Cristiano Ronaldo

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Cristiano Ronaldo

Cristiano Ronaldo für Portugal (2013)

Spielerinformationen
Voller Name Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro
Geburtstag 5. Februar 1985
Geburtsort FunchalPortugal
Größe 186 cm
Position Flügelspieler, Stürmer
Vereine in der Jugend
1993–1995
1995–1997
1997–2001
CF Andorinha
Nacional Funchal
Sporting Lissabon
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2001–2003
2003–2009
2009–
Sporting Lissabon
Manchester United
Real Madrid
25 00(3)
196 0(84)
166 (178)
Nationalmannschaft2
2001–2002
2003
2002–2003
2004
2003–
Portugal U-17
Portugal U-20
Portugal U-21
Portugal U-23
Portugal
9 00(6)
5 00(1)
10 00(3)
3 00(1)
114 0(50)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 25. August 2014
2 Stand: 26. Juni 2014

Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro [kɾiʃˈtiɐnu ʁuˈnaɫðu] (* 5. Februar 1985 in Funchal, Madeira, Portugal) ist ein portugiesischer Fußballspieler. Er steht nach dem teuersten Transfer der Fußballgeschichte[A 1] seit Sommer 2009 bei Real Madrid unter Vertrag. Zudem ist er Kapitän und Rekordtorschütze der portugiesischen Nationalmannschaft.

In der Jugendakademie von Sporting Lissabon ausgebildet, wurde Ronaldo mit 18 Jahren von Manchester United unter Vertrag genommen und entwickelte sich dort zu einem Spitzenfußballer. Zu Beginn seiner Karriere im rechten Mittelfeld eingesetzt, wechselte Ronaldo später auf den linken Flügel[1][2] und wurde einer der torgefährlichsten Spieler seiner Zeit. Mit Manchester United gewann er u. a. drei nationale Meisterschaften in Folge sowie im Jahr 2008 die UEFA Champions League. Nach seinem Rekordtransfer zu Real Madrid erzielte er für die Königlichen bisher in über zweihundert Einsätzen durchschnittlich mehr als ein Tor pro Spiel, eine von Spielern einer europäischen Topliga im 21. Jahrhundert unerreichte Quote. Ronaldo gewann dreimal den Goldenen Schuh als bester Torschütze Europas und wurde mehrfach Torschützenkönig verschiedener Vereinswettbewerbe. Er gilt als einer der besten Fußballspieler der Welt und wurde je zweimal zu Europas Fußballer des Jahres und zum Weltfußballer des Jahres gewählt. Hinzu kommen zahlreiche Top-3-Platzierungen bei diesen Wahlen.

Familie

Cristiano Ronaldo ist der Sohn von Maria Dolores dos Santos Aveiro (* 1954) und José Dinis Aveiro (* 1954; † 2005),[3] der im Alter von 51 Jahren auf Grund jahrelangen Alkoholkonsums an Leber- und Nierenversagen starb.[4] Ronaldo selbst gibt an, aus diesem Grund keinen Alkohol zu trinken. Als verschiedene Boulevardmedien im Juli 2008 konträre Behauptungen aufstellten, erhielt er vor Gericht hohe Schadensersatzzahlungen zugesprochen.[5] Ronaldo hat einen älteren Bruder, Hugo, und zwei ältere Schwestern, Liliana Cátia und Elma. Seinen zweiten Vornamen „Ronaldo“ erhielt er nach dem damaligen US-Präsidenten, Ronald Reagan, welcher der Lieblingsschauspieler seines Vaters war.[6] Ronaldos ältere Schwester, Liliana Cátia, ist unter dem Künstlernamen Ronalda eine in Portugal bekannte Sängerin. Unter dem LabelCR7“ – ein Numeronym, das sich aus seinen Initialen und seiner Rückennummer zusammensetzt[7] – betreibt Cristiano Ronaldo gemeinsam mit seinen Schwestern in Portugal zwei Modeboutiquen.[8]

Am 4. Juli 2010 gab Ronaldo via Facebook und Twitter bekannt, Vater eines Sohnes geworden zu sein und für diesen das alleinige Sorgerecht übernommen zu haben. Über die Identität der Mutter wahrte er Stillschweigen.[9] Seit Mai 2010 ist Ronaldo mit dem russischen Model Irina Shayk liiert.

Karriere

Im Verein

Die ersten Schritte

Bereits im Alter von drei Jahren trat Cristiano Ronaldo erstmals gegen den Ball, und als er sechsjährig die Grundschule besuchte, war seine Leidenschaft für den Fußballsport offensichtlich. Er entwickelte Sympathien für Benfica Lissabon, obwohl er sich später für dessen Lokalrivalen Sporting Lissabon entscheiden sollte. Sein erster Verein war aber der Amateurklub CF Andorinha. In dem Klub, bei dem sein Vater als Zeugwart arbeitete, spielte Ronaldo ab dem Alter von acht Jahren und im Laufe der nun folgenden zwei Jahre begann er sich landesweit einen Namen zu machen. Mit Nacional Funchal und Marítimo Funchal zeigten sich 1995 die beiden führenden Vereine auf Madeira an einer Verpflichtung des jungen Talents interessiert. Die Wahl fiel schließlich auf den kleineren Verein von Nacional, nachdem Vertreter von Marítimo ein Treffen mit dem Berater Ronaldos bei Andorinha hatten platzen lassen.

Bei seinem neuen Verein gewann er eine Jugendmeisterschaft und absolvierte 1997 ein dreitägiges Probetraining bei Sporting Lissabon. Für eine nicht bekannte Ablösesumme (bzw. „Ausbildungsentschädigung“) wechselte Ronaldo später schließlich zum Hauptstadtverein.[10]

Sporting Lissabon

In der Kaderschmiede von Sporting Lissabon trainierte Ronaldo fortan in Alcochete mit anderen Jugendspielern des Vereins unter professioneller Führung. Dabei hatte er anfänglich Akzeptanzprobleme bei den Kameraden, die zumeist aus der näheren Umgebung Lissabons stammten und sich über Ronaldos spezifischen Dialekt aus Madeira lustig machten. Auch ein extremer Wachstumsschub sowie eine Herzrhythmusstörung, welche die Fortsetzung seiner Karriere in Frage stellte und eine Operation erforderlich machte, standen seiner weiteren sportlichen Entwicklung zunächst im Wege.[11] Dennoch sollte Ronaldo später der erste Jugendliche in der Vereinsgeschichte von Sporting Lissabon sein, der binnen einer Saison für die U-16-, U-17-, U-18-, die Reserveauswahl und für das Profiteam zum Einsatz kam.[12] Dabei debütierte er am 29. September 2002 gegen Sporting Braga und schoss bereits bei seinem zweiten Spiel für die A-Mannschaft am 7. Oktober 2002 gegen den Moreirense FC zwei Tore zum 3:0-Sieg. Zudem stand Ronaldo im portugiesischen Kader zur U-17-Europameisterschaft 2002 in Dänemark.[13]

