Count Ossie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Count Ossie (* 1926 in Saint Thomas Parish, Jamaika; † 18. Oktober 1976; geboren als Oswald Williams) war ein jamaikanischer Perkussionist und Bandleader. Er gehörte zudem der Rastafari-Bewegung an.

Biographie[Bearbeiten]

Oswald Williams wuchs in einer Rastafari-Gemeinschaft auf und lernte dort den Gesang und die Percussion mit Handtrommeln. In den späten 1950ern gründete er mit anderen Percussionisten die Count Ossie Group. Seine ersten Aufnahmen erfolgten nach einem Treffen mit Prince Buster, darunter der Song Oh Carolina, der als wegweisend bei der Entwicklung des Reggaes angesehen wird.[1] Während dieser Zeit nahm Count Ossie auch für Harry Mudie auf. Als Coverversion wurde Oh Carolina zum ersten Charterfolg des Reggaemusiker Shaggy, der damit 1993 international erfolgreich war.

Später gründete Count Ossie eine Gruppe namens Mystic Revelation Of Rastafari und nahm mit diesen zwei Alben auf. Als sein wichtigstes Werk wird das 3-LP-Set Grounation (Ashanti 1973) angesehen, auf dem neben Oh Carolina auch So Long und Grounation mit über 30 Minuten Spielzeit enthalten sind. 1975 brachte er Tales Of Mozambique (Dynamic 1975) heraus.

Diskographie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1973 Grounation
  • 1975 Tales Of Mozambique
  • 1983 Man from higher heights
  • 1996 Remembering Count Ossie: A Rasta Reggae Legend

Erscheint bei[Bearbeiten]

  • Kante: 2001 Zweilicht (Lied Nr. 4 „best of both worlds“ enthält von Count Ossie gesprochenes Gedicht)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jason Toynbee, Bob Marley, Polity Press, 2007, S. 121-22.