Cornelia Yzer

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Cornelia Yzer (* 28. Juli 1961 in Lüdenscheid) ist eine deutsche Managerin, Rechtsanwältin, ehemalige Verbandsfunktionärin und ehemalige CDU-Politikerin. Sie war von 1997-2012 Hauptgeschäftsführerin des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller (vfa). Zuvor war sie CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin, zuerst im Bundesministerium für Frauen und Jugend und anschließend im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur 1981 absolvierte Yzer ein Studium der Rechtswissenschaft und der Wirtschaftswissenschaften in Münster und Bochum. Anschließend war sie in leitenden Funktionen im Umwelt- und Personalbereich bei der Bayer AG in Leverkusen tätig. Von 1997 bis 2012 war sie Hauptgeschäftsführerin des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller (vfa). Seit 1990 ist Yzer zudem selbstständige Rechtsanwältin und in Beiräten und Aufsichtsgremien von Unternehmen, Großforschungseinrichtungen und öffentlichen Institutionen tätig. Sie gehört u.a. dem Beirat der Management Circle AG (seit 2008) an, war Mitglied im European Advisory Board des US-Medizinprodukteherstellers Guidant (1999-2006), Aufsichtsratsvorsitzende des Forschungszentrums für Informationstechnik - GMD (1995-1997), Kuratoriumsvorsitzende des Deutschen Krebsforschungszentrums - DKFZ (1995-1997), Kuratoriumsvorsitzende des Max-Delbrück-Zentrums für Molekulare Medizin - MDC (1994-1997), Mitglied im Fernsehrat des Zweiten Deutschen Fernsehens - ZDF (1994-1997) und im deutsch-japanischen Kooperationsrat für Hochtechnologie (1994-1997).

[Bearbeiten] Partei

Noch als Schülerin trat Cornelia Yzer 1978 in die CDU und die Junge Union ein. Sie war von 1984 bis 1997 Mitglied des CDU-Kreisvorstandes Mark, ab 1989 als stellvertretende Kreisvorsitzende und Stadtverbandsvorsitzende der CDU Iserlohn. Von 1984 bis 1988 war sie Kreisvorsitzende der Jungen Union. Von 1985 bis 1986 gehörte sie dem CDU-Landesvorstand Westfalen-Lippe und dem JU-Landesvorstand an. Von 1987 bis 1999 war sie Mitglied des CDU-Landesvorstandes in Nordrhein-Westfalen und von 1987 bis 1991 stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Union NRW. Von 1994 bis 1998 war Yzer Mitglied des CDU-Bundesvorstandes. In unterschiedlichen Funktionen auf Landes- und Bundesebene war sie außerdem in der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, im Wirtschaftsrat der CDU, im Arbeitskreis christlich-demokratischer Juristen und im Evangelischen Arbeitskreis der CDU aktiv.

[Bearbeiten] Abgeordnete

Cornelia Yzer war von 1989 bis 1991 Abgeordnete im Kreistag des Märkischen Kreises.

Von 1990 bis 1998 war sie als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Märkischer Kreis I Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie gehörte dem Rechts- und Europaausschuss des Parlaments an.

[Bearbeiten] Öffentliche Ämter

Am 3. Mai 1992 wurde sie zur Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Frauen und Jugend, Dr. Angela Merkel, in die von Helmut Kohl geführte Bundesregierung berufen. Nach der Bundestagswahl 1994 wechselte sie in gleicher Position zum Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie und verantwortete in diesem Ressort insbesondere die Forschungsfelder Energie und Umwelt, Luft- und Raumfahrt, Multimedia und Biotechnologie. Am 22. Januar 1997 schied sie aus dem Amt, um Hauptgeschäftsführerin des vfa werden zu können.

[Bearbeiten] Kabinette

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise


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