Crazy Canucks

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Die Crazy Canucks (dt: verrückte Kanadier) waren eine Gruppe kanadischer Skirennläufer, die ab Mitte der 1970er Jahre die Abfahrtsrennen im alpinen Skiweltcup beherrschten.

Zu den Crazy Canucks gehörten Jim Hunter, Dave Irwin, Ken Read, Dave Murray und Steve Podborski. Sie brachen ab 1971 in die von Europäern dominierte Weltcup-Szene ein und erwarben sich schnell den Ruf eines schnellen und waghalsigen Rennstils. Großen Anteil an diesen Erfolgen hatte der Cheftrainer Scott Henderson.

Trotz wiederholter spektakulärer Stürze standen die Mitglieder der Crazy Canucks oft ganz oben auf den Siegerpodesten. Ken Read war im Dezember 1975 der erste Nordamerikaner überhaupt, der eine Weltcup-Abfahrt gewinnen konnte. Insgesamt verbuchte das Quintett zwischen 1975 und 1984 14 Siege in Weltcup-Abfahrten, dazu 10 zweite Plätze und 16 dritte Plätze.

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