Costa Smeralda

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Die Costa Smeralda - Blick Richtung Südosten von der Strada Provinciale 94, ca. 3 km vor Abbiadori: Landzunge Petra Ruja, Halbinsel Golfo Aranci, Insel Isola Tavolara
Stein, der den Beginn der Costa Smeralda kennzeichnet

Die Costa Smeralda ist ein Teil der nordöstlichen Küste Sardiniens. Im Norden wird sie von Palau, im Süden von Olbia begrenzt. Der Name stammt von der smaragdähnlichen Farbe des Wassers.

Die Küste ist stark zerklüftet und hat neben vielen schroffen Felsen auch einige feine Sandstrände.

Die Costa Smeralda zeichnet sich als Urlaubsziel dadurch aus, dass sich der meiste Grund und Boden im Besitz eines privaten Konsortiums rund um Karim Aga Khan befindet, das das Land in den 1960er Jahren Schafhirten abgekauft hat. Durch den Einfluss des Konsortiums konnten bis heute Bausünden, Umweltzerstörung und Massentourismus verhindert werden. An der Costa Smeralda darf ein Gebäude nicht mehr als drei Stockwerke hoch sein und es muss sich in die Landschaft einfügen. Stromleitungen müssen grundsätzlich unterirdisch verlegt werden.

Porto Cervo ist das touristische Zentrum der Costa Smeralda, das sich als Urlaubsort des internationalen Jet-Sets etabliert hat. Dementsprechend hochpreisig sind die Waren und Dienstleistungen.

Teile des James-Bond-Films „Der Spion, der mich liebte“ wurden 1976/1977 an der Costa Smeralda gedreht.

Jährlich im September findet hier die Segelregatta Rolex Swan Cup statt, die vom Yacht Club Costa Smeralda ausgerichtet wird.

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