Cree Summer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Cree Summer (* 7. Juli 1969 in Los Angeles, Kalifornien, USA; eigentlich Cree Summer Francks) ist eine US-amerikanische Synchronsprecherin, Schauspielerin und Sängerin.

Leben und Leistungen[Bearbeiten]

Cree Summer wurde in der US-amerikanischen Stadt Los Angeles geboren, verbrachte aber ihre Kindheit im Red Pheasant Indian Reserve, einem Indianerreservat bei North Battleford, in der kanadischen Provinz Saskatchewan. Sie ist eine Tochter des kanadischen Schauspielers und Sängers Don Francks. Ihre Mutter Lili Francks ist eine kanadische Schauspielerin und Tänzerin, sie ist eine Indianerin vom Stamm der Cree und trägt den Namen Red Eagle, sie hat auch afrokanadische Vorfahren. Cree Summers jüngerer Bruder Rainbow Sun Francks (*1979) ist ebenfalls Schauspieler und Sänger und spielte z. B. Leutnant Aiden Ford in der Fernsehserie Stargate Atlantis.

Cree Summer begann ihre Berufslaufbahn als Synchronsprecherin in der Zeichentrickserie Inspector Gadget (1983). Als Schauspielerin war sie in der Comedyserie College Fieber (A Different World) (1987–1993), einem Ableger der Bill-Cosby-Show, zu sehen. In der Szene von Michael Jacksons Musikvideo Black Or White (1991), in der verschiedene Gesichter ineinander übergehen, ist sie das letzte Gesicht. Sie widmete sich vermehrt ihrer Musikkarriere in den USA und veröffentlichte 1999 ihre CD Street Faërie. Sie komponierte und sang die Musikstücke. Der US-amerikanische Musiker Lenny Kravitz produzierte, arrangierte und steuerte Hintergrundmusik bei. Den Song Mean Sleep sangen sie im Duett. Sie trat auch als Vorgruppe bei Kravitz' Tournee 1998/1999 auf. 1999 waren Summer und Kravitz auf dem Freiluft-Festival Rock am See am Bodensee zu hören.

Inzwischen arbeitet Cree Summer oft als Synchronsprecherin. Mittlerweile wirkte sie in über 130 Produktionen mit, oft als Stimme einer Afroamerikanerin. Sie ist vorwiegend im Fernsehen in englischsprachigen Zeichentrickserien und -filmen zu hören, aber auch in Computerspielen und in Werbespots. Sie lieh ihre Stimme Charakteren in den Originalversionen der Kinofilme Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt (Atlantis: The Lost Empire) (2001) und Bambi 2 – Der Herr der Wälder (Bambi II) (2006).

1999 wurde Cree Summer bei den Annie Awards nominiert, 2001 bei den Daytime Emmy Awards. 1996, 2002 und 2004 war sie bei den Image Awards nominiert.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Sie wird manchmal auch als Cree Summer Franck, Cree Summer Francks, Cree Summer-Francks oder Cree Summers aufgelistet.

Synchronsprecher[Bearbeiten]

Computerspiele[Bearbeiten]

Schauspieler[Bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1993: Womb Amnesia
  • 1999: Street Faërie
  • 1999: Revelation Sunshine (Single)

Weblinks[Bearbeiten]