Cosma Shiva Hagen
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Cosma Shiva Hagen (* 17. Mai 1981 in Los Angeles, USA) ist eine deutsche Schauspielerin. Sie ist die Tochter des verstorbenen Musikers Ferdinand Karmelk und der Punk-Rock-Sängerin Nina Hagen sowie Enkelin der Schauspielerin Eva-Maria Hagen und des Drehbuchautors Hans Oliva-Hagen. Als zeitweiliger Ziehvater wird der Liedermacher Wolf Biermann genannt.
Ihre Vornamen wurden von ihrer Mutter gewählt. Cosma (= Kosmos) geht auf ein behauptetes UFO-Erlebnis während der Schwangerschaft zurück, und Shiva ist eine Reminiszenz an die gleichnamige indische Gottheit.
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[Bearbeiten] Leben/Persönliches
Bekannte Wohnsitze waren London, Berlin, Paris, Ibiza und Lüneburg; heute wohnt sie in Hamburg. Ihre Muttersprachen sind Deutsch und Englisch, zudem spricht sie auch Französisch und Spanisch. Ihre Schulausbildung beendete sie mit dem Hauptschulabschluss. Im Jahre 2003 ließ sie sich durch Jim Rakete für das Männer-Magazin Playboy ablichten. Unter anderem warb Cosma Shiva Hagen für die CMA (als „Milchgesicht“) und T-Online. Nachdem sie bereits mit der Hauptrolle im Disney-Film Mulan Synchronisationserfahrung gesammelt hat, lieh sie 2007 einem virtuellen Charakter in einem Computerspiel Stimme und Aussehen - der Lichtelfe Luna in Legend: Hand of God.
[Bearbeiten] Soziales Engagement
- PETA (People for the Ethical Treatment of Animals – Tierrecht)
- UNHCR: Reise nach Sierra Leone (Westafrika) zur Förderung von Schulen für ehemalige Kindersoldaten, dabei RTL-Spendenaufruf mit 4 Millionen Euro Erlös. (2003)
- Aktionsbündnis Landmine (landmine.de)
- Schutzengel für Menschen mit Mukoviszidose
- Öffentliche Unterstützerin von Fairtrade, dabei 2008 auch in einem Filmwerk mitwirkend sowie bei weiteren Anlässen präsent
- Botschafterin für die Hilfsorganisation Go Ahead. (Bildungsförderung im südlichen Afrika)
[Bearbeiten] Werke
[Bearbeiten] Filmrollen (Kino/Fernsehen, Auswahl)
- 1996: Crash Kids (Fernsehfilm)
- 1997: Bella Block: Tod eines Mädchens (Fernsehkrimi) (Nebenrolle)
- 1998: Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit, Regie: Marc Rothemund
- 1998: Der Laden (Fernsehfilm), Regie: Jo Baier
- 1999: Sweet Little Sixteen (Fernsehfilm)
- 1999: Todesengel (Fernsehfilm)
- 1999: Einfach raus
- 2000: Marlene, Regie: Joseph Vilsmaier
- 2001: Rosa Roth: Die Abrechnung (Fernsehfilm)
- 2002: Das letzte Versteck, Regie: Pierre Koralnik
- 2003: Nachtschicht – Amok! (Fernsehfilm), Regie: Lars Becker
- 2004: 7 Zwerge – Männer allein im Wald, Regie: Sven Unterwaldt Jr., Rolle: Schneewittchen
- 2005: Short Order, Drama/Abenteuerfilm, Irland, Buch/Regie: Anthony Byrne
- 2006: 7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug, Regie: Sven Unterwaldt Jr., Rolle: Schneewittchen
- 2006: Karol Wojtyła – Geheimnisse eines Papstes, Regie: Gero von Boehm, Rolle: Halina
- 2007: Die Aufschneider, Regie: Carsten Strauch, Rolle: Schwester Sylvia Göbel
- 2007: Shades of Truth, (kurzer Dokumentarfilm), Produzent Sam Stefan
- 2008: Speed Racer, Regie: Larry und Andy Wachowski
- 2008: Schade um das schöne Geld (Fernsehfilm), Regie: Lars Becker
- 2008: Der Bibelcode (Fernsehfilm), Regie: Christoph Schrewe
- 2008: Die Weisheit der Wolken (Fernsehfilm), Regie: Lars Becker
[Bearbeiten] Sprechrollen (Auswahl)
Soweit nicht anders vermerkt ist jeweils die deutsche Fassung gemeint.
- 1998: Mulan (Zeichentrickfilm, Stimme Mulan)
- 2002: 8 Frauen (französische "Krimi-Musical-Farce", Realfilm, Stimme der Catherine)
- 2003: Chihiros Reise ins Zauberland (Zeichentrickfilm, Stimme Lin)
- 2007: Legend: Hand of God (Computer-Rollenspiel, Stimme der Lichtelfe Luna)
- 2008: Kung Fu Panda (Zeichentrickfilm, Stimme der VIPER)
- 2009: Die Legende vom Schatz im Silbersee (Zeichentrickfilm, Stimme von Winnetous Schwester Nscho-tschi)
sowie diverse Hörspiele.
[Bearbeiten] Theater (Auswahl)
- Momo (1999), Titelrolle, Theatersommer Garmisch-Partenkirchen, Regie: Cordula Trantow
- Romeo und Julia (2004), Weibliche Titelrolle, Tournee u. a. in Süddeutschland, Inszenierung: Cordula Trantow
[Bearbeiten] Musik
- diverse Musik-Events unter dem Label Galaxina (ca. 2001) u. a. Goa-Partys
- Rilke Projekt – ...in meinem wilden Herzen (2003) Titel: Lieben – Cosma Shiva Hagen.
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- 1999 – Goldene Kamera – Beste Nachwuchsschauspielerin
- 2000 – Jupiter - Leserpreis der Zeitschrift Cinema
- 2001 – Deutscher Filmpreis – nominiert für die Beste Nebenrolle in Bella Block – Schuld und Sühne
- 2005 – Undine Award – Beste jugendliche Hauptdarstellerin in einem Kinospielfilm für 7 Zwerge – Männer allein im Wald
- 2008 – Undine Award – Beste jugendliche Darstellerin in einem Fernsehfilm für Der Bibelcode
[Bearbeiten] Weblinks
- Cosma Shiva Hagen in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Biografie auf film-zeit.de
- Literatur von und über Cosma Shiva Hagen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hagen, Cosma Shiva |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 17. Mai 1981 |
| GEBURTSORT | Los Angeles, Kalifornien, USA |

