Craig Johnson

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Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Craig Johnson Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 8. März 1972
Geburtsort St. Paul, Minnesota, USA
Größe 191 cm
Gewicht 90 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Linker Flügel
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1990, 2. Runde, 33. Position
St. Louis Blues
Spielerkarriere
1990–1993 University of Minnesota
1993–1994 USA Hockey
1994–1996 St. Louis Blues
1995–2003 Los Angeles Kings
2003–2004 Mighty Ducks of Anaheim
Toronto Maple Leafs
Washington Capitals
2004–2005 Hamburg Freezers
2005–2007 DEG Metro Stars
2007–2008 EC Red Bull Salzburg

Craig Thomas Johnson (* 8. März 1972 in St. Paul, Minnesota) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Eishockeyspieler, der während seiner aktiven Karriere unter anderem für die St. Louis Blues, Los Angeles Kings, Mighty Ducks of Anaheim, Toronto Maple Leafs und Washington Capitals in der National Hockey League sowie die Hamburg Freezers und DEG Metro Stars in der Deutschen Eishockey Liga spielte.

Karriere[Bearbeiten]

Johnson war drei Jahre lang Spieler der Highschool-Mannschaft von Hill-Murray in Maplewood, Minnesota. Dort entwickelte er sich zum herausragenden Spieler seines Teams und wurde beim NHL Entry Draft 1990 von den St. Louis Blues in der zweiten Runde als 33. gezogen. Nach seinem Abschluss ging er an die University of Minnesota und spielte dort drei Jahre (1990–1993) in der amerikanischen Universitätsliga NCAA. In 120 Spielen gelangen ihm 54 Tore und 81 Vorlagen.

1994 nahm er mit der US-Nationalmannschaft an den Olympischen Winterspielen in Lillehammer teil, bei denen das US-Team den achten Platz belegte. Anschließend holten die St. Louis Blues ihn zu den Peoria Rivermen, ihrem Farmteam in der unterklassigen International Hockey League. In dieser Saison durfte er aber auch 15 Spiele in der National Hockey League bestreiten. In der darauffolgenden Saison waren die Abstecher zum Farmteam, den Worcester IceCats, schon die Ausnahme und er schaffte in der NHL den Durchbruch.

Seine erfolgreichste Zeit erlebte er dann beim NHL-Team der Los Angeles Kings. Für diese spielte er von 1995 bis 2003. Da er aber leistungsmäßig abbaute, wurde sein Vertrag nicht verlängert. In der Spielzeit 2003/04 pendelte Johnson dann zwischen drei verschiedenen NHL-Clubs hin und her, konnte sich aber weder bei den Mighty Ducks of Anaheim, Toronto Maple Leafs noch bei den Washington Capitals durchsetzen. Zwischen 1994 und 2004 kam er in insgesamt 557 NHL-Partien auf 75 Tore und 98 Vorlagen.

Zur Saison 2004/05 startete er bei den Hamburg Freezers in der Deutschen Eishockey Liga einen Neuanfang. Dieser war auch überaus erfolgreich, da Johnson in der vom Niveau her schlechteren DEL in nur 42 Spielen auf 19 Tore und 25 Vorlagen kam. In diesem Jahr konnte er allerdings nicht an den Play-offs teilnehmen, da ihn eine schwere Leistenverletzung aus der Bahn warf.

Trotz seiner Verletzungsanfälligkeit machten ihm die DEG Metro Stars zur Saison 2005/06 ein Vertragsangebot bis zum Ende der Spielzeit 2006/07, das er auch annahm. Doch fast direkt zu Beginn der Saison brach nach einem Bodycheck durch einen Gegner die alte Verletzung wieder auf, so dass Johnson für einige Wochen pausieren musste.

In den Playoffs konnte der Offensivspieler aufblühen und wurde zum wertvollsten Spieler seines Teams und zweitbester Scorer der DEL-Playoffs 2006. Er hatte gehörigen Anteil daran, dass die DEG Metro Stars am Ende die Vizemeisterschaft feiern konnten - dies und die gute Perspektive beim Düsseldorfer Club haben Johnson zu der Aussage bewegt, seine Karriere bei der DEG beenden zu wollen. Nach der Saison 2006/07 bekam Johnson keinen neuen Vertrag mehr. Er verließ die Metro Stars zunächst mit unbekanntem Ziel, wechselte im November 2007 dann nach Österreich zu den Red Bulls Salzburg, mit denen er Meister wurde. Anschließend beendete er seine Karriere.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
NHL-Reguläre Saison 10 557 75 98 173 260
NHL-Playoffs 4 16 3 2 5 10
DEL-Hauptrunde 3 117 49 46 95 187
DEL-Playoffs 2 22 11 7 18 60

Weblinks[Bearbeiten]