Crescent City (Kalifornien)
| Crescent City | ||
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Hafen von Crescent City |
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| Lage in Kalifornien | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Vereinigte Staaten | |
| Bundesstaat: | Kalifornien | |
| County: | ||
| Koordinaten: | 41° 45′ N, 124° 12′ W41.754722222222-124.2011111111113Koordinaten: 41° 45′ N, 124° 12′ W | |
| Zeitzone: | Pacific Standard Time (UTC−8) | |
| Einwohner: | 7643 (Stand: 2010) | |
| Bevölkerungsdichte: | 1.661,5 Einwohner je km² | |
| Fläche: | 5,3 km² (ca. 2 mi²) davon 4,6 km² (ca. 2 mi²) Land |
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| Höhe: | 13 m | |
| Postleitzahlen: | 95531, 95532, 95538 | |
| Vorwahl: | +1 707 | |
| FIPS: |
06-17022 |
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| GNIS-ID: | 0277494 | |
| Webpräsenz: | www.crescentcity.org | |
| Bürgermeister: | Kathryn Murray | |
Crescent City (Mondsichel-Stadt) ist eine Kleinstadt in Nordkalifornien und der County Seat des Del Norte Countys. Der Ort liegt direkt am Pazifischen Ozean. Die Stadt hatte bei der Volkszählung im Jahr 2010 etwa 7.643 Einwohner, wobei 3000 Insassen des Pelican Bay State Prison nicht mitgezählt wurden.[1] Die Stadt wurde 1851 von Goldsuchern gegründet.
Die Grenze zum Bundesstaat Oregon liegt 30 km nördlich. Der U.S. Highway 101 führt auf seinem Weg von Olympia im US-Bundesstaat Washington bis zur mexikanischen Grenze direkt durch die Stadt.
Inhaltsverzeichnis |
Besondere Ereignisse [Bearbeiten]
Am 30. Juli 1865 lief der Passagierdampfer Brother Jonathan etwa vier Meilen vor Crescent City auf einen bis dahin nicht verzeichneten Unterwasserfelsen und sank innerhalb kurzer Zeit. Nur 19 der 244 Personen an Bord konnten sich retten. Die 225 Todesopfer stellten das bis dahin schwerste Schiffsunglück an der amerikanischen Pazifikküste dar. Das an Bord befindliche Gold löste in der Folge zahlreiche Bergungsversuche aus.
Tsunamis [Bearbeiten]
Aufgrund verschiedener Faktoren ist die Bucht, an der die Stadt liegt, die anfälligste für Flutwellen in den gesamten USA.[2] Die sogenannte Mendocino Bruchzone (Mendocino Fracture Zone), ein untermeerischer Gebirgsrücken, lenkt die Tsunamis in die Bucht. Und die Form der Bucht fokussiert Wellen wie eine Linse, sodass sich Tsunamis auftürmen, während am Nachbarstrand alles ruhig bleibt. In der Vergangenheit kam dies bereits überaus häufig vor wie nachfolgende Fälle darstellen:
- Am 28. März 1964 richtete der größte Tsunami in der Geschichte der Continental United States als Folge des Karfreitagsbebens riesige Schäden in Crescent City an. Die Flutwelle wurde durch ein Erdbeben vor der Küste Alaskas ausgelöst; hierdurch kamen elf Menschen ums Leben.
- Am 15. November 2006 verursachte eine kleinere Tsunamiwelle größeren Sachschaden an den Hafenanlagen. Der Tsunami wurde durch ein Seebeben im Pazifik ausgelöst.
- Beim Tōhoku-Erdbeben 2011 war die Wellenhöhe in Crescent City mit 2 bis 2,5 m besonders hoch. Zahlreiche Boote sanken und alle Docks wurden zerstört.[2]
Tourismus [Bearbeiten]
Der Leuchtturm von Crescent City kann nur bei Ebbe über einen Fußweg erreicht werden. Der Redwood-Nationalpark, bekannt für Küstenmammutbäume und mit den höchsten Bäumen der Welt beginnt unmittelbar südlich und südöstlich der Stadt, das Besucherzentrum des Parks mit Museum liegt im Stadtzentrum. Ungewöhnlich ist die große Zahl an Robben und Walrossen, die sich im Hafen aufhalten, und die schon von weitem zu hören sind.