Congrégation de Solesmes

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Prosper Guéranger, Förderer der Kongregation

Die Kongregation von Solesmes (oder Französische Benediktinerkongregation) ist eine der zwanzig selbstständigen Kongregationen in der Benediktinischen Konföderation.

Gleichzeitig mit der Erhebung des Priorats Saint-Pierre de Solesmes zur Abtei wurde 1837 von Papst Gregor XVI. die „Französische Benediktinerkongregation“ gegründet, die die vormaligen Kongregationen von Cluny, von Saint-Vanne-et-Hydulphe und von Saint-Maur vereinigen sollte.

Entwicklung[Bearbeiten]

Abtei Keur Moussa im Senegal

Die neue Kongregation wächst schnell und kann von Solesmes aus auch diverse andere Klöster wieder aufkaufen und neu eröffnen, die der Reformation oder der Französischen Revolution zum Opfer gefallen und säkularisiert worden waren: Das Kloster in Ligugé 1853, Marseille 1856, Silos 1880, Wisques 1889, Clervaux 1890, Sainte-Marie (in Paris) 1893, Saint-Wandrille 1894 und Kergonan 1897.

Nachdem 1901 das klösterliche Leben in Frankreich verboten wurde, mussten die Mönche ins Exil ziehen. So folgten verschiedene Klostergründungen außerhalb Frankreichs, etwa Saint-Benoît-du-Lac in Quebec oder Quarr in England.

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten die zurückgekehrten Mönche wieder neue Klöster gründen, so etwa jenes in Fontgombault, aber auch in Afrika und Amerika.

Organisation[Bearbeiten]

Im Jahr 2009 bestand die Kongregation aus insgesamt 31 Häusern: 14 in Frankreich, 4 in Spanien, 1 in Luxemburg, 2 in Großbritannien, 2 in Kanada, 1 in den Niederlanden, 2 in Senegal, 1 in Litauen, 2 in den USA und 2 Priorate in Martinique. Namengebendes Hauptkloster der Kongregation ist die Abtei St. Peter in Solesmes, deren jeweiliger Abt der geborene Präses der Kongregation ist: Seit 1992 Dom Philippe Dupont.

Liste des Häuser[Bearbeiten]

Abbaye Saint-Pierre de Solesmes
Abbaye de Randol

[Zahlen von Mai 2009]

Weblinks[Bearbeiten]