Computerzeitschrift
Eine Computerzeitschrift ist eine Zeitschrift, die sich in der Regel mit Themen zu Hard- und Software von Computern beschäftigt. Sie enthält aber auch Artikel über verwandte technische Themen wie beispielsweise Digitalfotografie, Multimedia oder über digitale Daten betreffende politische Diskussionen. Daneben gibt es spezialisierte Zeitschriften insbesondere über Computerspiele und das Internet. Die ersten Computerzeitschriften sind als Beilagen zu Elektronik-Zeitschriften entstanden.
[Bearbeiten] Auflagenentwicklung in Deutschland
Im Jahr 2006 wurden zum ersten Mal mehr Computer-Zeitschriften-Exemplare unverkäuflich remittiert (also von den Händlern zurückgegeben und im Normalfall anschließend vernichtet), als im Einzelverkauf wirklich einen Kunden gefunden haben (Quelle: IVW). Seit 2001 ist die Einzelverkaufsauflage damit um über 2 Millionen Exemplare gesunken – dies bedeutet einen Verlust in Höhe von 40 %. Im gleichen Zeitraum konnte der Anteil an unverkäuflichen Zeitschriften nur um 12 % reduziert werden.
[Bearbeiten] Anzeigenentwicklung in Deutschland
Eine Haupterlösquelle für die Computerzeitschriften sind die werblichen Inserate von Händlern, Herstellern und Serviceunternehmen. Händler inserieren zunehmend in Preisvergleichsseiten sowie direkt in den Suchmaschinen wie Google, Yahoo und MSN. Die Hersteller konzentrieren sich auf interaktive Werbeformen wie Webcasts und Whitepaper-Integrationen, ihre Hausmessen und andere Branchenevents.
Die werbetreibende Industrie reagiert auf diesen lang anhaltenden Negativtrend und buchte bereits 2005 und 2006 Zeitschriften nur noch verhalten. Dieser Effekt setzt sich auch 2007 fort, wie der Verband der Zeitschriftenverleger dokumentierte: „Für die Zeitschriften begann das Werbejahr 2007 sehr zurückhaltend. Im Vergleich zum Vorjahr bilanzierten die Publikumszeitschriften im Januar 2007 bei den Anzeigenseiten ein Minus von 4,5 Prozent. Das geht aus der am Freitag veröffentlichten Zentralen Anzeigenstatistik (ZAS) des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger hervor.“
[Bearbeiten] Zukunft des Marktsegments
Das Marktsegment ist sowohl im Vertriebsmarkt als auch im Anzeigenmarkt einer ständig zunehmenden Segmentierung unterworfen und muss sich mit stetig steigenden Druckkosten, Vertriebskosten und sinkenden Einnahmen auseinandersetzen. Die steigenden Reichweiten von Onlinemedien und die Tatsache, dass im Jahr 2006 mehr als 58 Prozent der Arbeitnehmer einen Computer für ihre Arbeit verwenden erzeugen zunehmenden Veränderungsdruck. Dies kommt auch im Bewusstsein der Redaktionen an. Der letzte Chefredakteur von PC Professionell äußert sich dazu in seinem Relaunchblog:
„Alles, was in einer Zeitschrift steht, ist ein paar Wochen alt. Layout, Produktion, Druck, Auslieferung an den Kiosk – das dauert viel zu lange verglichen mit der Geschwindigkeit des Internets … Online und Print sind einfach zwei verschiedene Medien mit jeweils spezifischen Stärken und Schwächen. Wir wollen uns mit der neuen PC Professionell auf die Stärken von Print konzentrieren und dem Leser das bieten, was Online nicht kann oder nicht tut.“
Am 17. April 2007 schloss sich der neue Eigentümer der Zeitschrift (das Investmenthaus 3i) dieser Erkenntnis an und gab das Ende des Mutterverlages Volnay GmbH bekannt. Diese Zeitschrift wurde zusammen mit der Internet Professionell mit der Ausgabe 6/2007 nach 16 Jahren eingestellt. Zudem wurde die Abonnentendatenbank trotz deutlicher Proteste der Abonnenten bereits weiterverkauft an den WEKA-Verlag – das Kartellamt hat aufgrund des schrumpfenden Marktes mit geringen Zukunftsaussichten diesem Eigentumserwerb zugestimmt.
Anlässlich der VDZ-Tagung zur Zukunft der Printmedien äußerte sich der Geschäftsführer der PC-Welt, Mac-Welt und einiger anderer Publikationen dazu, dass IDG in den USA gerade erst eine Print-Publikation einstellen musste: „Ich als IT-Verleger habe keine Zeit.“ Seine Zielgruppe wandere viel schneller ins Netz ab als der Durchschnitt der Bevölkerung.
[Bearbeiten] Computerzeitschriften im deutschsprachigen Raum (unvollständig)
| Erhältlich: | Eingestellt oder in andere Magazine integriert: |
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[Bearbeiten] Nach vorrangigem Inhalt |
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[Bearbeiten] Allgemeine Themen |
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[Bearbeiten] Hardware |
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[Bearbeiten] Software |
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[Bearbeiten] Internet/Telekommunikation |
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[Bearbeiten] Nachrichten |
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[Bearbeiten] Programmierung, Softwareentwicklung |
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[Bearbeiten] Fachzeitschriften |
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[Bearbeiten] Sonstiges |
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[Bearbeiten] Spielezeitschriften |
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[Bearbeiten] Multiplattform-Zeitschriften |
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[Bearbeiten] Videospiele-Zeitschriften |
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[Bearbeiten] PC-Spiele |
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[Bearbeiten] Online-Spiele |
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[Bearbeiten] Amiga-Spiele |
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[Bearbeiten] C64-Spiele |
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[Bearbeiten] Nach Computersystemen |
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[Bearbeiten] Amiga |
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[Bearbeiten] Apple II |
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[Bearbeiten] Atari ST |
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[Bearbeiten] Atari XL/XE |
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[Bearbeiten] Commodore 64 |
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[Bearbeiten] Macintosh |
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[Bearbeiten] DOS |
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[Bearbeiten] iPod |
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[Bearbeiten] OS/2 |
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[Bearbeiten] Unix/Linux |
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[Bearbeiten] Windows |
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[Bearbeiten] Englischsprachige Computerzeitschriften
- Byte[2]
- ComputerUser
- Computer and Video Games
- Computer Gaming World
- Creative Computing
- Edge
- Gamepro
- PC Gamer
- Wired
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Return – Neues Magazin für die „Generation C64“ auf openpr.de
- ↑ siehe Byte (magazine) in der englischsprachigen Wikipedia
