Concertgebouw (Amsterdam)
Concertgebouw (niederländisch für Konzertgebäude) ist der Name eines berühmten Konzerthauses im Amsterdamer Stadtteil Oud-Zuid im Stadtbezirk Amsterdam Zuid.
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Geschichte [Bearbeiten]
Das Concertgebouw wurde am 11. April 1888 eröffnet. Es hat zwei Säle. Der Große Saal hat 1.962 Sitze, der 2004 restaurierte Kleine Saal 437.
Der Architekt Adolf Leonard van Gendt ließ sich dabei vom Neuen Gewandhaus in Leipzig inspirieren. In der Innenausstattung sind aber auch Merkmale des Jugendstils zu erkennen, u.a. in den vom belgischen Architekten Victor Horta entworfenen Stühlen.
Das Concertgebouw gilt auch wegen seiner sehr guten Akustik („Schuhschachtel-Prinzip“) als wichtigste Spielstätte für klassische Musik in den Niederlanden und – neben der Bostoner Symphony Hall und dem Großen Musikvereinssaal in Wien – eine der besten weltweit.
Das Gebäude war namensgebend für das Concertgebouw-Orchester, eines der bedeutendsten Orchester weltweit.
Orgel [Bearbeiten]
Die Orgel wurde 1890 durch den Orgelbauer Michael Maarschalkerweerd aus Utrecht erbaut, und zuletzt in den Jahren 1990-1993 durch die Orgelbaufirma Flentrop restauriert. Das Instrument hat 60 Register auf drei Manualen und Pedal.[1]
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- Koppeln: II/I (auch als Suboktavkoppel), III/I, III/II, I/P, II/P, III/P
Literatur [Bearbeiten]
- Bas van Putten, B. Koopman, Van boegbeeld tot kroonjuweel. 20 jaar Koninklijk Concertgebouworkest. Uitgeverij Thot, Bussum 2008. ISBN 90-68684-87-6
Weblinks [Bearbeiten]
- Website des Concertgebouws Amsterdam (niederländisch, beinhaltet bis zu drei Tage nach der Aufführung abrufbare Mitschnitte einiger Konzerte)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
52.3563888888894.8791666666667Koordinaten: 52° 21′ 23″ N, 4° 52′ 45″ O