CFL-Zahl
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Courant-Friedrichs-Lewy-Bedingung)
Die Courant-Friedrichs-Lewy-Zahl (CFL-Zahl oder auch Courant-Zahl) wird in der numerischen Strömungssimulation für die Diskretisierung zeitabhängiger partieller Differentialgleichungen verwendet. Sie gibt an, um wie viele Zellen sich eine betrachtete Größe pro Zeitschritt maximal fortbewegt:
Dabei ist
die Courant-Zahl,
die Geschwindigkeit,
der diskrete Zeitschritt und
der diskrete Ortsschritt. Motiviert wird dies durch die CFL-Bedingung, die aussagt, dass das explizite Euler-Verfahren nur für
stabil sein kann. Ähnliche Bedingungen gelten auch für andere Diskretisierungsschemata.
Die Courant-Zahl ist nach den Mathematikern Richard Courant, Kurt Friedrichs und Hans Lewy benannt, die sie 1928 definierten.
[Bearbeiten] Literatur
- R. Courant, K. Friedrichs, H. Lewy: Über die partiellen Differenzengleichungen der mathematischen Physik. In: Mathematische Annalen. 100. 1928, 32–74.
