Common Sky

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MPJ ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter MPJ (Begriffsklärung) aufgeführt.
Common Sky - A&N Luftfahrt GmbH
IATA-Code:
ICAO-Code: AUN
Rufzeichen: COMMON SKY
Gründung: 2010
Sitz: Linz, OsterreichÖsterreich Österreich
Heimatflughafen:

Linz

Unternehmensform: Aktiengesellschaft
Leitung: Peter Fiers (CEO)
Flottenstärke: 3
Ziele: International
ehemaliges Logo

Common Sky A&N Luftfahrt GmbH ist eine österreichische Charterfluggesellschaft für Geschäftsreiseflugzeuge mit Sitz in Linz und Basis auf dem Flughafen Linz.

Unternehmen[Bearbeiten]

Common Sky wurde als mapjet (IATA Code: AQ und ICAO Code: MPJ[1][2] bis 2012) im Jahr 2002 gegründet[3] und steht zu 100% im Eigentum der MAP Holding GmbH, diese wiederum zu je 50 % im Eigentum der MN Privatstiftung und PAF Privatstiftung. später ging die MAP Holding in das Eigentum der paf privatstiftung über.

Am 27. Dezember 2011 meldete die zuletzt in Linz ansässige Tochtergesellschaft map.management + planning gmbh, welche die ursprüngliche "mapjet" darstellte, Konkurs an. Die Creditreform gab an, dass die Verbindlichkeiten rund 4,3 Millionen Euro betrugen. Die Luftfahrzeuge wurden zu diesem Zeitpunkt bereits großteils unter dem AOC der bestehenden Tochterfirma map executive flight service gmbh operiert.[4] Im Laufe des Sanierungsverfahren verschon das Unternehmen 2012 unter dem neuen Namen Common Sky ihren Unternehmenssitz nach Linz.[5] Ein stillgelegter Airbus A310-300 (OE-LMP) verbleibt jedoch im Besitz der M.A.P. Management + Planning GmbH.

Projekt Austriair[Bearbeiten]

Die damalige mapjet plante, ab April 2010 internationale Linienflüge vom Flughafen Wien-Schwechat aus anzubieten[6][7]. Hierfür war zunächst der Name Austriair geplant, auf den aber nach Protesten von Austrian Airlines verzichtet wurde[8].

Am 28. April 2010 sollte der Flugbetrieb nach München und Frankfurt am Main aufgenommen werden. Die Fluggesellschaft zielte auch auf die Anfang 2010 noch von Austrian Airlines durchgeführten Flüge nach Russland ab. MAPJet hatte sich nach eigenen Angaben mit der russischen Regierung bezüglich der Verkehrsrechte in Verbindung gesetzt und beim österreichischen Verkehrsministerium den Status als Flagcarrier beantragt.[9] Statt der zunächst geplanten drei gemieteten Embraer 195 mit jeweils 100 Sitzplätzen sollte eine Bombardier Dash 8Q-400 mit 72 Sitzplätzen sowie eine Embraer 190 mit 100 Sitzplätzen eingesetzt werden[10].

Am 21. April 2010 gab die damalige mapjet jedoch bekannt, das Projekt Austriair einzustellen[11].

Flotte[Bearbeiten]

Mit Stand Juli 2013 besteht die Flotte der Common Sky aus drei Geschäftsreiseflugzeugen:[12]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1]
  2. [2]
  3. Austriair fliegt Linie ab Wien im Der Standard vom 15. Jänner abgerufen am 17. Jänner
  4. wirtschaftsblatt.at: Linzer M.A.P. fliegt in die Pleite, vom 28. Dezember 2011
  5. airliners.de - MAP startet «Common Sky» 18. September 2012
  6. Austrianwings.info – Österreichische Fluglinie Austriair geht an den Start abgerufen am 15. Januar 2010
  7. austrianaviation.net – Austriair geht an den Start 15. Januar 2010
  8. http://www.aero.de/news-9627/MAPJet-verzichtet-auf-Marke-Austriair-.html
  9. APA-OTS – "profil": AUA muss um Russlandstrecken fürchten 16. Januar 2010
  10. austrianaviation.net – Mapjet startet am 28. April 16. März 2010
  11. Der Standard:Mapjet gibt Linienflugprojekt auf
  12. austrocontrol.at - Behördliches Luftfahrzeugregister abgerufen am 19. Juli 2013

Weblinks[Bearbeiten]