Containerbrücke

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45-m-Containerbrücken im Hamburger Hafen (CTA)
Containerbrücken im Hamburger Hafen (CTT)

Eine Containerbrücke (Portainer) ist aus der Kategorie der Hebezeuge eine großdimensionale Verladeeinheit mit

  • einer Krananlage,
  • einer Laufkatze und
  • einer schienengebundenen Transportanlage

für die Verladung von ISO-Containern in den Containerterminals der See- und Binnenhäfen. Sie dient dem Güterumschlag. Die Anlage bildet eine Brücke zwischen Schiff und landseitigen Einrichtungen des Hafens (Kai). Mit ihrer Hilfe können Containerschiffe rasch und effizient be- und entladen werden. Eine Brücke schafft etwa 20 bis 30 Umschlagvorgänge pro Stunde, damit maximal 400–900 t/h. Die Containerbrücke ist die größte aller Flurförderzeugarten. Sie wird aufgrund gesetzlicher Vorschriften nicht-automatisiert von einem Brückenfahrzeugführer bedient.

Auf der Landseite werden die Container an ein anderes Transportmittel übergeben bzw. davon übernommen, das diese vom oder zum Lagerplatz (Containerstapel) transportiert. Für den Transport der Container auf dem Terminal werden Portalhubwagen, Reach-Stacker und/oder automatisierte Transportsysteme (Automated Guided Vehicle AGV, Automated Lift Vehicle ALV) eingesetzt. Beim Umschlag zur Seeseite werden schiffsgebundene Umschlagseinrichtungen (z.B. Binnenschiff oder Port Feeder Barge) eingesetzt. Der Transportvorgang erfolgt oft rechnerunterstützt.

[Bearbeiten] Literatur

Brinkmann, B.: Seehäfen – Planung und Entwurf. Springer, Berlin, New York 2005

[Bearbeiten] Siehe auch

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