Cotton Warburton

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Irvin Eugene „Cotton“ Warburton (* 8. Oktober 1911 in San Diego; † 21. April 1982 in Culver City, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Cutter, Oscarpreisträger und ehemaliger College-Footballspieler, der dreimal in Folge zum All-American gewählt wurde (1932–1934).

Leben[Bearbeiten]

Irvin Eugene Warburton wurde als einer von vier Söhnen von Margaret Warburton, einer schottischen Einwanderin, in San Diego, Kalifornien geboren.[1] Nachdem Warburton 1930 während seiner Zeit an der San Diego High School die kalifornische Meisterschaft auf der High-School-Meile holte, wurde er als Runningback von den USC Trojans, dem Football-Team der University of Southern California, berufen. Nachdem er bereits im ersten Jahr, 1932, ungeschlagen die College-Footballmeisterschaft, den Rose Bowl gewann, wurde er dreimal in Folge als All-American ausgezeichnet.[2] Während der drei Jahre führte er das Team auch als Quarterback an und schaffte insgesamt 1357 Yards.[3] 1975 wurde er für diese Leistungen in die College Football Hall of Fame aufgenommen.[4]

Anschließend zog es ihn ins Filmgeschäft, wo er 1943 mit den beiden Komödien Air Raid Wardens und Three Hearts for Julia erstmals als Schnittmeister in Erscheinung trat. Nachdem er bereits 1954 mit dem Sportlerdrama Crazylegs eine Oscarnominierung erhielt, wurde er 1965 für seine Arbeit an Mary Poppins für den Besten Schnitt ausgezeichnet.

Seinen Spitznamen Cotton erhielt er bereits zu Collegezeiten wegen seines blonden Haares.[2]

Am 21. April 1982 verstarb Cotton Warburton, nachdem er wegen eines Herzinfarktes ins Brotman Medical Center eingeliefert worden war.[5][6]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Oscar
  • 1954: Nominierung für den Besten Schnitt von Crazylegs
  • 1965: Auszeichnung für den Besten Schnitt von Mary Poppins

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. “Obituaries”, Los Angeles Times vom 6. Mai 1961, S. C-17. (englisch)
  2. a b Cotton Warburton (PDF; 317 kB) auf cstv.com, S. 7., abgerufen am 8. Januar 2012. (englisch)
  3. IRVINE WARBURTON, FILM EDITOR auf nytimes.com, abgerufen am 8. Januar 2012. (englisch)
  4. Cotton Warburton auf collegefootball.org, abgerufen am 8. Januar 2012. (englisch)
  5. Warburton is dead, The Spokesman-Review, 22. Juni 1982, abgerufen am 8. Januar 2012. (englisch)
  6. Rob Buchanan: A Roundup Of The Week June 21–27 auf sportsillustrated.cnn.com vom 5. Juli 1982, abgerufen am 8. Januar 2012. (englisch)