Coriano

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Coriano
Kein Wappen vorhanden.
Coriano (Italien)
Coriano
Staat: Italien
Region: Emilia-Romagna
Provinz: Rimini (RN)
Lokale Bezeichnung: Curièn
Koordinaten: 43° 58′ N, 12° 36′ O43.96666666666712.6102Koordinaten: 43° 58′ 0″ N, 12° 36′ 0″ O
Höhe: 102 m s.l.m.
Fläche: 46 km²
Einwohner: 10.313 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 224 Einw./km²
Postleitzahl: 47853
Vorwahl: 0463
ISTAT-Nummer: 099003
Volksbezeichnung: Corianesi
Schutzpatron: San Sebastiano
Website: Coriano
Panorama von Coriano
Panorama von Coriano

Coriano ist eine Gemeinde mit 10.313 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Rimini in der Region Emilia-Romagna in Italien.

Die Nachbargemeinden sind Domagnano, Faetano, Misano Adriatico, Monte Colombo, Montescudo, Riccione, Rimini, San Clemente und Serravalle.

Geschichte[Bearbeiten]

In Coriano findet man umbrische, etruskische und römische Siedlungsreste. Die Gemeinde wurde von fast allen Armeen, die in Italien seit dem 12. Jahrhundert kämpften, erobert. Daher wurde die Stadt von den Malatesta, von den Borgias, von der Republik Venedig, von den spanischen Armeen und von den Truppen des Papstes erobert. 1528 der Papst tauschte die Stadt gegen die Hilfe der Sassatelli von Imola gegen die Malatesta. In den folgenden Jahrhunderten wurde Coriano zu einem wichtigen landwirtschaftlichen Nutzfläche in der Region Rimini und die wichtigste Stadt des Bezirks, der aus sechs Ortschaften (Misano, Monte Colombo, Morciano, Montescudo, San Clemente und Coriano) besteht. Die Stadt Coriano erhielt während des Zweiten Weltkrieges im September 1944 die Aufmerksamkeit der Welt, da hier eine der mörderischten Schlachten in Italien ausgetragen wurde. Erinnerung an diese blutige Episode bleibt, in der Nähe des Stadteingangs, ein Friedhof (War Ridge Cememetery), wo 1940 gefallene Soldaten begraben sind.

In Coriano befindet sich seit 1978 das größte Drogen-Rehabilitationszentrum Europas, die Comunità San Patrignano.

Ortsteile[Bearbeiten]

  • Coriano
  • Sant'Andrea in Besanigo
  • Ospedaletto
  • Cerasolo
  • Mulazzano

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.