Conti Reederei

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Conti Reederei Management GmbH & Co. Konzeptions-KG
Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1979
Sitz München
Leitung Josef Obermeier[1]
Mitarbeiter ca. 3.100 auf Land und See (2014)[2]
Website www.conti-online.de/

Die Conti Reederei Management GmbH & Co. Konzeptions-KG ist eine 1979 gegründete Fondsgesellschaft mit Sitz in München.

Geschichte[Bearbeiten]

Containerschiff CMA CGM Vela (gebaut als Conti Jupiter)
Kreuzfahrtschiff Columbus
Der Raddampfer Pillnitz der Sächsischen Dampfschifffahrt, deren Flotte mit neun Raddampfern als die älteste und größte der Welt gilt.

Die 1970 in München gegründete Cosima Reederei ist der Vorläufer der Conti Reederei und gilt als eine der ältesten Initiatoren für Schiffsbeteiligungen in Form geschlossener Fonds. Nach der Überführung in die Conti Reederei mit Übernahme aller Schiffe im Jahr 1979 erfolgte ein stetiges Wachstum der Reederei. Neben Containerschiffen wurden Massengutschiffe und Tanker finanziert und bereedert.

1992 wurde von der Conti die in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befindliche Sächsische Dampfschiffahrt, die auch als Weiße Flotte bezeichnet wird, übernommen und erfolgreich saniert. Sie firmiert heute unter Sächsische Dampfschiffahrts GmbH & Co. Conti Elbschiffahrts KG.

1997 übernahm Conti, gemeinsam mit anderen Gesellschaftern, das Kreuzfahrtschiff Columbus, das bis Mai 2012 an Hapag-Lloyd Kreuzfahrten verchartert war. Seitdem fährt das Schiff als Hamburg für plantours & Partner, welche es mit einer Kaufoption für sechs Jahre gechartert haben.[3] 1998 wurden die Flusskreuzfahrtschiffe Primadonna und Johannes Brahms übernommen. Die Conti Everest zählte 2004 mit 8240 TEU zu den größten Containerschiffen der Welt. 2005 wurde der erste Tonnagesteuerfond angeboten. Die im Jahr 2008 in Dienst gestellte Conti Jupiter war mit 10.960 TEU das größte Containerschiff unter Deutscher Flagge.

Conti heute[Bearbeiten]

Ende 2010 gehörten 92 Schiffe zur Flotte. Ein Großteil der Schiffe fährt aufgrund der Finanzierung der Schiffe durch Tonnagesteuerfonds unter deutscher Flagge. Im Jahr 2011 war die Conti Reederei hinter Nordcapital der zweitgrößte Anbieter von geschlossenen Schiffsfonds in Deutschland nach platziertem Eigenkapital. Das Unternehmen platzierte 2011 72,1 Mio. Euro Eigenkapital.[4]

Die Bereederung der Conti-Schiffe erfolgt überwiegend durch das Unternehmen NSB Niederelbe Schiffahrtsgesellschaft in Buxtehude sowie seit 2002 zusätzlich durch die Bremer Bereederungsgesellschaft in Bremen. An beiden Unternehmen ist die Conti Unternehmensgruppe direkt beteiligt. Mittelbar ist sie darüber hinaus am Unternehmen Continental Chartering in Hamburg beteiligt, das in erster Linie für die Beschäftigung der Schiffe verantwortlich zeichnet. An Bord der Conti-Schiffe sind rund 2600 Personen beschäftigt, im Unternehmen in München waren es 2009 94.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jahresabschluss der Conti Reederei Management GmbH für das Geschäftsjahr 2008, abzurufen unter https://www.ebundesanzeiger.de/, abgerufen am 5. November 2010
  2. Conti Reederei Fakten & Zahlen, abgerufen am 6. März 2014
  3. Aus „C. Columbus“ wird „Hamburg“, THB - Deutsche Schiffahrts-Zeitung, 21. Mai 2012.
  4. VGF Branchenzahlen Geschlossene Fonds 2011. Top 10 Anbieter Schiffsfonds - Eigenkapital. VGF Verband Geschlossene Fonds e.V., S. 30, abgerufen am 24. Dezember 2012 (PDF-Datei; 8,4 MB, Stand: 31. Januar 2012).

Quellen[Bearbeiten]

  • Website der CONTI Unternehmensgruppe
  • Hansa Oktober 2010

Weblinks[Bearbeiten]