Coxa vara

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Klassifikation nach ICD-10
Q65.8 Sonstige angeborene Deformitäten der Hüfte
- Coxa vara
- Coxa valga
M21.05 Valgusdeformität, anderenorts nicht klassifiziert
-Hüftgelenk
M21.15 Varusdeformität, anderenorts nicht klassifiziert
-Hüftgelenk
ICD-10 online (WHO-Version 2013)

Von einer Coxa vara (lat. coxa „Hüfte“, varus „auswärtsgebogen“) spricht man, wenn der CCD-Winkel, das heißt der Winkel zwischen Oberschenkelhals und Schaft des Oberschenkelknochens, unter 120° liegt. Sie kommt häufig bei älteren Menschen vor und erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Oberschenkel-Halsbruchs (Schenkelhalsfraktur), da die Stabilität des Oberschenkelhalses (Collum ossis femoris) mit kleinerem CCD-Winkel abnimmt, also ein Ungleichgewicht von Belastung und Widerstandsfähigkeit herrscht. Weiterhin bedingt die Auswärtsstellung der Oberschenkelknochens eine Einwärtsstellung der Knie und damit die typische X-Beinstellung (Genu valgum). Coxa vara können sowohl aus genetischer Disposition, Lösung der Oberschenkelknochenkernes, knochenerweichenden Systemerkrankungen (z.B. Rachitis), Morbus Perthes, in falscher Stellung verheilten Oberschenkelfrakturen als auch aus übermäßiger Belastung resultieren.

Coxa valga

Das Gegenteil ist die Coxa valga, die häufig bei Kleinkindern und Neugeborenen auftritt und eine Vergrößerung des CCD-Winkels auf mehr als 135° darstellt.

Gesundheitshinweis Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!