Crippled Black Phoenix

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Crippled Black Phoenix
Crippled Black Phoenix bei einem Konzert
Crippled Black Phoenix bei einem Konzert
Allgemeine Informationen
Herkunft Bristol, England
Genre(s) Alternative Rock, New Artrock, Artrock, Progressive Rock, Post Rock, Neo-Psychedelia
Gründung 2004
Website www.crippledblackphoenix.co.uk
Aktuelle Besetzung
Gitarre, Effekte, Gesang
Justin Greaves
Gitarre, Gesang
Karl Demata
Bass
Christian Heilmann
Synthesizer, Keyboard, Gesang
Mark Furnevall
Keyboard, Gesang
Daisy Chapman
Gesang, Gitarre
Daniel Änghede
Drums
Ben Wilsker
Ehemalige Mitglieder
Dominic Aitchison
Danny Ashberry
Baz Barrett
Geoff Barrow
George Elgie
Thomas Elgie
Dave Greaves
Nial McGaughey
Guy Metcalffe
Charlotte Nicholls
Mark Ophidian
Kostas Panagiotou
Merijn Royaards
Matt Simpkin
John E. Vistic
Joe Volk
Michael L.B. West
Miriam Wolf

Crippled Black Phoenix ist eine englische Rockband aus Bristol.

Geschichte[Bearbeiten]

2004 bis 2011: Gründung und Anfänge[Bearbeiten]

Im Jahre 2004 nahm Justin Greaves, der bislang in mehreren Bands wie zum Beispiel Teeth of Lions Rule the Divine, Iron Monkey, Mogwai oder Electric Wizard Schlagzeug gespielt hatte – ermutigt von dem Bassisten Dominic Aitchison von der Gruppe Mogwai – ein paar musikalische Ideen auf, die er schon längere Zeit im Kopf hatte und mit denen er „schlechte Erlebnisse verarbeitete“. Diese bildeten dann die Grundlage für die Gründung von Crippled Black Phoenix.[1][2]

Das Debütalbum A Love of Shared Disasters wurde im Jahre 2006 aufgenommen und in Deutschland am 25. Mai 2007 veröffentlicht.[3] Seitdem spielte die Band mit wechselnder Besetzung, trotz jeweils weiterer Engagements der verschiedenen Mitglieder außerhalb. Einziges permanentes Mitglied bis einschließlich dem Album (Mankinkind) The Crafty Ape im Jahre 2012 war der Sänger Joe Volk.

Das Box-Set The Ressurectionists & Night Raider erschien in Deutschland am 29. April 2011, wobei die zwei Alben jeweils einzeln schon 2009 veröffentlicht wurden. Die Kompilation 200 Tons of Bad Luck mit ein paar Liedern beider Alben wurde zur gleichen Zeit veröffentlicht.[4]

Am 10. September 2010 wurde dann das letzte Werk unter Invada Records, die EP I, Vigilante, veröffentlicht.[4]

2012 bis 2013: (Mankind) The Crafty Ape, Ausstieg Joe Volks, mehrfacher Wechsel der Sänger und Übertritt zu Mascot Label Group[Bearbeiten]

Das vierte Studioalbum der Band (Mankind) The Crafty Ape erschien am 27. Januar 2012. Dieses Album war zugleich die erste Veröffentlichung auf dem Mascot / Cool Green Label, nachdem man sich von Invada Records getrennt hatte. (Mankind) The Crafty Ape bescherte der Band nicht nur ihre erste Top 50 Chartplatzierung in Deutschland, sondern es wurde auch von der deutschen Fachpresse überwiegend enthusiastisch und hochlobend rezensiert; teilweise erhielt das Album höchste Bewertungen.[5][6][7] U. a. wurde es in der Eclipsed (Ausgabe Februar 2012) und im Break Out Magazin (Ausgabe März/April 2012) zum "Album des Monats" gekürt.

