Crimson Moonlight

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Crimson Moonlight
Allgemeine Informationen
Genre(s) Unblack Metal
Gründung 1997
Website http://www.crimsonmoonlight.com
Gründungsmitglieder
Simon „Pilgrim“ Rosén
Petter Stenmarker/Edin (bis 2003)
Bass (bis 1998), Keyboard
Alexander Orest (bis 2000 & 2001)
Gustav Elowsson
Aktuelle Besetzung
Gesang
Simon „Pilgrim“ Rosén
Gitarre
Per Sundberg (seit 2002)
Bass (2004), Gitarre (seit 2006)
Erik Tordsson
Bass
Johan Ylenstrand (seit 2004)
Schlagzeug
Gustav Elowsson
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Jonathan „Steele“ Jansson
(1998 – 2000)
Gitarre
Samuel Lundström (2001 – 2002)
Gitarre
Jani Stefanovic (2004)
Bass
Simon „Zlimp“ Lindh (1998 – 1999)
Bass
David Seiving (1999 – 2002)
„Pilgrim“, Sänger der Band, auf dem Blast Of Eternity Festival 2012

Crimson Moonlight ist eine Metal-Band aus Jönköping, Schweden, die musikalisch dem Black Metal zuzuordnen ist, in den Texten und der Ideologie jedoch christliche Thematik vertritt. Die Einordnung in eine Kategorie ist umstritten, jedoch kann der Begriff „Unblack Metal“ mit ihnen in Verbindung gebracht werden.

„Crimson Moonlight“ (engl. „blutroter Mond“) bezieht sich auf das göttliche Zeichen der Apokalypse nach der Bibel (Joel 3,4 EU und Offb 6,12 EU).

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Im Juni 1997 gründeten die Schweden Elowsson und Stenmarker die Band Crimson Moonlight. Stenmarker, der davor in der Death Metal-Combo „Obsecration“ gespielt hatte, übernahm dabei die Gitarre und das Keyboard, während Elowsson das Schlagzeug bediente. Als Sänger stieß Simon „Pilgrim“ Rosén zur Band, während Alexander Orest den E-Bass, sowie auch das Keyboard übernahm. Noch im selben Jahr wurde das Demo-Tape Glorification of the Master of Light eingespielt.

1998 folgte die Veröffentlichung der EP Eternal Emperor und des Live-Albums Live in Värsås, sowie die Erweiterung um den Gitarristen Jonathan Jansson und den Bassisten Simon Lindh, da sich Orest ab diesem Zeitpunkt nur mehr dem Keyboard widmete.

Ende 2000 verließ dann Jansson die Band wieder, um sich nur noch auf „Sanctificia“ konzentrieren zu können. Ersatz fand man in Samuel Lundström. Im darauf folgenden Jahr wurde dann ein weiteres Demo mit dem Namen Heralding the Dawn veröffentlicht.

2003 publizierte die Band die Best-of-CD Songs from the Archives – eine Zusammenstellung des alten Materials, z.B. von der „Eternal Emperor“ - und nebenbei auch ihr erstes Album mit dem Titel The Covenant Progress, auf welchem die Keyboards deutlich reduziert worden waren.

Im Frühjahr 2005 erschien dann ihr nächstes Album Veil of Remembrance. Darauf verzichtete die Band gänzlich auf Keyboards.

Die Band hat zur Zeit einen Plattenvertrag bei Endtime Productions, während sie vorher bei Rivel Records unter Vertrag standen.

Stil[Bearbeiten]

Während das erste Demo und das erste Album noch starke Einflüsse aus dem melodischen Black Metal beinhalteten, wurde ab „The Convenant Progress“ der Stil zunehmend progressiver. Einflüsse aus Death Metal und Progressive Metal lassen eine kategorische Zugehörigkeit zum „Unblack Metal“ nicht mehr zu. Die Musik ist von Takt- und Tempowechsel, schnellem Tempo und kurzen, teils atonalen Melodiebögen geprägt. Der Gesang ist guttural, amelodisch und arhythmisch. Seit Veil of Remembrance wird auf jeglichen Einsatz von Keyboards und dominanten Gitarren-Effekte verzichtet.

Die Texte behandeln ausschließlich christliche Themen und referenzieren oft biblische Symbolik, Metapher und Gleichnisse. Auch spirituelle Visionen werden verarbeitet. Die Mitglieder stehen den Adventisten[1] nahe. Dementsprechend sind die Inhalte stark orientiert an endzeitlichen Themen und der „spirituellen Kriegsführung“.

Crimson Moonlight ist bekannt für theatralische Bühnenshows. Zudem wird die Show mit Kunstblut[1] gestaltet. Die Band feiert während der Konzerte das Abendmahl.

Diskografie[Bearbeiten]

  • Glorification Of The Master Of Light (1997, Demo)
  • Eternal Emperor (1998, RivelRecords)
  • The Covenant Progress (2003, RivelRecords)
  • Songs From The Archives (2003, RivelRecords)
  • Veil of Remembrance (2004, Endtime Productions)
  • In Depths Of Dreams Unconscious (EP, 2007, Endtime Production)

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Interview mit Simon Rosén bei „livenet.ch“