Contractual Trust Arrangement

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Ein Contractual Trust Arrangement (CTA) (auch als Treuhand-Modell bezeichnet) ist neben "normalen" Pensionsfonds ein Modell der betrieblichen Altersvorsorge, bei dem Unternehmen die Pensionszahlungen und -forderungen aus der eigenen Bilanz ausgliedern indem eine eigene Treuhandgesellschaft gegründet in die die Pensionen übertragen werden, die diese verwaltet und deren Vermögen ausschließlich zum Zweck der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen verwendet werden darf[1].

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Aufbau von CTAs

CTAs sind rechtlich selbstständige Vereine die über entsprechende Verträge an die Unternehmen, aus dem die Pensionsansprüche stammen, gebunden sind. Unternehmen können ihre Pensionsverpflichtungen durch das "Contractual Trust Arrangement" (CTA) zu einem externen Treuhänder verlagern.

Der Treuhänder für das CTA kann die Rechtsform einer GmbH, einer Stiftung oder eines eingetragenen Vereins haben.

[Bearbeiten] Vorteile

  • Durch Gründung einer eigenen Gesellschaft entsteht ein zusätzlicher Schutz vor Insolvenz
  • Die Bilanz der Unternehmen wird verkürzt und es entsteht dadurch eine Verbesserung einiger finanzwirtschaftlicher Kennzahlen. Hierdurch kann sich das Kreditrating eines Unternehmens verbessern.

[Bearbeiten] Nachteile

  • Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern aus Direktzusagen bleiben unverändert, d.h. eventuelle Pflicht zur Nachreservierung
  • Geringere Flexibilität im Hinblick auf die Verwendung der Finanzmittel im Unternehmen, für den Fall, dass nachgeschossen werden muss
  • Beiträge an den Pensionsicherungsverein bleiben bestehen
  • Die für die Finanzierung des CTA´s aufgebrachten Finanzmittel stehen nicht mehr für die Innenfinanzierung des Unternehmens zur Verfügung

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. siehe z.B. Contractual Trust Arrangement (CTA)
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