Durch seine Leistung bei der U-17-EM fiel er auch der internationalen Fußballwelt auf. Zunächst entdeckte mit Gérard Houllier der damalige Trainer des FC Liverpool den damals 17-jährigen Youngster.[14] Nur kurze Zeit später bemühte sich auch Arsène Wenger vom FC Arsenal um die Gunst des Portugiesen.[15] Verpflichtungspläne sollten in beiden Fällen aber schließlich daran scheitern, dass Ronaldo als zu jung eingestuft wurde und nach Meinung der Verantwortlichen noch Zeit benötigte, um sich zu einem Spitzenfußballer zu entwickeln. Im Sommer 2003 kam es dann jedoch zur Begegnung mit Alex Ferguson und dessen Verein Manchester United, als Sporting den englischen Großverein anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten des José-Alvalade-Stadions in Lissabon mit 3:1 besiegte. Dabei demonstrierte Ronaldo auf beiden Außenpositionen seine Leistungsfähigkeit und beeindruckte seine Gegenspieler durch ein trickreiches Spiel derart, dass diese ihren Trainer auf einen möglichen Transfer des jungen Portugiesen ansprachen.[16]

Manchester United

2003–2006

Im August 2003 wechselte Ronaldo zu Manchester United.[17] Ferguson suchte nach dem Wechsel von David Beckham zu Real Madrid primär nach einem Nachfolger auf der rechten Mittelfeldposition und entschied sich schließlich zur Verpflichtung von Cristiano Ronaldo, der damit zum ersten Portugiesen in der Vereinsgeschichte von Manchester United wurde. Die Ablösesumme betrug 17,5 Millionen Euro. Ronaldo erhielt bei seiner Ankunft das renommierte Trikot mit der Rückennummer 7, das zuvor von Vereinslegenden wie George Best, Bryan Robson, Éric Cantona und Beckham getragen worden war. Um diesem Druck zu entgehen, hatte er ursprünglich mit der 28 die gleiche Trikotnummer wie bei Sporting gewählt. Ferguson bestand jedoch darauf, dass sein neuer Spieler künftig mit der geschichtsträchtigen Nummer 7 auflaufen sollte.

Cristiano Ronaldo (April 2006)

Am 16. August 2003, dem ersten Spieltag der Saison 2003/04, feierte Ronaldo sein Debüt im Old Trafford. Nach einer Stunde beim Stand von 1:0 gegen die Bolton Wanderers eingewechselt, gewann er durch sein trickreiches Flügelspiel schnell die Fans für sich und trug entscheidend zum 4:0-Endstand bei.[18] Sein erstes Tor in der Premier League schoss Ronaldo Anfang November per Freistoß gegen den FC Portsmouth. Insgesamt bestritt er im Laufe seiner ersten Spielzeit in England 40 Pflichtspiele und schoss sechs Tore. Seinem gelungenen Debüt zum Trotz hatte er zunächst Schwierigkeiten, sich an die englische Spielweise zu gewöhnen.[19] Dennoch ließ der erste Titel nicht lange auf sich warten. In der Meisterschaft belegten die Red Devils zwar nur den dritten Rang, sie gewannen aber den FA Cup. Im Finale gegen den FC Millwall traf Ronaldo per Kopf zur Führung.[20] Von den United-Fans wurde Ronaldo am Saisonende zum „Spieler der Saison“ gewählt.

Die Spielzeit 2004/05, in der Ronaldo 50 Pflichtspiele bestritt und neun Tore schoss, endete ohne Titelgewinn. In der Liga reichte es für Manchester United erneut nur zum dritten Platz. Im Finale um den FA Cup traf Ronaldo zwar im Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal, dennoch ging die Partie verloren.

In der Saison 2005/06 entwickelte sich Ronaldo endgültig zu einem wichtigen Leistungsträger seines Teams, das diesmal zwar bereits in der Gruppenphase der Champions League ausschied, jedoch mit Wayne Rooney, Patrice Evra oder Nemanja Vidić durch vielversprechende Neuverpflichtungen ergänzt wurde und daraufhin in der Liga die Vize-Meisterschaft erreichte. Ein Titelgewinn gelang durch den 4:0-Sieg im Finale des Ligapokals gegen Wigan Athletic, in dessen Verlauf auch Ronaldo traf.[21] Zu Beginn der Spielzeit hatte er den 1000. Premier-League-Treffer des Vereins erzielt.[22] Am Saisonende war Ronaldo mit 12 Toren erstmals im zweistelligen Bereich. Eine erste namhafte Ehrung war daraufhin die Auszeichnung zum besten Jungprofi der FIFPro, die er im Folgejahr erfolgreich verteidigen sollte.[23] Bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres 2005 belegte er den 20. Platz.

Saison 2006/07
Cristiano Ronaldo (Dezember 2006)

Obwohl nach der WM 2006 infolge der Ereignisse in der Partie gegen England viele Wechselgerüchte auftraten und er im Laufe der ersten Spiele nach dem Turnier von den eigenen wie gegnerischen Fans bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen wurde,[24] markierte die Saison 2006/07 Ronaldos endgültigen Durchbruch zum Starspieler von Manchester United und einem der besten Akteure der Premier League. Durch seine beständig guten Leistungen ließen die Unmutsbekundungen im United-Anhang schnell wieder nach, wohl auch, da Ronaldos fußballerischer Stil innerhalb der Mannschaft an Reife gewann und seine vormals noch egozentrische Art mehr und mehr einem guten Passspiel wich.[25] Darüber hinaus wurde Ronaldo im Verlauf der Saison immer torgefährlicher und trug sich schließlich mit beachtenswerter Regelmäßigkeit in die Torschützenliste ein. Höhepunkt dessen waren drei Ligabegegnungen in der letzten Dezemberwoche, in denen er jeweils doppelt traf. Wie bereits im November wurde er daraufhin zum Spieler des Monats gewählt.[26] Am vorletzten Spieltag traf Ronaldo entscheidend zum Sieg gegen Manchester City, wodurch er erstmals und Manchester United nach vier Jahren wieder die Meisterschaft gewann. In der Champions League drangen die Red Devils nach der Enttäuschung im Vorjahr bis ins Halbfinale vor. Höhepunkt der Europapokalsaison war das Viertelfinal-Rückspiel im Old Trafford gegen den AS Rom, das United – auch dank zweier Tore von Ronaldo – mit 7:1 für sich entscheiden konnte.[27]

