Conrad Malte-Brun

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Conrad Malte-Brun

Conrad Malte-Brun, eigentlich Malthe Conrad Bruun (* 12. August 1775 in Thisted, Dänemark; † 14. Dezember 1826 in Paris) war ein dänisch-französischer Geograf.

Er studierte an der Universität Kopenhagen, wurde aus politischen Gründen verfolgt und 1800 zur Verbannung verurteilt. Er ging infolgedessen nach Paris. Er lieferte hier 1804–1807 mit dem Geografen Edme Mentelle eine große Erdbeschreibung in sechzehn Bänden, welche trotz ihrer ungleichen Gewichtung der Erdteile in Frankreich lange als das beste Werk in diesem Fach galt.

Seit 1806 war er einer der Hauptmitarbeiter am Journal des Débats. Seine Aufsätze darin erschienen nach seinem Tod 1828 gesammelt unter dem Titel Mélanges scientifiques et littéraires. Er begann 1808 die Annales des voyages, de la géographie et de l'histoire und 1818 mit Jean Baptiste Benoit Eyriès die Nouvelles annales des voyages.

Sein Hauptwerk ist der (von Jean-Jacques-Nicolas Huot vollendete) Précis de la géographie universelle. Auch an dem Dictionnaire de la géographie universelle war er beteiligt.

Sein zweiter Sohn, Victor-Adolphe, war ebenfalls Geograf und verfasste unter anderem das mehrbändige Werk L'Allemagne illustrée.

Publikationen[Bearbeiten]

  • Malte-Brun's neuestes Gemälde von Amerika und seinen Bewohnern. Aus d. Franz. mit Zusätzen von E. W. von Greipel. 2., wohlfeile Ausg., Leipzig: Hartleben, 1823. (1. Aufl. 1819, Teilausg. von Précis de la géographie universelle)
  • Mélanges scientifiques et littéraires. Paris 1828, 3 Bände
  • Annales des voyages, de la géographie et de l'histoire. 1808-1824, 24 Bände
  • Nouvelles annales des voyages, 1818
  • Précis de la géographie universelle. Paris 1810-29, 8 Bände; 6. Auflage 1853; neu bearbeitet von Cortambert, 1857-60, 8 Bände; Ergänzungsband dazu, 1875; von Théophile-Sébastien Lavallée, neue Ausgabe 1872, 6 Bände
  • Dictionnaire de la géographie universelle. Paris 1821 ff., 8 Bände

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Conrad Malte-Brun – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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