Nach den Aufnahmen zum vierten Studioalbum verließ Joe Volk die Band,[8] woraufhin für die We Shall See Victory-Tour, welche die Band im März und April quer durch Europa führte, der bisher unbekannte Sänger Matt Simpkin angeheuert wurde.[9] Nach Ende der Tour gingen Crippled Black Phoenix und Simpkin wieder getrennte Wege.

Im August 2012 gab die Band bekannt, dass John E. Vistic als neuer Sänger zur Band stoßen werde.[10] Er ist erstmals auf der am 19. Oktober 2012 erschienen EP No Sadness Or Farewell zu hören. Nach deren Veröffentlichung ging die Band Ende Oktober 2012 auf eine kurze Europa-Tournee unter dem Titel Long Live Independence. Hierbei wurde das Konzert in der Bonner Harmonie als Teil der Crossroads-Festival-Reihe für den WDR Rockpalast mitgeschnitten.[11]

2013 bis heute: Daniel Änghede und White Light Generator[Bearbeiten]

Am 22. März 2013 gaben Crippled Black Phoenix auf ihrer offiziellen Facebook-Seite bekannt, dass John E. Vistic durch Daniel Änghede als neuer Sänger und zusätzlichem Gitarristen ersetzt wurde. Daniel Änghede ist davor bisher Sänger und Gitarrist beim schwedischen Duo Hearts of Black Science gewesen. Dazu das Statement der Band auf ihrer offiziellen Facebook-Seite: "Even though he's no longer with us... John E. Vistic did an amazing job on 'No Sadness Or Farewell'.... Much respect.... Now HOLD ON (Goodbye to all of that ex-singer nonsense) and prepare for the next outburst of vocal damage in the form of Swedish hunk Daniel Anghede!!!"[12]

Im Juli 2013 gab die Band europaweit eine kleine Club- und Festivaltournee unter dem Titel How We Rock, wobei mehr als die Hälfte der Konzerte in Deutschland stattfanden; u. a. auf dem bekannten Night of the Prog-Festival auf der Loreley und auf dem Burg-Herzberg-Festival.[13] Auf dieser Tournee wurde überraschenderweise die Keyboarderin und Sängerin Miriam Wolf, die die Band auf den letzten drei Tourneen und auf der EP No Sadness Or Farewell begleitete, durch Daisy Chapman ersetzt. Daisy Chapman war schon vor Miriam Wolf Sängerin und Keyboarderin der Band und ist u. a. auf dem Album (Mankind) The Crafty Ape zu hören. Statements von der Band gab es dazu bisher keine. [14]

Das fünfte Studioalbum White Light Generator erschien am 14. März 2014 in Deutschland und am 17. März 2014 im Vereinigten Königreich. Es wurde von verschiedenen Fachmagazinen ähnlich gut rezensiert wie das Vorgängeralbum (Mankind) The Crafty Ape.[15][16][17] Nach Erscheinen von White Light Generator ging die Gruppe im Mai des gleichen Jahres auf ausgedehnter Europa-Tournee, unter dem Titel White Light Generator (444) Tour, mit A Liquid Landscape als Vorgruppe und Belinda Kordic als Gastmusikerin. Auch spielte die Band im August und September auf namhaften Festivals wie dem Kultrock Festival in der Balver Höhle in Balve (Deutschland) und dem Reverence Festival in Valada (Portugal).[13]

Musik[Bearbeiten]

Crippled Black Phoenix bezeichnen ihre Musik gerne als Endzeitballaden (endtime ballads). Viele der Stücke sind vergleichsweise lang und recht aufwändig gestaltet. Oft wird ihre Musik mit derjenigen der frühen Pink Floyd verglichen. Dieser Aufwand erfordert, für Live-Auftritte zusätzliche Musiker zu engagieren. Laut Greaves werden die Songs ohne Rücksicht auf die spätere Bühnentauglichkeit geschrieben, was trotz der Zusatzmusiker manchmal erfordere, das eine oder andere Stück nicht aufzuführen.[18]

Justin Greaves spielt auf den Alben den Großteil der Schlagzeug-Melodien ein. Außerdem ist er der hauptsächliche Songwriter. Die Texte zu den Liedern werden und wurden von anderen aktuellen und ehemaligen Gruppenmitgliedern geschrieben, zum größten Teil von den Lead-Sängern. So schrieb Daniel Änghede alle Texte auf dem aktuellen Album White Light Generator (außer dem Cover-Song "Sweeter Than You").