Nach der Saison wurde Cristiano Ronaldo – mit 17 Toren und 13 Torvorlagen der Topscorer der Liga – von den englischen Fußball-Journalisten, der Spielervereinigung PFA und den englischen Fußballfans als erster Portugiese zu Englands Fußballer des Jahres gewählt. Darüber hinaus sicherte er sich die Auszeichnung des besten Jungprofis der Saison und war somit der erste Spieler in Englands Fußballgeschichte, der alle vier individuellen Auszeichnungen auf einmal abräumen konnte.[28][29][30]

Wie bereits im Jahr zuvor mehrten sich auch gegen Ende der Saison 2006/07 Wechselgerüchte in Verbindung mit der Person von Cristiano Ronaldo. Insbesondere die schlagzeilenträchtige Offerte von Real Madrid in Höhe von angeblich 80 Millionen Euro sorgte für Aufsehen.[31] Dessen ungeachtet bestätigte Ronaldo im März 2007 die laufenden Vertragsverlängerungsverhandlungen mit Manchester United und unterschrieb am 13. April 2007 einen neuen Fünfjahresvertrag, der ihm mutmaßlich 120.000 Pfund pro Woche einbrachte[32] und den Portugiesen zum bestbezahlten Spieler in der Geschichte von Manchester United machte.[33]

Saison 2007/08

Zu Beginn der Spielzeit 2007/08 kehrte Ronaldo an seine alte Wirkungsstätte zurück. In der Gruppenphase der Champions League traf er auf seinen ehemaligen Verein Sporting Lissabon. Dabei erzielte er in beiden Aufeinandertreffen den entscheidenden Siegtreffer und erhielt in Lissabon für seine demonstrative Verweigerung einer Jubelgeste stehende Ovationen seines ehemaligen Anhangs.[34] Sowohl in dem europäischen Vereinswettbewerb als auch in der Premier League wusste Ronaldo fortwährend durch seine bereits in der Vorsaison gezeigten Torjägerqualitäten zu überzeugen. Im Dezember landete er bei den Wahlen zu Europas Fußballer des Jahres und zum Weltfußballer des Jahres auf dem zweiten bzw. dritten Platz.[35][36] Am 12. Januar schoss Ronaldo gegen Newcastle United den ersten Hattrick seiner Profikarriere.[37] Eine Woche später egalisierte er im Rahmen eines 2:0-Sieges gegen den FC Reading mit seinem 23. Ligatreffer bereits seine gesamte Pflichtspieltorausbeute der Vorsaison.[38] Mit zwölf Toren in den letzten zwölf Saisonspielen – darunter ein wichtiger Treffer am entscheidenden letzten Spieltag gegen Wigan Athletic – hatte Ronaldo im Mai großen Verdienst an Manchester Uniteds erfolgreicher Titelverteidigung der englischen Meisterschaft. Am 21. Mai bestritt er mit seiner Mannschaft nach Siegen in der K.-o.-Phase gegen Olympique Lyon, den AS Rom sowie den FC Barcelona das Finale der UEFA Champions League gegen den Ligarivalen FC Chelsea und traf hierbei zum zwischenzeitlichen 1:0. Als das Spiel in die Verlängerung und schließlich ins Elfmeterschießen ging, zeigte Ronaldo Nerven und verschoss. Dennoch konnte Manchester United den Fußball-Krimi am Ende für sich entscheiden und Ronaldo seine bis dahin wohl beste Saison mit dem wichtigsten Titel im europäischen Vereinsfußball krönen.[39]

Im Anschluss an diesen Erfolg erhielt Ronaldo eine Reihe an Auszeichnungen: Für seine Leistungen in der Premier League wurde er sowohl von den Fans als auch von den Journalisten und Spielerkollegen erneut zu Englands Fußballer des Jahres gewählt. Darüber hinaus sicherte er sich mit 31 Treffern in der Premier League den Titel des Torschützenkönigs sowie den Goldenen Schuh als bester Torschütze Europas. Mit acht Treffern ferner Torschützenkönig der Champions League, wurde Ronaldo von der UEFA zudem zum besten Spieler der vergangenen Saison gekürt. Wettbewerbsübergreifend schoss er in der Spielzeit 2007/08 in 49 Spielen insgesamt 42 Tore. Damit hätte Ronaldo beinahe den internen Vereinsrekord von Manchester United eingestellt, der 1964 mit 46 Toren von Denis Law aufgestellt wurde.

Saison 2008/09
Cristiano Ronaldo (Februar 2009)

Da er sich auf Grund andauernder Schmerzen im rechten Sprunggelenk nach der Europameisterschaft zu einem operativen Eingriff entschieden hatte, war Ronaldo zu Beginn der Saison 2008/09 zum Zuschauen verurteilt.[40] Mitte September konnte er wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Im November führte er Manchester United mit zwei Freistoßtoren gegen Stoke City zu einem 5:0-Erfolg, wobei er sein 100. Pflichtspieltor für den englischen Klub erzielte.[41] Im Dezember gewann er die Wahl zu Europas Fußballer des Jahres 2008[42] und sicherte sich mit seiner Mannschaft den Gewinn der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft. Die Krönung folgte am 12. Januar 2009 in Zürich, als Ronaldo von der FIFA zum Weltfußballer des Jahres gekürt wurde.[43] Im März gewann Ronaldo mit Manchester United das Finale um den englischen Ligapokal gegen Tottenham Hotspur. Hierbei traf der Portugiese im spielentscheidenden Elfmeterschießen. Anfang April erzielte er beim 3:2-Sieg über Aston Villa mit den Saisontreffern 14 und 15 seinen 20. Doppelpack in der Premier League. Im Viertelfinale der UEFA Champions League schoss er sein Team gegen den FC Porto mit einem Tor aus über 35 Metern, für das ihm am Jahresende der Puskás-Preis der FIFA verliehen wurde, in die nächste Runde.[44] Auch im Halbfinale gegen den FC Arsenal trug Ronaldo mit zwei Toren und einer Torvorlage als Matchwinner dazu bei, dass Manchester United wie im Vorjahr das Finale des Wettbewerbs erreichte.[45] Dieses ging jedoch mit 0:2 gegen den FC Barcelona verloren. In der Liga gewann Ronaldo mit seiner Mannschaft am Saisonende den dritten englischen Meistertitel in Folge.

