Crane Brinton

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Crane Brinton (* 1898 in Connecticut; † 1968 in Massachusetts) war US-amerikanischer Historiker. In seinem bedeutendsten und stark soziologisch vorgehenden Werk The Anatomy of Revolution beschreibt und typisiert er allgemein den Verlauf von Revolutionen.

Theorie[Bearbeiten]

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Vorzeichen der Revolution[Bearbeiten]

Nach Brinton deuten auf eine nahende Revolution hin:

  • Budgetdefizite
  • Begünstigung einer Gruppe auf Kosten anderer
  • Probleme in der Verwaltung
  • Bewusstseinsverlust der herrschenden Klasse
  • Verstärkung sozialer Gegensätze
  • Mangel an sozialen Aufstiegschancen
  • Trennung wirtschaftlicher von politischer Macht

Zeitpunkt[Bearbeiten]

Nach Brinton ist der Zeitpunkt der Revolution ein überraschender. Für die Menschen liegt zwar etwas in der Luft, sie gehen aber davon aus, dass erst in der nächsten, nicht in der eigenen Generation, etwas geschieht.

Rolle des Militärs[Bearbeiten]

Brinton geht davon aus, dass bei erfolgreichen Revolutionen die revolutionären Kräfte militärisch geschickter agieren, da die gegenrevolutionären Regierungstruppen nicht mit voller Macht kämpfen bzw. überlaufen.

Beim tatsächlichen militärischen Zusammenstoß ist dabei auf beiden Seiten nur eine Minderheit aktiv.

Werke[Bearbeiten]

  • The Jacobins. An Essay in the New History (1930)
  • A Decade of Revolution (1934)
  • The Anatomy of Revolution (1938, überarbeitet ²1965)
  • Ideas and Men. The Story of Western Thought (1950, 1963)
  • A History of Western Morals (1959)
  • The Shaping of the Modern Mind (1963)
  • The Americans and the French (1968)