Conny Pohlers

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Conny Pohlers

Conny Pohlers (2012)

Informationen über die Spielerin
Voller Name Conny Pohlers
Geburtstag 16. November 1978
Geburtsort Halle (Saale)DDR
Größe 163 cm
Position Stürmer
Vereine in der Jugend
1985–1994 FSV 67 Halle
Vereine als Aktive
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1994–1997
1997
1997–2007
2003
2007–2011
2011–2014
2013
1. FFC Turbine Potsdam
TuS Niederkirchen
1. FFC Turbine Potsdam
Atlanta Beat
1. FFC Frankfurt
VfL Wolfsburg
Washington Spirit (Leihe)
1 00(1)
4 00(4)
151 (171)

59 0(60)
63 0(41)
13 00(1)
Nationalmannschaft
2001–2011 Deutschland 67 0(28)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Conny Pohlers (* 16. November 1978 in Halle (Saale), DDR) ist eine ehemalige deutsche Fußballspielerin. Die Stürmerin spielte seit 2011 für den Bundesligisten VfL Wolfsburg, war bis 2011 für die deutsche Nationalmannschaft aktiv und beendete im Sommer 2014 ihre Karriere.

Sportliche Karriere[Bearbeiten]

Vereinsfußball[Bearbeiten]

Conny Pohlers stammt aus einer Fußballerfamilie. Ihr Vater war auf lokaler Ebene aktiv, ihre Mutter war einmal Torschützenkönigin bei der BSG Chemie Buna Schkopau. Sie selbst begann im Alter von sieben Jahren beim FSV 67 Halle (bis 1990: BSG WBK 67 Halle-Neustadt) mit dem Fußballspielen im Verein. 1994 wechselte sie zum 1. FFC Turbine Potsdam. Nach einem Intermezzo beim TuS Niederkirchen 1997 kehrte sie nach Potsdam zurück. 2003 spielte sie bei Atlanta Beat in der amerikanischen Profiliga WUSA. Im Sommer 2007 wechselte sie zum 1. FFC Frankfurt. Kurz vor Beginn der Saison 2008/09 wurde bei Pohlers ein Knorpelschaden diagnostiziert, der sie zu einer Spielpause von über einem Jahr zwang. Erst im Oktober 2009 konnte sie in der 2. Mannschaft des 1. FFC Frankfurt ihr Comeback in einem Pflichtspiel feiern. Zur Saison 2011/12 wechselte sie zum VfL Wolfsburg, mit dem sie 2013 die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal gewann. Am 11. Juni 2013 wurde bekanntgegeben, dass Pohlers auf Leihbasis zum NWSL-Franchise Washington Spirit wechselt.[1] Nach der Saison 2013/14 beendete sie ihre Karriere.[2]

Mit Potsdam wurde Pohlers zweimal deutsche Meisterin, fünfmal Pokalsiegerin und zweimal Hallenpokalsiegerin. 2002, 2006 und 2011 wurde sie Torschützenkönigin der Bundesliga. Größter Erfolg auf Vereinsebene war der Gewinn der UEFA Women’s Champions League in den Jahren 2005 (mit Potsdam), 2008 (mit Frankfurt), 2013 und 2014 (jeweils mit Wolfsburg). Bei der Wahl zur Fußballerin des Jahres 2006 belegte sie den zweiten Platz hinter Birgit Prinz.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Mit insgesamt 30 Einsätzen ist Conny Pohlers die Rekordspielerin der U-21-Nationalmannschaft. 2002 errang sie beim Nordic Cup den zweiten Platz nach einer Finalniederlage gegen die USA.

Ihr Debüt in der Nationalmannschaft feierte sie am 10. Mai 2001 gegen Italien. Am 25. Oktober 2001 erzielte sie im Länderspiel gegen Portugal fünf Tore und übertraf damit die bisher von Heidi Mohr gehaltene Bestmarke.

Mit der Nationalmannschaft wurde sie 2003 Weltmeisterin. 2005 gewann sie die Europameisterschaft. Bei den Olympischen Spielen in Athen 2004 und in Peking 2008 gewann sie jeweils die Bronzemedaille.

Erfolge[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

  • Weltmeisterin 2003
  • Europameisterin 2005
  • Bronzemedaille bei Olympia 2004, 2008

Privat[Bearbeiten]

Conny Pohlers war Zeitsoldatin in der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Warendorf. Sie ist staatlich anerkannte Erzieherin und absolvierte ein Sportmanagement-Fernstudium.

Im Juli 2014 gründete sie gemeinsam mit ihrer ehemaligen Mannschaftskollegin Navina Omilade die Sportmanagement-Agentur mainsoccer GmbH. Die mainsoccer ist eine Agentur exklusiv für den Frauenfußball und betreut Spielerinnen und Vereine.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Conny Pohlers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Spirit sign German Women’s National Team forward Conny Pohlers on loan, washingtonspirit.com (englisch). Abgerufen am 11. Juni 2013.
  2. http://www.wolfsburger-nachrichten.de/sport/vfl_wolfsburg/conny-pohlers-beendet-karriere-mit-zwei-titeln-id1481361.html
Vorgängerin Amt Nachfolgerin

Birgit Prinz
Shelley Thompson
Inka Grings
Torschützenkönigin der Frauen-Bundesliga
Saison 2001/02
Saison 2005/06
Saison 2010/11

Inka Grings
Birgit Prinz
Genoveva Añonma