Die ganze Spielzeit betrachtet, konnte Ronaldo nur selten an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Insgesamt erzielte er 26 Pflichtspieltore, davon 18 in der Premier League. Den Titel des Torschützenkönigs entriss ihm am Ende der Franzose Nicolas Anelka (19), nachdem Alex Ferguson seinen Spieler auf Grund des anstehenden Champions-League-Finals am letzten Spieltag geschont hatte. Das verlorene Finale der Königsklasse war für den Portugiesen auch deshalb eine Enttäuschung, da man es im Vorfeld lautstark zum Duell der weltbesten Fußballer erklärt hatte[46] – Cristiano Ronaldo und Lionel Messi – und letztlich der Argentinier als Sieger und Torschütze daraus hervorging.[47] Nach dem Finale zog Ronaldo in einem Interview den Unmut der Fans auf sich, indem er den bereits in den Vorjahren viel diskutierten Wechsel zu Real Madrid im Sommer nicht mehr ausschließen wollte.[48]

Real Madrid

Der Rekordwechsel

Am 11. Juni 2009 gab Manchester United bekannt, dass man ein Angebot von Real Madrid für Cristiano Ronaldo über 80 Millionen Pfund Sterling (94 Millionen Euro) akzeptiert habe.[49] Diese Transfersumme übertraf den bis dahin geltenden Rekorderlös für Zinédine Zidane deutlich und sorgte vielerorts für Diskussionen.[50] Verteidigt wurde die madrilenische Zahlungsbereitschaft von FIFA-Präsident Sepp Blatter, der Ronaldo in diesem Zusammenhang als „Picasso des Fußballs“ bezeichnete.[51][52] Ronaldo selbst deklarierte die Transfersumme ebenfalls als „gerechtfertigt“.[53] Am 23. Juni berichtete die spanische Sporttageszeitung Marca, dass Real Madrid die Ablösesumme seines zukünftigen Spielers auf eine Milliarde Euro festgesetzt habe,[54] während das Konkurrenz-Blatt As von 200 Millionen Euro sprach.[55] Drei Tage später gab Real Madrid die Unterzeichnung des Transfervertrages mit Manchester United bekannt.[56] Ronaldo unterschrieb einen Sechsjahresvertrag bis zum 30. Juni 2015 und wurde am 6. Juli vor über 80.000 Zuschauern offiziell im Santiago-Bernabéu-Stadion vorgestellt. Damit übertraf der Portugiese die bisherige Bestmarke von knapp 75.000 Fans, welche 1984 anlässlich der Vorstellung von Diego Maradona das Stadion des SSC Neapel aufgesucht hatten.[57][58] Im Rahmen der Veranstaltung wurde enthüllt, dass Ronaldo künftig das Trikot mit der Nummer 9 tragen sollte.[59]

Saison 2009/10
Cristiano Ronaldo im Laufduell mit Diego Forlán vom Stadtrivalen Atlético Madrid (März 2010)

Bei den Madrilenen gelang Ronaldo ein Rekordstart. Als erster Neuzugang der Vereinsgeschichte schoss er an den ersten vier Spieltagen der Saison 2009/10 jeweils mindestens ein Tor.[60] Auch auf internationaler Ebene stellte er seine Torjägerqualitäten unter Beweis: In seinen ersten beiden Champions-League-Partien für seinen neuen Verein erzielte er jeweils einen Doppelpack. Mit neun Toren aus sieben Spielen reiste Ronaldo im Oktober angeschlagen zur Nationalmannschaft.[61] Daraufhin zog er sich in einem Länderspiel gegen Ungarn eine Verletzung am rechten Knöchel zu, in deren Folge er eineinhalb Monate pausieren musste.[62] Ohne Ronaldo gewann das bis dahin in allen Spielen siegreich gebliebene Real Madrid nur eine der folgenden fünf Partien und verlor die Tabellenführung.[63][64]

Im Anschluss an seine unfreiwillige Pause setzte Ronaldo wieder da an, wo er aufgehört hatte und stockte kontinuierlich sein Torekonto auf. Im Dezember belegte er bei den Wahlen zu Europas Fußballer des Jahres und zum Weltfußballer des Jahres jeweils den zweiten Rang. Im März übernahm er mit seinem Verein erstmals seit November wieder die Tabellenführung in der spanischen Liga.[65] Ebenfalls im März folgte jedoch auch das frühe Aus im Achtelfinale der Königsklasse gegen Olympique Lyon, obgleich Ronaldo nach der 0:1-Niederlage in Lyon im Rückspiel ein frühes Tor gelungen war.[66] Mit sieben Toren in sechs Champions-League-Spielen verließ er die internationale Bühne als effektivster Torjäger des Wettbewerbs.[67] Auf nationaler Ebene hielt er sich mit Real Madrid durch zwölf Siege in Folge bis April an der Tabellenspitze. Dann allerdings verlor er mit seinem Team am 31. Spieltag zuhause – bis dato war Real Madrid in allen 15 Heimspielen siegreich geblieben – gegen den FC Barcelona und fand sich für den Rest der Spielzeit in der Verfolgerrolle wieder.

In den letzten sieben Partien der Saison schoss Ronaldo acht Tore. Da der Konkurrent aus Katalonien jedoch keine Punkte mehr abgab, endete die erste Spielzeit in Madrid – trotz der mit 96 gesammelten Punkten besten Saison der Vereinsgeschichte – ohne Titelgewinn. Ungeachtet dessen hatte Real Madrid mit 102 erzielten Toren die beste Offensive der Liga gestellt. Ronaldo selbst waren in 35 Pflichtspielen 33 Tore gelungen. Mit seinem Teamkollegen Gonzalo Higuaín hatte er das erfolgreichste Offensiv-Duo in der Vereinsgeschichte von Real Madrid gebildet.[68]

Saison 2010/11

In der Saison 2010/11 lief Ronaldo – infolge von Ráuls Wechsel zum FC Schalke 04 – unter Trainer José Mourinho wieder mit der Trikotnummer 7 auf.

