Condeixa-a-Nova

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Condeixa-a-Nova
Wappen Karte
Wappen von Condeixa-a-Nova
Condeixa-a-Nova (Portugal)
Condeixa-a-Nova
Basisdaten
Region: Centro
Unterregion: Baixo Mondego
Distrikt: Coimbra
Concelho: Condeixa-a-Nova
Koordinaten: 40° 7′ N, 8° 30′ W40.116666666667-8.5Koordinaten: 40° 7′ N, 8° 30′ W
Einwohner: 5160 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 3,47 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 1487 Einwohner pro km²
Politik
Bürgermeister: Jorge Manuel Teixeira Bento (PS)
Kreis Condeixa-a-Nova
Flagge Karte
Flagge von Condeixa-a-Nova Position des Kreises Condeixa-a-Nova
Einwohner: 17.163 (Stand: 30. Juni 2011)[3]
Fläche: 138,67 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 124 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 10
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Condeixa-a-Nova
Largo Artur Barreto
3150-124 Condeixa-a-Nova
Webpräsenz: www.cm-condeixa.pt



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Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Straße ist leer

Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Verwaltungsort ist leer Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Webseite ist leer Condeixa-a-Nova ist ein Kreis und eine Vila (Kleinstadt) in Portugal mit 5160 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011).

Hauptkirche von Condeixa-a-Nova
Die geologischen Höhlen Buracas do Casmilo
Der Palácio Lemos

Geschichte[Bearbeiten]

Zur Zeit der römischen Besatzung war Conimbriga eine größere Stadt der Provinz Lusitania, jedoch nicht von besonderer überregionaler Bedeutung. Nachdem im 5. Jahrhundert Sueben hier einfielen, eroberten im 8. Jahrhundert die Araber das Gebiet. Im Laufe des 7./8. Jahrhunderts verließen die Einwohner von Conimbriga ihre Stadt und gründeten Condeixa, das heutige Condeixa-a-Velha (dt. etwa: Altes Condeixa). Im Zuge der Reconquista eroberte D.Afonso Henriques das Gebiet und übergab es dem Kloster Santa Cruz in Coimbra. Die Mönche gründeten daraufhin Condeixa-a-Nova (dt. etwa: Neues Condeixa). Die erste offizielle Erwähnung von Condeixa-a-Nova stammt aus dem Jahr 1219.

König Manuel I. verlieh dem Ort 1514 erstmals Stadtrechte (Foral) und erhob ihn zur Vila (Kleinstadt). 1541 wurde er eine eigene Gemeinde. Im Zuge der Napoleonischen Kriege auf der Iberischen Halbinsel erlitt der Ort 1811 schwere Zerstörungen durch französische Truppen und verfiel. Mit dem Sieg der Liberalen Revolution in Portugal 1822 begann der Ort erneut zu wachsen. Im Jahr 1838 wurde Condeixa-a-Nova ein eigenständiger Kreis, auf Bestreben der Königin Maria II., und 1845 wurde es zur erneut zur Vila erhoben.[4]

Verwaltung[Bearbeiten]

Der Kreis Condeixa-a-Nova[Bearbeiten]

Wappen des Kreises Condeixa-a-Nova Condeixa-a-Nova ist Sitz eines gleichnamigen Kreises. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Coimbra, Miranda do Corvo, Penela, Soure sowie Montemor-o-Velho.

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Condeixa-a-Nova:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Condeixa-a-Nova (1849 – 2011)
1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
8 733 11 875 12 149 13 555 13 257 13 027 15 340 17 078

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Condeixa-a-Nova liegt an der Autobahn A1 (mit eigener Abfahrt) und den Durchgangsstraßen IC2 und IC3. Die nächsten Eisenbahnhalte liegen im 11 km entfernten Taveiro und im 13 km entfernten Soure.

Teilansicht der Ausgrabungen von Conimbriga
Das Museum Casa-Museu Fernando Namora

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Mit Conimbriga liegt die bedeutendste portugiesische Ausgrabungsstätte der römischen Besatzungszeit im Kreis Condeixa-a-Nova.

Im Geburtshaus Fernando Namoras wurde 1990 mit der Casa-Museu Fernando Namora ein Museum eröffnet, das sich dem Leben und Werk des Schriftstellers widmet.

Im Feuchtgebiet Paul de Arzila, einem mit Besucherzentrum, Lehrpfaden und geführten Wanderungen ausgestatteten Naturschutzgebiet, können eine Reihe von Pflanzen und Tieren beobachtet werden, darunter Otter, Zugvögel und Reiherarten. [6]

Unter den knapp 97 eingetragenen Baudenkmälern der Gemeinde finden sich Herrenhäuser, Brunnenanlagen, historische öffentliche und private Gebäude, und verschiedene Sakralbauten, etwa die einschiffige und mit zwei Seitenkapellen versehene, Elemente von Manuelinik, Renaissance und Klassizismus zeigende Hauptkirche des Ortes, die um 1517 errichtete Igreja Paroquial de Condeixa-a-Nova (auch Igreja de Santa Cristina).[7]

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Condeixa-a-Nova – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  4. www.verportugal.net, abgerufen am 28. Dezember 2012
  5. www.anmp.pt, abgerufen am 28. Dezember 2012
  6. www.verportugal.net, abgerufen am 28. Dezember 2012
  7. www.monumentos.pt, abgerufen am 28. Dezember 2012
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