Gelegentlich ist Belinda Kordic als weibliche Zweitstimme zu hören (auf (Mankind) The Crafty Ape und White Light Generator, sowie auf der EP No Sadness or Farewell). Sie bildet mit Justin Greaves das britisch-schwedische Musiker-Duo Se Delan.[19]

Seit Ende 2012 ist die musikalische Besetzung um Justin Greaves bis heute unverändert geblieben.

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[22]
(Mankind) The Crafty Ape
  DE 43 10.02.2012 (2 Wo.) [20] [21]
White Light Generator
  DE 38 28.03.2014 (… Wo.)
  AT 57 28.03.2014 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Studioalben[Bearbeiten]

  • A Love of Shared Disasters (2007)
  • The Resurrectionists (2009)
  • Night Raider (2009)
  • (Mankind) The Crafty Ape (2012)
  • White Light Generator (2014)

EPs[Bearbeiten]

  • I, Vigilante (2010)
  • No Sadness or Farewell (2012)

Live[Bearbeiten]

  • Poznan 2011 A.D. (2012) LP
  • Live Poznan (2013) CD

Compilations[Bearbeiten]

  • 200 Tons of Bad Luck (2009)

Quellen[Bearbeiten]

  1. Eigene Darstellung der Biographie auf der Homepage der Band.
  2. Interview beim Black Magazin, abgerufen am 26. März 2012.
  3. Biographie auf Laut.de, abgerufen am 26. März 2012
  4. a b Veröffentlichung auf Amazon auf Amazon.de, abgerufen am 2. Juni 2014
  5. Rezension von (Mankind)... auf Musikreviews.de, abgerufen am 24. Februar 2014.
  6. Rezension von (Mankind)... auf Powermetal.de, abgerufen am 24. Februar 2014.
  7. Rezension von (Mankind)... auf Plattentests.de, abgerufen am 25. Februar 2014.
  8. Statement Justin Greaves' zum Ausstieg Volks, abgerufen am 27. Oktober 2012.
  9. Interview mit Justin Greaves auf The Sleeping Shaman, abgerufen am 27. Oktober 2012.
  10. Homepage der Band, abgerufen am 27. Oktober 2012.
  11. WDR Rockpalast, abgerufen am 27. Oktober 2012.
  12. Statement von CBP vom 22. März 2013 auf Facebook, abgerufen am 26. August 2013.
  13. a b "CBP Tour Info", abgerufen am 27. August 2013.
  14. Wiederkehr von Daisy Chapman (Bilder), abgerufen am 29. August 2013.
  15. Rezension von White Light... auf Powermetal.de, abgerufen am 21. September 2014.
  16. Rezension von White Light... auf Albumcheck.de, abgerufen am 21. September 2014.
  17. Rezension von White Light... auf Visions.de, abgerufen am 21. September 2014.
  18. Interview vom 22. März 2012 bei Albumcheck.de, abgerufen am 26. März 2012.
  19. Se Delan Biog, abgerufen am 31. März 2014.
  20. Länge Chartaufenthalt des dritten Studioalbums in DE bei Chartsurfer.de, abgerufen am 15. Februar 2014.
  21. Höchstchartplatzierung des dritten Studioalbums in DE bei charts.de, abgerufen am 24. Februar 2014.
  22. Chartquellen: DE1 DE 2 AT

Weblinks[Bearbeiten]