Cristiano Ronaldo (März 2011)

Die Spielzeit begann für Ronaldo verglichen zum Vorjahr schleppend. Erst am vierten Spieltag traf er per Elfmeter zum ersten Saisontor. Anschließend präsentierte sich Ronaldo aber in bestechender Form. Gegen Racing Santander schoss er am 23. Oktober 2010 erstmals in seiner Karriere vier Tore in einem Spiel.[69] Am Ende der Hinrunde führte Ronaldo mit 22 Toren in 19 Spielen die Torschützenliste der Primera División an.[70] Darüber hinaus brach Ronaldo einen weiteren Vereinsrekord, indem er nach 51 Ligaspielen die 50-Tore-Marke knackte und Vereinslegenden wie Ferenc Puskás (54 Spiele), Alfredo Di Stéfano (56) und Pahiño (57) hinter sich ließ.[71] Im April 2011 gewann Ronaldo mit den Königlichen den ersten Titel: Im Finale der Copa del Rey wurde der FC Barcelona besiegt; Ronaldo erzielte hierbei in der Verlängerung per Kopf das 1:0-Siegtor.[72] Im Halbfinale der Champions League und der Meisterschaft zog Real Madrid gegen die Katalanen jedoch den Kürzeren. Ronaldo konnte allerdings noch einige persönliche Erfolge erringen: So brach er Mitte Mai mit zwei Freistoßtoren gegen den FC Villarreal den damaligen Torrekord der Primera División (38 Saisontore), der 1950/51 von Telmo Zarra aufgestellt und 1989/90 von Hugo Sánchez egalisiert worden war.[73][74] Mit neun Toren in drei aufeinanderfolgenden Ligaspielen stellte er dabei zudem einen weiteren Vereinsrekord auf und den Ligarekord ein.[75] Im Verlauf der Rückrunde schoss Ronaldo insgesamt achtzehn weitere Ligatore, davon elf in den letzten vier Spielen der Saison. Mit insgesamt 41 Treffern in 34 Ligaspielen gewann er die Pichichi-Trophäe und erreichte als erster Spieler in der 80-jährigen Geschichte der Primera División die 40-Tore-Marke.[76] Überdies wurde er zum zweiten Mal mit dem Goldenen Schuh als bester Torschütze Europas ausgezeichnet.[77] Kein anderer Spieler zuvor hatte diesen in zwei unterschiedlichen Ligen gewinnen können. Mit insgesamt 53 Toren in 54 Pflichtspielen übertraf Ronaldo außerdem den 51 Jahre alten Vereinsrekord von Ferenc Puskás, dem einst 47 Tore in einer Saison gelungen waren.[78]

Am Ende der Saison standen für Ronaldo 86 Tore nach 89 Pflichtspielen für Real Madrid zu Buche, davon 66 Tore in 63 Ligaspielen. Damit sicherte er sich nach nur zwei Spielzeiten in Madrid einen Platz in den Top 20 der erfolgreichsten Torschützen der Vereinsgeschichte.[79]

Saison 2011/12
Cristiano Ronaldo im Duell mit Kim Källström (Oktober 2011)

Die Spielzeit 2011/12 eröffnete Ronaldo im August mit einem Hattrick gegen Real Saragossa. Mit saisonübergreifend 14 Toren in fünf Spielen sorgte er für einen weiteren Ligarekord.[80] Anfang November schoss er in der Gruppenphase der Champions League gegen Olympique Lyon sein 100. Tor im 105. Pflichtspiel für Real Madrid.[81] Am 24. März 2012 schoss Ronaldo gegen Real Sociedad im 92. Spiel sein 100. Tor in der Primera División und brach damit den Ligarekord von Ferenc Puskás, der diese Marke zuvor als Schnellster in 105 Spielen erreicht hatte.[82] Mit nunmehr 131 Toren in 131 Pflichtspielen für Real Madrid zog Ronaldo zudem in die Top 10 der erfolgreichsten Torschützen der Vereinsgeschichte ein.[83][84] Mit insgesamt 46 Saisontoren in der Primera División war Ronaldo der erste Spieler, der in zwei aufeinanderfolgenden La-Liga-Spielzeiten über 40 Tore schoss. Ferner gelang ihm als erster Spieler in der Geschichte der Primera División das Kunststück, innerhalb einer Saison gegen jede Mannschaft der spanischen Liga mindestens ein Tor zu erzielen.[85] Er erwies sich dabei während der gesamten Spielzeit als „unbestreitbarer Anführer“[86] seiner Mannschaft, kam als einziger Spieler im Kader in sämtlichen Ligapartien zum Einsatz und führte den Verein nach drei Jahren mit einem neuen Punkte- und Torrekord erstmals wieder zur spanischen Meisterschaft.[87][88] Mit seinen Toren und Vorlagen war er an insgesamt 58 Treffern beteiligt und wie in den beiden Vorjahren hauptverantwortlich dafür, dass Real Madrid die beste Offensive der Liga stellte. Mit weiteren zehn Toren in der Champions League, aus welcher Real Madrid im Halbfinale gegen den FC Bayern ausschied,[89] sowie vier Toren im spanischen Pokal bzw. Supercup kam Ronaldo in 55 Pflichtspielen auf insgesamt 60 Tore. Damit verbesserte er den eigenen Vereinsrekord aus dem Vorjahr.[90]

In seinen ersten drei Jahren bei Real Madrid erzielte Ronaldo in 144 Pflichtspielen 146 Tore, davon 112 Tore in 101 Ligaspielen.[91]

Saison 2012/13
Cristiano Ronaldo umringt von Spielern des RCD Espanyol Barcelona (Dezember 2012)

Zu Beginn der Saison 2012/13 gewann Ronaldo mit Real Madrid die Supercopa de España gegen den FC Barcelona und erzielte dabei im Hin- und Rückspiel jeweils ein Tor.[92] Indem er auch in der Ligahinrunde im Camp Nou zwei Treffer zum 2:2-Unentschieden beisteuerte, stellte er mit Toren in sechs aufeinanderfolgenden Clásicos einen neuen Rekord auf.[93] Während viele seiner Teamkollegen nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen konnten und Real Madrid infolgedessen früh den Anschluss an die Tabellenspitze verlor, hielt Ronaldo seine Trefferquote aufrecht und übernahm vermehrt Verantwortung.[94][95] Mit 34 Toren in 34 Ligaspielen erzielte er als erster Spieler in der Vereinsgeschichte der Königlichen in drei Ligaspielzeiten mehr als 30 Tore.[96] Am 8. Mai 2013 schoss Ronaldo sein 200. Pflichtspieltor für Real Madrid. Er war der sechste Spieler des Vereins, der diese Marke erreichte und mit 197 Pflichtspielen schneller als der klubinterne Rekordhalter Ferenc Puskás (202 Pflichtspiele).[97] In der Champions League schoss Ronaldo zwölf Tore, ein Karrierebestwert, mit dem er den Vereinsrekord von Raúl (10 Tore) verbesserte[98] und zum zweiten Mal nach 2007/08 wieder Torschützenkönig des Wettbewerbs wurde.[99] Im Achtelfinale spielte Ronaldo erstmals seit dem Rekordwechsel im Sommer 2009 gegen seinen Ex-Klub Manchester United, traf dabei im Hinspiel zum 1:1-Endstand und im Rückspiel im Old Trafford zum 2:1-Sieg.[100] Aus Dankbarkeit gegenüber dem Verein und dessen Anhängern, die ihn in Manchester mit Ovationen empfangen hatten, verzichtete er bei beiden Toren demonstrativ auf eine Jubelgeste.[101] Mit Real Madrid schied er zum dritten Mal in Folge im Halbfinale des Wettbewerbs aus. In der Copa del Rey trug Ronaldo zum Finaleinzug der Madrilenen bei: Im Achtelfinale schoss er insgesamt vier Tore gegen Celta Vigo, im Halbfinalrückspiel gegen den FC Barcelona einen Doppelpack zum 3:1-Erfolg im Camp Nou. Dies war der sechste Auswärts-Clásico in Folge, in dem sich Ronaldo in die Torschützenliste eintrug.[102] Im Finale gegen Atlético Madrid brachte Ronaldo seine Mannschaft in Führung. Das Spiel ging jedoch in der Verlängerung mit 1:2 verloren und Ronaldo wurde kurz vor Spielende wegen einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen.[103]

