Cornelis H. A. Koster

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Cornelis Hermanns Antonius »Kees« Koster (* 13. Juli 1943; † 21. März 2013[1]) war ein niederländischer Computerwissenschaftler und Nestor des Compiler- und Programmiersprachenbaus in der Informatik sowie Linguist[2]. 1977 wurde Koster von der TU-Berlin, wo er am Fachbereich 20 (Informatik) die Arbeitsgruppe Softwaretechnik geleitet hatte, zur Universität Nijmegen berufen. Zuletzt war Koster emeritierter Professor der Radboud-Universität Nijmegen.

Koster war einer Autoren der grundlegenden Arbeit Report on the Algorithmic Language ALGOL68 und Schöpfer der Compiler Description Language (CDL) und der Affix Grammars, einer Variante der Van-Wijngaarden-Grammatiken.

Leben[Bearbeiten]

Koster besuchte die Grundschule in Jakarta, Indonesien. In der Aufbauphase des Fachbereichs Kybernetik/Informatik an der TU Berlin leitete Koster von 1972 bis 1976 zusammen mit Bleicke Eggers[3] das Fachgebiet Programmiersprachen und Compiler. Unter seiner Leitung wurden an der TU Berlin die Programmiersprachen CDL und ELAN entwickelt, die über viele Jahre auch in der Ausbildung von Studierenden nicht nur an der TU Berlin eingesetzt wurden.

Koster kam 2013 bei einem Unfall ums Leben[4] und wurde in Nijmegen beerdigt.[2]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. Radboud-Universität Nijmegen, Faculty of Science, Institute for Computing and Information Science, 22. März 2013: In memoriam Kees Koster (englisch)
  2. a b Radboud-Universität Nijmegen, Faculty of Science, Institute for Computing and Information Science, 22. März 2013: In memoriam Kees Koster (niederländisch)
  3. TU Berlin, Fakultät für Elektrotechnik und Informatik: Die Fakultät trauert um Professor Dr. rer. nat. Bleicke Eggers
  4. TU Berlin, Fakultät für Elektrotechnik und Informatik: Nachrufe: Die Fakultät trauert um Professor Cornelis H.A. (Kees) Koster

Weblinks[Bearbeiten]