Copa Libertadores Femenina

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Dieser Artikel beschreibt die Copa Libertadores de América der Frauen. Für den gleichnamigen Pokalwettbewerb im Herrenfußball siehe Copa Libertadores.
Copa Libertadores Femenina
Verband CONMEBOL
Erstaustragung 2009
Mannschaften 12
Spielmodus Rundenturnier
(3 Gruppen à 4 Teams)
K.-o.-System
(ab Halbfinale)
Titelträger BrasilienBrasilien São José EC
Rekordsieger BrasilienBrasilien Santos FC
BrasilienBrasilien São José EC (je 2 Siege)
Rekordtorschütze BrasilienBrasilien Cristiane (29 Tore)
Website www.conmebol.comVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite

Die Copa Libertadores de América Femenina ist ein Wettbewerb für südamerikanische Fußball-Vereinsmannschaften der Frauen. Das im Jahre 2009 erstmals ausgespielte Turnier wird vom Kontinentalfußballverband CONMEBOL organisiert. Es handelt sich um den einzigen internationalen Frauenfußballpokal Südamerikas und den nach der UEFA Women’s Champions League renommiertesten kontinentalen Fußballwettbewerb für Frauen überhaupt. Spielzeitraum sind stets etwa zehn bis 15 Tage im Oktober oder November.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Idee für eine Frauenvariante der Copa Libertadores kam im März 2009 auf und wurde vom Exekutivkomitee der CONMEBOL am 3. Juli gleichen Jahres bestätigt. Man beschloss, die erste Ausgabe zwischen dem 3. und 18. Oktober in Brasilien auszurichten. Co-Organisatoren dabei waren die Federação Paulista de Futebol, die Confederação Brasileira de Futebol sowie mit dem Santos FC Südamerikas damals professionellster und am weitesten entwickelter Frauenfußballverein – der spätere Titelträger.

Seither findet der Wettbewerb allein durch die CONMEBOL organisiert (eigentlich) immer im Land des Vorjahressiegers statt, also bis 2012 weiterhin in Brasilien. Durch den Sieg des CSD Colo-Colo im Dezember 2012 war somit ursprünglich Chile als Gastgeber der Austragung 2013 vorgesehen, tatsächlich spielt man jedoch abermals in Brasilien.

Modus[Bearbeiten]

Die zehn Nationalverbände der CONMEBOL haben das Recht, zumeist je einen Vertreter zum Wettbewerb zu entsenden. In der Regel handelt es sich dabei um den jeweiligen Gewinner der entsprechenden nationalen Liga. Darüber hinaus nehmen der Titelverteidiger und noch eine zusätzliche Mannschaft aus dem Gastgeberland teil. Die Teilnehmer werden in drei Gruppen zu je vier Teams aufgeteilt, die anschließend im Rundenturnier gegeneinander antreten. Die am Ende bestplatzierten Vereine einer jeden Gruppe sowie der beste Zweitplatzierte erreichen das Halbfinale und haben dort die Möglichkeit, in das Finale einzuziehen. Im Spiel um Platz drei treffen die Verlierer der beiden Halbfinals aufeinander.

Die Turniere im Überblick[Bearbeiten]

Jahr Gastgeber Spielorte Teiln. Finale
Sieger Ergebnis Finalist
2009
Brasilien Guarujá (Estádio Municipal Antônio Fernandes)
São Paulo (Estádio do Pacaembu)
Santos (Estádio Urbano Caldeira, Estádio Ulrico Mursa)
10
BrasilienBrasilien Santos FC
9:0
ParaguayParaguay Universidad Autónoma de Asunción
2010
Brasilien Barueri (Arena Barueri)
10
BrasilienBrasilien Santos FC
1:0
ChileChile CD Everton de Viña del Mar
2011
Brasilien São José dos Campos (Estádio Martins Pereira,
Estádio ADC Parahyba)
12
BrasilienBrasilien São José EC
1:0
ChileChile CSD Colo-Colo
2012
Brasilien Recife (Estádio Eládio de Barros Carvalho)
Caruaru (Estádio Luiz José de Lacerda)
Vitória de Santo Antão (Est. Municipal Severino C. Carneiro)
12
ChileChile CSD Colo-Colo
0:0, 4:2 i.E.
BrasilienBrasilien Foz Cataratas FC
2013
Brasilien Foz do Iguaçu (Estadio ABC, Estadio Pedro Basso)
12
BrasilienBrasilien São José EC
3:1
KolumbienKolumbien CD Formas Íntimas
2014
Brasilien São José dos Campos
12

Torschützenköniginnen[Bearbeiten]

Saison Spielerin Klub Tore
2009 BrasilienBrasilien Cristiane Santos FC 15
2010 ParaguayParaguay Gloria Villamayor CD Everton de Viña del Mar 08
ParaguayParaguay Noelia Cuevas Universidad Autónoma de Asunción
2011 VenezuelaVenezuela Ysaura Viso Caracas FC 09
2012 BrasilienBrasilien Cristiane São José EC 07
2013 BolivienBolivien Maitte Zamorano Mundo Futuro FC 07
 Jeweiliger Sieger des Wettbewerbs  Rekordmarke

Logohistorie[Bearbeiten]

Wie auch beim männlichen Pendant ist der Name eines kommerziellen Sponsors Bestandteil der offiziellen Turnierbezeichnung. Seit der Erstaustragung ist dies die spanische Universalbank Banco Santander. Das Bildlogo hingegen wurde mehrmals verändert.

Logo 2009 Logo 2010 Logo 2011 Logo 2012
Copa Libertadores Femenina 2009.jpg Copa libertadores femenina 2010 logo1.png Copa Libertadores Femenina 2011.jpg Copa Libertadores Femenina 2012 logo1.jpg

Weblinks[Bearbeiten]