Ronaldo beendete jeden Saisonwettbewerb mit im Schnitt einem Tor pro Spiel. Insgesamt schoss er 55 Pflichtspieltore und erhöhte sein Trefferkonto bei Real Madrid auf 201 Tore in 199 Begegnungen.[104][105]

Saison 2013/14
Cristiano Ronaldo (September 2013)

In der Anfangsphase der Saison 2013/14 verlängerte Ronaldo seinen Vertrag zu verbesserten Bezügen vorzeitig um drei Jahre bis zum 30. Juni 2018.[106] In der Gruppenphase der Champions League traf Ronaldo in fünf Einsätzen neunmal und stellte damit einen neuen Rekord auf.[107] Nachdem er im Kalenderjahr 2013 in 59 Pflichtspielen 69 Tore erzielt hatte, wurde Ronaldo am 13. Januar 2014 zum zweiten Mal in seiner Karriere als Weltfußballer des Jahres ausgezeichnet.[108] Im April gewann Ronaldo mit Real Madrid zum zweiten Mal den spanischen Pokal durch einen Finalsieg gegen den FC Barcelona, den er jedoch aufgrund einer Verletzung verpasste. Verletzungen und eine Rotsperre waren auch der Grund dafür, dass Ronaldo im Saisonverlauf in acht Ligabegegnungen fehlte. Dennoch wurde er am Ende der Spielzeit, die Real Madrid auf dem dritten Rang abschloss, mit 31 Toren in 30 Ligaspielen zum zweiten Mal spanischer Torschützenkönig und zum dritten Mal mit dem Goldenen Schuh als bester Torjäger Europas ausgezeichnet.[109] In der K.-o.-Phase der Champions League traf Ronaldo im Achtelfinale viermal gegen den FC Schalke 04, im Viertelfinale einmal gegen Borussia Dortmund und im Halbfinale zweimal gegen den FC Bayern München, womit er maßgeblichen Anteil am ersten Finaleinzug der Madrilenen seit 2002 hatte. Im Finale von Lissabon, dem Ort, an dem seine Karriere begonnen hatte, gewann Ronaldo mit Real Madrid durch einen 4:1-Erfolg nach Verlängerung gegen den Stadtrivalen Atlético Madrid die ersehnte „Décima“, den zehnten Champions-League-Titel der Vereinsgeschichte. Ronaldo selbst traf dabei per Elfmeter zum Endstand und war somit der erste Spieler, der für zwei verschiedene Siegerklubs Tore in einem Champions-League-Finale erzielt hatte.[110] Mit insgesamt 17 Treffern in elf Spielen brach er den Torrekord von José Altafini und Lionel Messi (je 14 Tore) und wurde zum dritten Mal Torschützenkönig der Champions League.[111]

Ronaldo bestritt im Saisonverlauf insgesamt 47 Pflichtspiele und erzielte 51 Tore. Damit verbesserte er seine Statistiken nach fünf Jahren im Verein auf insgesamt 252 Tore in 246 Einsätzen.

In der Nationalmannschaft

Cristiano Ronaldo im Nationaltrikot (2010)

Cristiano Ronaldo durchlief die Juniorennationalmannschaften seines Landes. Im Jahr 2002 spielte er für die Auswahl Portugals bei der U-17-Europameisterschaft. Zudem war er Bestandteil der U-20- sowie U-21-Nationalmannschaft und gewann mit letzterer im Sommer 2003 das Turnier von Toulon. Am 20. August 2003 debütierte Ronaldo in der A-Nationalmannschaft als Einwechselspieler in der zweiten Halbzeit der Partie gegen Kasachstan. Während der Euro 2004 im eigenen Land war er der jüngste Spieler im Team und schoss im Eröffnungsspiel gegen Griechenland ein Tor bei der 1:2-Niederlage sowie im Halbfinale gegen die Niederlande einen Treffer zum 2:1-Sieg. Obwohl er mit dem portugiesischen Team im Finale dem Eröffnungsspielgegner Griechenland mit 0:1 unterlag und nur Vize-Europameister wurde, hatte er sich mit seiner Leistung in die „Mannschaft des Turniers“ gespielt. Weiterhin nahm er an den Olympischen Spielen 2004 in Athen teil, kam dort in den Spielen gegen den Irak (2:4) und Marokko (2:1) zum Einsatz und schied trotz eines Treffers gegen die Nordafrikaner nach einer weiteren 2:4-Niederlage gegen Costa Rica mit seinem Team bereits in der Vorrunde aus.

Während der Qualifikation zur WM 2006 in Deutschland war Ronaldo mit sieben Treffern der viertbeste Torschütze in der UEFA-Zone. Im Weltmeisterschaftsturnier selbst erzielte er gegen den Iran per Elfmeter sein erstes Tor bei einer Weltmeisterschaftsendrunde.[112] Im Achtelfinale gegen die Niederlande schied er nach einem Zweikampf gegen Khalid Boulahrouz verletzt aus, kehrte im Anschluss an den 1:0-Sieg jedoch in der Runde der letzten acht Mannschaften gegen England zurück.[113] Dort verwandelte er entscheidend im Elfmeterschießen[114] und zog mit seinem Team ins Halbfinale ein, nachdem Portugal zuvor aufgrund einer roten Karte für Ronaldos United-Mannschaftskamerad Wayne Rooney in Überzahl gespielt hatte. Besondere Brisanz hatte diese Hinausstellung, da Ronaldo nach Rooneys Tätlichkeit an Ricardo Carvalho wegen angeblicher Beeinflussung des Schiedsrichters ein unsportliches Verhalten attestiert wurde.[115] Dies führte dazu, dass sich Ronaldo auch noch nach dem Turnier bei seiner Rückkehr nach Manchester weitgehenden Anfeindungen aus den britischen Boulevardmedien konfrontiert sah.[116] Die Weltmeisterschaft selbst beendete Ronaldo nach zwei Niederlagen gegen Frankreich (0:1) und Deutschland (1:3) auf dem vierten Platz. Bei der Wahl zum besten Jungspieler des Turniers gehörte Ronaldo zu den fünf nominierten Akteuren und unterlag anschließend dem deutschen Stürmer Lukas Podolski. Auch hier wirkte sich das angeblich unsportliche Verhalten des Portugiesen negativ auf seine Wahlchancen aus; die zuständige FIFA-Kommission bezeichnete eine gewisse „Anständigkeit“ als Kriterium bei der Entscheidungsfindung.[117]

