Computerzeitschrift

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Eine Computerzeitschrift ist eine Zeitschrift, die sich in der Regel mit Themen zu Hard- und Software von Computern beschäftigt. Sie enthält aber auch Artikel über verwandte technische Themen wie beispielsweise Digitalfotografie, Multimedia oder über digitale Daten betreffende politische Diskussionen. Daneben gibt es spezialisierte Zeitschriften insbesondere über Computerspiele und das Internet. Die ersten Computerzeitschriften sind als Beilagen zu Elektronik-Zeitschriften entstanden.

Computerzeitschriften im deutschsprachigen Raum[Bearbeiten]

Situation in Deutschland[Bearbeiten]

Deutschlandlastige Artikel Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Auflagenentwicklung[Bearbeiten]

Im Jahr 2006 wurden erstmals mehr Exemplare von Computer-Zeitschriften unverkäuflich remittiert (also von den Händlern zurückgegeben und im Normalfall anschließend vernichtet) als tatsächlich durch den Einzelhandel verkauft (Quelle: IVW). Seit 2001 ist die Einzelverkaufsauflage damit um über 2 Millionen Exemplare gesunken, was einem Verlust von 40 % entspricht. Im gleichen Zeitraum konnte der Anteil unverkäuflicher Zeitschriften um immerhin 12 % reduziert werden.

Anzeigenentwicklung[Bearbeiten]

Eine Haupterlösquelle für die Computerzeitschriften sind die werblichen Inserate von Händlern, Herstellern und Serviceunternehmen. Händler inserieren zunehmend in Preisvergleichsseiten sowie direkt in den Suchmaschinen wie Google, Yahoo und MSN. Die Hersteller konzentrieren sich auf interaktive Werbeformen wie Webcasts und Whitepaper-Integrationen, ihre Hausmessen und andere Branchenevents.

Die werbetreibende Industrie reagiert auf diesen lang anhaltenden Negativtrend und buchte bereits 2005 und 2006 Zeitschriften nur noch verhalten. Dieser Effekt setzt sich auch 2007 fort, wie der Verband der Zeitschriftenverleger dokumentierte: „Für die Zeitschriften begann das Werbejahr 2007 sehr zurückhaltend. Im Vergleich zum Vorjahr bilanzierten die Publikumszeitschriften im Januar 2007 bei den Anzeigenseiten ein Minus von 4,5 Prozent. Das geht aus der am Freitag veröffentlichten Zentralen Anzeigenstatistik (ZAS) des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger hervor.“

Liste der Computerzeitschriften im deutschsprachigen Raum[Bearbeiten]

Die nachfolgende Auflistung nach vorrangig bearbeiteten Inhalten erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Aktive Zeitschriften Eingestellte oder in andere integrierte Zeitschriften

Allgemeine Themen[Bearbeiten]

Hardware[Bearbeiten]

Software[Bearbeiten]

Internet/Telekommunikation[Bearbeiten]

Nachrichten[Bearbeiten]

Programmierung, Softwareentwicklung[Bearbeiten]

Fachzeitschriften[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Spielezeitschriften[Bearbeiten]

Aktive Zeitschriften Eingestellte oder in andere integrierte Zeitschriften

Multiplattform-Zeitschriften[Bearbeiten]

Videospiele-Zeitschriften[Bearbeiten]

PC-Spiele[Bearbeiten]

Online-Spiele[Bearbeiten]

Amiga-Spiele[Bearbeiten]

C64-Spiele[Bearbeiten]

Nach Computersystemen[Bearbeiten]

Aktive Zeitschriften Eingestellte oder in andere integrierte Zeitschriften

Amiga[Bearbeiten]

Apple II[Bearbeiten]

Atari ST[Bearbeiten]

Atari XL/XE[Bearbeiten]

Commodore 64[Bearbeiten]

Macintosh[Bearbeiten]

DOS[Bearbeiten]

iPod[Bearbeiten]

OS/2[Bearbeiten]

Unix/Linux[Bearbeiten]

Windows[Bearbeiten]

Englischsprachige Computerzeitschriften[Bearbeiten]

Zukunft des Marktsegments[Bearbeiten]

Das Marktsegment ist sowohl im Vertriebsmarkt als auch im Anzeigenmarkt einer ständig zunehmenden Segmentierung unterworfen und muss sich mit stetig steigenden Druckkosten, Vertriebskosten und sinkenden Einnahmen auseinandersetzen. Die steigenden Reichweiten von Onlinemedien und die Tatsache, dass eine Mehrheit der Arbeitnehmer in industriellen Ländern einen Computer für ihre Arbeit verwenden, erzeugen zunehmenden Veränderungsdruck. Dies kommt auch im Bewusstsein der Redaktionen an.

Der letzte Chefredakteur vor der Einstellung von PC Professionell äußert sich dazu in seinem Relaunchblog:

„Alles, was in einer Zeitschrift steht, ist ein paar Wochen alt. Layout, Produktion, Druck, Auslieferung an den Kiosk – das dauert viel zu lange verglichen mit der Geschwindigkeit des Internets … Online und Print sind einfach zwei verschiedene Medien mit jeweils spezifischen Stärken und Schwächen. Wir wollen uns mit der neuen PC Professionell auf die Stärken von Print konzentrieren und dem Leser das bieten, was Online nicht kann oder nicht tut.“

Anlässlich der VDZ-Tagung zur Zukunft der Printmedien äußerte sich der Geschäftsführer der PC-Welt, Mac-Welt und einiger anderer Publikationen dazu, dass IDG in den USA gerade erst eine Print-Publikation einstellen musste: „Ich als IT-Verleger habe keine Zeit.“ Seine Zielgruppe wandere viel schneller ins Netz ab als der Durchschnitt der Bevölkerung.

Einzelnachweise[Bearbeiten]