Crime is King

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Filmdaten
Deutscher Titel Crime is King
Originaltitel 3000 Miles to Graceland
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2001
Länge 120 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Demian Lichtenstein
Drehbuch Demian Lichtenstein,
Richard Recco
Produktion Demian Lichtenstein,
Eric Manes,
Elie Samaha,
Richard Spero,
Andrew Stevens
Musik George S. Clinton
Kamera David Franco
Schnitt Michael J. Duthie,
Miklos Wright
Besetzung

Crime is King (Alternativtitel Crime is King – 3000 Meilen bis Graceland, Originaltitel 3000 Miles to Graceland) ist ein US-amerikanischer Actionfilm aus dem Jahr 2001. Regie führte Demian Lichtenstein, der gemeinsam mit Richard Recco das Drehbuch schrieb.

Handlung[Bearbeiten]

Michael Zane wird aus dem Gefängnis entlassen. Er lernt zufällig Cybil Waingrow kennen, deren Sohn Jesse sich als diebisch erweist und sowohl die Ventilkappen seines ’59er Cadillac als auch sein Geld kurzzeitig klaut. Nach einem Schäferstündchen macht er sich mit seinem einstigen Mithäftling Thomas J. Murphy und drei weiteren Komplizen nach Las Vegas auf, um dort – in Elvis Presley-Kostümen verkleidet – während einer Convention von Presley-Imitatoren ein Casino auszurauben. Sie erbeuten über 2 Millionen US-Dollar, jedoch wird bei der Schießerei mit dem Sicherheitspersonal einer der Gangster tödlich getroffen. Die Räuber können in letzter Sekunde mit einem Hubschrauber fliehen. In ihrem Versteck kommt es bei der Aufteilung der Beute zum Streit und Murphy erschießt, von dem kleinen Jesse beobachtet, seinen Komplizen Hanson. Dessen Leiche will der Rest der Bande vergraben, wobei Murphy auch Zane und Gus niederstreckt, denn er will die ganze Beute für sich behalten.

Zane, der eine kugelsichere Weste trägt, überlebt und sucht Murphy genauso wie mittlerweile zwei U.S. Marshals. Dabei wird er notgedrungen von seiner Zufallsbekanntschaft Cybil und Jesse begleitet. Cybil erweist sich jedoch als nicht vertrauenswürdig. Das ihr angebotene Schweigegeld reicht ihr nicht, vielmehr nutzt sie die nächstbeste Gelegenheit, um sich mit Zane's Anteil aus dem Staub zu machen. Zane ist nun mit dem zurückgelassenen Jesse in einem gestohlenen Wagen unterwegs. Die beiden freunden sich an. Währenddessen hat Murphy den für die Geldwäsche zuständigen Antiquitätenhändler Jay Peterson aufgesucht und ermordet. Kurz danach trifft auch Cybil dort ein, im Glauben bei Murphy handelt es sich um Peterson.

Jesse bringt Zane auf die Idee, seinen eigenen Wagen, mit dem Murphy seit dem Überfall unterwegs ist, als gestohlen zu melden. Kurze Zeit später werden sowohl Zane als auch Murphy wegen Autodiebstahls festgenommen und treffen im Gefängnis aufeinander. Jesse stellt kurzerhand die Kaution und Zane kommt schnell frei. Er findet im Kofferraum seines Autos die gefesselte Cybil und das versteckte Geld. Die beiden sprechen sich bei der nächsten Gelegenheit aus, Cybil behält einen Anteil und gesteht Zane ihre Gefühle für ihn. Doch Zane verabschiedet sich von Cybil und Jesse.

Kurze Zeit später findet Murphy Cybil und ihren Sohn, der sogleich von ihm entführt wird. Cybil fleht Zane um Hilfe und die beiden beschließen, die Polizei über ein geplantes Treffen der beiden Gangster einzuweihen. Zane rettet Jesse nach einer Schießerei und Murphy wird dabei von der Polizei brutal erschossen. Am Ende segeln Zane, Cybil und deren Sohn auf einem Boot Richtung Meer.

Kritiken[Bearbeiten]

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 23. Februar 2001, der Film weise nicht die geringste Prise der „menschlichen Güte“ auf. Er versuche, gleichzeitig eine „widerliche Komödie“ und ein Actionfilm zu sein. Die „Top-Besetzung“ reiche bis in die Nebenrollen, die Darsteller wie Kevin Pollak und Jon Lovitz spielen würden.[1]

Todd McCarty schrieb in der Zeitschrift Variety, die Gewaltszenen seien brutal und übertrieben.[2]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein „temporeicher, in einigen Szenen ausgesprochen harter Actionthriller“.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Er erhielt 2002 drei Nominierungen für den Taurus Award[4].

  • Best Driving
  • Best Overall Stunt by a Stunt Woman
  • Best Stunt Coordination Scene

Der Film erhielt im Jahr 2002 fünf Nominierungen für den Negativpreis die Goldene Himbeere:

  • Als Schlechtester Film
  • Für Kevin Costner als Schlechtesten Schauspieler
  • Für Courteney Cox als Schlechteste Nebendarstellerin
  • Für das Schlechteste Drehbuch: Demian Lichtenstein, Richard Recco
  • Für das Schlechteste Leinwandpaar Kurt Russell und Kevin Costner oder Courteney Cox

Hintergründe[Bearbeiten]

Der Film wurde in Vancouver, Las Vegas, Memphis (Tennessee), Mount Vernon (Washington), Nelson’s Landing (Nevada) und Seattle gedreht.[5] Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 42 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der Vereinigten Staaten ca. 15,7 Millionen US-Dollar ein.[6]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Filmkritik von Roger Ebert, abgerufen am 19. November 2007
  2. uk.rottentomatoes.com, abgerufen am 19. November 2007
  3. Crime is King im Lexikon des Internationalen Films, abgerufen am 19. November 2007
  4. http://www.taurusworldstuntawards.com/index.php?id=127
  5. Filming locations für 3000 Miles to Graceland, abgerufen am 19. November 2007
  6. Box office für 3000 Miles to Graceland, abgerufen am 19. November 2007