Ronaldo bei der EM 2012

Am 6. Februar 2007, einen Tag nach seinem 22. Geburtstag, führte Cristiano Ronaldo Portugal erstmals als Kapitän aufs Spielfeld. Anlass war ein Freundschaftsspiel gegen Brasilien. Mit der Ernennung kam Portugals Trainer Luiz Felipe Scolari einem ausdrücklichen Wunsch des portugiesischen Verbandspräsidenten Carlos Silva nach, der zwei Tage zuvor verstorben war. Für eine permanente Übernahme des Kapitänsamtes war Ronaldo laut Scolari jedoch noch zu jung. Zur erfolgreichen Qualifikation für die EM 2008 steuerte Ronaldo erneut insgesamt acht Treffer bei. Während des Turniers qualifizierte sich Portugal als Gruppenerster souverän für das Viertelfinale. Hier verloren die Portugiesen mit 2:3 gegen Deutschland und mussten vorzeitig die Heimreise antreten. Seinen einzigen Turniertreffer erzielte Ronaldo im Gruppenspiel gegen Tschechien.

Nach der Europameisterschaft wurde Ronaldo vom neuen portugiesischen Nationaltrainer, Carlos Queiroz, zum Mannschaftskapitän ernannt, um die Portugiesen zur Weltmeisterschaft 2010 zu führen. Nach durchwachsenen Qualifikationsspielen erreichte man letztlich allerdings nur mit Mühe einen Relegationsplatz. In den Entscheidungsspielen gegen Bosnien-Herzegowina fiel Ronaldo verletzungsbedingt aus. Während des Turniers konnte Ronaldo seine Klasse nur selten unter Beweis stellen. Seinen einzigen Turniertreffer schoss er im Rahmen eines 7:0-Kantersieges gegen Nordkorea. Von der FIFA wurde Ronaldo nach allen drei Gruppenbegegnungen jeweils zum „Spieler des Spiels“ ernannt. Im Achtelfinale unterlag Portugal mit 0:1 gegen den späteren Turniersieger Spanien. Daraufhin war Ronaldo in den Medien harter Kritik ausgesetzt.[118]

In die Qualifikation zur EM 2012 startete Portugal ohne Ronaldo, der an einer Knöchelverletzung laborierte, mit einem Remis gegen Zypern und einer Niederlage gegen Norwegen, woraufhin Carlos Queiroz entlassen wurde.[119] Unter dem neuen Nationaltrainer Paulo Bento absolvierte Ronaldo anschließend sämtliche noch ausstehenden Qualifikationsspiele und trug mit fünf Toren in sechs Spielen maßgeblich dazu bei, dass sich Portugal trotz des verpatzten Starts die Teilnahme an den Relegationsspielen sicherte. In den Entscheidungsspielen – erneut gegen Bosnien-Herzegowina – führte Ronaldo seine Farben nach einem torlosen Hinspiel mit zwei Toren zu einem 6:2-Erfolg im Rückspiel und somit zur Europameisterschaft.[120] Während des Turniers konnte Ronaldo die in ihn gesteckten Erwartungen in den ersten beiden Gruppenspielen nicht erfüllen und wurde hierfür von den Medien stark kritisiert.[121] Anschließend drückte er dem Turnier mit zwei „Man of the Match“-Darbietungen jedoch seinen Stempel auf:[122] Im letzten Gruppenspiel führte er seine Mannschaft mit zwei Toren zu einem 2:1-Erfolg gegen die Niederlande,[123] im Viertelfinale traf er entscheidend zum 1:0-Sieg gegen Tschechien.[124] Im Halbfinale schied Portugal nach Elfmeterschießen gegen Spanien aus und verpasste die zweite EM-Finalteilnahme nach 2004. Ronaldo war mit seinen drei Toren gemeinsam mit fünf weiteren Spielern der beste Torschütze der EM und wurde wie 2004 in die „Mannschaft des Turniers“ aufgenommen.

In der Qualifikation zur WM 2014 absolvierte Ronaldo am 16. Oktober 2012 als dritter Portugiese nach Fernando Couto und Luís Figo sowie als drittjüngster Europäer nach Lukas Podolski und Kristen Viikmäe sein 100. Länderspiel.[125] Am 6. September 2013 erzielte er im Rahmen eines 4:2-Sieges im WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland nach einem 1:2-Rückstand seinen ersten Hattrick im Nationaltrikot.[126] Nachdem die direkte Qualifikation verpasst worden war, setzte sich Portugal in den Relegationsspielen gegen Schweden nach Hin- und Rückspiel mit 4:2 durch. Ronaldo markierte dabei alle vier Treffer seines Landes, darunter im Rückspiel einen weiteren Hattrick. Mit 47 Länderspieltoren holte er Portugals Rekordtorschützen Pauleta ein und qualifizierte sich als erster Portugiese zum dritten Mal für die Weltmeisterschaft.[127] Obwohl Ronaldos Teilnahme am Endrundenturnier aufgrund einer Sehnenentzündung und Muskelverletzung im linken Bein lange gefährdet war,[128] absolvierte er letztlich angeschlagen alle Vorrundenbegegnungen.[129] Seine Leistungen blieben dabei hinter den Erwartungen der Öffentlichkeit zurück. Lediglich im letzten Gruppenspiel traf er mit seinem 50. Länderspieltor zum 2:1-Sieg gegen Ghana und wurde zum „Man of the Match“ gewählt. Mit Toren in sechs aufeinanderfolgenden Welt- und Europameisterschaften stellte er den Rekord von Jürgen Klinsmann ein.[130] Portugal schied jedoch aufgrund der schlechteren Tordifferenz erstmals seit 2002 bereits nach der Vorrunde wieder aus.

