Commandos

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Der Spanier Gonzo Suárez, Entwickler von Commandos

Commandos ist ein taktiklastiges Echtzeitstrategiespiel, dessen Handlung im Zweiten Weltkrieg angesiedelt ist.

Der erste Teil, Commandos: Hinter feindlichen Linien, wurde am 1. Juli 1998 von Eidos Interactive veröffentlicht. Die Erweiterung erschien unter dem Titel Commandos: Im Auftrag der Ehre. Bisher erschienen drei Fortsetzungen (Commandos 2: Men of Courage, Commandos 3: Destination Berlin und Commandos Strike Force).

Spielprinzip[Bearbeiten]

Der Spieler muss verschiedene Kampagnen durchspielen, deren Schauplätze den tatsächlichen Einsatzorten der alliierten Kommandotrupps des Zweiten Weltkriegs nachempfunden sind (Norwegen, Nordafrika, Burma, Frankreich, Deutschland und Sowjetunion).

Der Spieler muss mit bestimmten Techniken die Gegner ausschalten, um zu seinen Zielpunkten zu gelangen. Als Waffen stehen ihm Pistolen, Gewehre, Messer, eine Giftspritze, eine Harpune, ein Tellereisen, eine Bärenfalle und je nach Einsatz auch Handgranaten zur Verfügung. Ab und zu ist es auch möglich, Fahrzeuge wie etwa Panzer zu steuern. Die Einsatzziele sind unterschiedlich. Zumeist sollen ein oder mehrere Objekte (Staudamm, Zug) gesprengt werden. Aber auch Befreiungs- und Eroberungsmissionen sind zu erfüllen, in einem Fall ist ein hochrangiger Offizier zu töten.

In jeder Mission muss das Ziel stets heimlich und ohne Aufhebens erreicht werden, da die Feinde immer in der Überzahl und überlegen sind.

Für die zwanzig Missionen des ersten Teils stehen sechs Charaktere (Green Beret, Scharfschütze, Marine, Pionier, Fahrer, Spion) zur Verfügung, die jeweils unterschiedliche Fähigkeiten besitzen. Nur durch den geschickten und wohl überlegten Einsatz der richtigen Commandos kann eine Mission gewonnen werden. Am häufigsten gebraucht wird der Green Beret. Nur in der letzten Mission hat man alle Commandos zur Verfügung.

Das Spielfeld wird aus der Vogelperspektive betrachtet. Die Commandos befinden sich zu Beginn eines jeden Einsatzes an einem festgelegten Punkt. Die gegnerischen Soldaten laufen Patrouillen oder stehen auf einem festen Platz. Das Blickfeld eines Feindes kann angezeigt werden; es unterteilt sich in einen nahen Bereich, in dem der Spieler auf jeden Fall gesehen wird, und in einen fernen Bereich, in dem sich die Commandos kriechend bewegen können, ohne gesichtet zu werden.

In der Erweiterung Commandos: Im Auftrag der Ehre war es erstmals möglich, den Feind niederzuschlagen und zu fesseln. Auch ist dies bisher der einzige Teil, in dem der gefangene Soldat mit vorgehaltener Waffe gelenkt werden kann.

Die Version Commandos 2 – Men of Courage wurde komplett neu aufgebaut. Zu den Charakteren aus den Vorgängerversionen kommen ein Dieb, die Spionin Natascha und der Hund Whisky hinzu. Die Spielfiguren verfügen über ein breiteres Waffenarsenal. Durch vier Kameraeinstellungen wird es dem Spieler erstmals ermöglicht, aus der Vogelperspektive in verschiedene Richtungen zu blicken. Zudem wird das Geschehen auch auf Innenräume erweitert. In den klassischen Versionen spielte das Geschehen ausschließlich im Freien, Gebäude dienten nur als Versteck. In dieser Version müssen nun auch Innenräume durchkämmt werden, um eine Mission erfolgreich abzuschließen.

Deutsche Spielfassung[Bearbeiten]

In den deutschen Versionen aller Spiele wurde die NS-Symbolik ersetzt, um ein Verbot des Spiels zu vermeiden.

Der erste Teil von Commandos (inklusive Erweiterung) wurde in Bezug auf die Gewaltdarstellung entschärft. So ist beispielsweise kein Blut mehr zu sehen und gefallene Gegner verwandeln sich sofort in ein Soldatengrab mit Holzkreuz. Beim Aufheben und Wegtragen der Feinde ist der Körper allerdings wieder sichtbar. Die englische Version wurde am 24. Juni 1999 vom Amtsgericht Kassel beschlagnahmt.

Im zweiten Teil Commandos 2: Men of Courage verwandelten sich Gefallene in Sandsäcke.

Im dritten Teil Commandos 3: Destination Berlin wurde nichts an der Gewaltdarstellung geändert.

Commandos Strike Force[Bearbeiten]

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Commandos Strike Force
Entwickler Pyro Studios
Publisher Eidos Interactive
Erstveröffent-
lichung
März 2006 (EU)
Plattform PC (Windows), Playstation 2, Xbox
Genre Ego-Shooter
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Tastatur & Maus
Systemvor-
aussetzungen
Windows 2000/XP/Vista; Pentium4 mit 1,8 GHz, 512 MB RAM, 64 MB 3D-Grafikkarte mit DirectX 9.0c, 3,5 GB Festplatte, DVD-ROM-Laufwerk
Medium 1 DVD, Download
Sprache Deutsch, Englisch
Altersfreigabe
USK ab 18
PEGI ab 16 Jahren empfohlen
Information Die deutsche Version wurde zensiert.

Am 17. März 2006 erschien der Ego-Shooter Commandos Strike Force für die PlayStation 2, Xbox und den PC. Das Spiel wurde von den Pyro Studios entwickelt und von dem Publisher Eidos vertrieben.

Der Spieler steuert bis zu drei spielbare Charaktere (Green Beret, Scharfschütze und Spion) durch eine dreiteilige Einzelspieler-Kampagne und kämpft in Ländern wie Norwegen, Frankreich oder Russland gegen die Gegner. Das Spiel bietet insgesamt 13 Levels, 17 verschiedene Waffen und einen Mehrspieler-Modus. Anders als bei seinen Vorgängern wird in diesem Teil in der First-Person-Ansicht gespielt, wodurch weniger der strategische als vielmehr der Geschicklichkeits-Aspekt betont wird.

Weblinks[Bearbeiten]