Erfolge und Titel

Als Nationalspieler

Mit dem Verein

Auszeichnungen

Torschützenkönig

Orden

Spielweise

Cristiano Ronaldo bei der Ausführung eines Freistoßes (März 2009)

Ronaldo ist ein beidfüßiger Spieler, erreicht also mit beiden Füßen eine in etwa gleiche Schusshärte und -präzision. Er kann in der Offensive sowohl auf dem linken wie auch auf dem rechten Flügel oder im Angriffszentrum eingesetzt werden. Diese Vielseitigkeit erlaubt ein taktisches Wechselspiel auf beiden Außenseiten mit einem Mitspieler auf dem anderen Flügel.[131] Als große Stärke gilt vor allem seine außergewöhnlich gute Technik. Neben seinem Markenzeichen, dem mehrfachen „Übersteiger“, hat sich Ronaldo ein weitreichendes Repertoire an Offensivtricks und Finten angeeignet, das ihn beim Gegner zu einem der am meisten gefürchteten Flügelspieler in der Premier League gemacht hat.[132] Durch seine hohe Antrittsschnelligkeit ist er zudem häufig in Sprintduellen gegen die Verteidigung erfolgreich, wobei er diese sowohl in Laufduellen auf dem Flügel oder beim Zug in die Mitte demonstriert. Aufgrund des harten Schusses ist er von außerhalb des Strafraums ebenso torgefährlich wie innerhalb des 16-Meter-Raums. Durch eine überdurchschnittliche Sprungkraft gehört auch das von Flügelspielern zumeist etwas vernachlässigte Kopfballspiel zu Ronaldos Stärken,[133] was durch eine Reihe von Kopfballtoren demonstriert wird.[134] Darüber hinaus tritt er häufig als Freistoßschütze in Erscheinung, wobei er mit einer besonderen Schusstechnik vor allem aufgrund eines hohen Effets und einer individuellen Flugkurve gegnerische Torhüter gelegentlich vor schwierige Aufgaben stellt.[135] Insgesamt lässt sich Ronaldos Spielweise als eine Mischung aus dem klassischen Flügelspieler früherer Tage und einem torgefährlichen Stürmer moderner Prägung beschreiben.[136]

Während seiner Zeit in England sorgte Ronaldo häufiger für Kontroversen, da ihm ein Hang zu „Schwalben“ – also dem Vortäuschen eines gegnerischen Fouls durch theatralisches Verhalten – nachgesagt wurde.[137][138] Ebenfalls als problematisch wird sein zeitweise unkontrolliertes Temperament angesehen.[139][140]

Sonstiges

Literatur

  • Markus Alexander: Cristiano Ronaldo – Der neue Fußballgott. Baltic Sea Press, Rostock 2009, ISBN 978-3-942129-05-3.
  • Luca Caioli: Ronaldo – The Obsession for Perfection. Corinthian Books, London 2012; ISBN 1-906850-29-1 (englisch).
    • Luca Caioli: Ronaldo. Die Geschichte eines Besessenen. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2013, ISBN 978-3-7307-0002-0.
  • Santiago Siguero: Cristiano Ronaldo – La Estrella Tenaz. Al Poste Ediciones, Madrid 2013; ISBN 84-15-72606-6 (spanisch).

Weblinks

 Commons: Cristiano Ronaldo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkung

  1. Im September 2013 wechselte Gareth Bale für eine möglicherweise höhere Summe ebenfalls zu Real Madrid, jedoch liegen für diesen Transfer keine offiziellen Zahlen vor.

Einzelnachweise

  1. „Profil: Cristiano Ronaldo“ (manutd.com), abgerufen am 14. Juni 2011
  2. „Profil: Cristiano Ronaldo“ (realmadrid.de), abgerufen am 14. Juni 2011
  3.  Fiebre Maldini: Los inicios de Cristiano Ronaldo (flv) [Television production]. Sogecable.
  4. „Ronaldo: Das Kind in der Fremde“ (Stern.de), 24. Mai 2006
  5. „Ronaldo accepts libel payout“ (BBC.co.uk), 8. November 2010
  6. Tim Lewis: He's got the world at his feet. In: The Observer, 8. Juni 2008. Abgerufen am 5. November 2008. 
  7. „Ronaldo buys £8m hotel in Portugal“, (telegraph.co.uk), 4. Februar 2009
  8. „Ronaldo’s boutique“ (DailyMail.co.uk), 7. Oktober 2008
  9. „Ronaldo feiert seinen Sohn“ (Spiegel.de), 4. Juli 2010
  10. „Sporting Lissabon: Die Wiege der Weltfußballer“ (FAZ.net), 12. Januar 2009
  11. „Ronaldo needed heart operation to save career“ (TheTelegraph.co.uk), 29. Januar 2009
  12. „Clash of the Titans“ (Manchester Evening News), 24. April 2007
  13. „Top-Elf: Cristiano Ronaldo“ (DFB.de), abgerufen am 14. Juni 2011
  14. „Houllier: I spotted Ronaldo before Fergie“ (DailyMail.co.uk), 5. Dezember 2010
  15. „Wenger: I wish I had signed Ronaldo“ (TheTelegraph.co.uk), 5. Dezember 2008
  16. „The brightest star in Europe“ (TheGuardian.co.uk), 19. Januar 2011
  17. „Man Utd sign Ronaldo“ (BBC Sport), 12. August 2003
  18. „Ferguson hails Ronaldo debut“ (BBC Sport), 17. August 2003
  19. „Ronaldo rides to the rescue“ (BBC Sport), 23. Mai 2004
  20. „Neville hails Ronaldo“ (BBC Sport), 22. Mai 2004
  21. „Man Utd ease to Carling Cup glory“ (BBC Sport), 26. Februar 2006
  22. „Middlesbrough 4-1 Man Utd“ (BBC Sport), 29. Oktober 2005
  23. „FIFPro Award History“ (FIFPro.org)
  24. „Ronaldo shrugs off Oxford taunts“ (BBC Sport), 8. August 2006
  25. „Sir Alex: Ron will win bet“ (manutd.com), 30. Dezember 2006
  26. „Ronaldo wins monthly award again“ (BBC Sport), 11. Januar 2007
  27. „Manchester United überrollt hilflose Roma“ (Kicker.de), 10. April 2007
  28. „Ronaldo secures PFA awards double“ (BBC Sport), 22. April 2007
  29. „Ronaldo scoops PFA hat-trick“ (manutd.com), 24. April 2007
  30. „Ronaldo is Footballer of the Year“ (CNN.com), 4. Mai 2007
  31. „Real ready to offer £54 m to secure Ronaldo“ (The Guardian), 12. April 2007
  32. „Der portugiesische Pele“ (DiePresse.com), 23. April 2007
  33. „Ferguson lets rip at Madrid after Ronaldo signs £31 m deal“ (The Times), 14. April 2007
  34. „Sporting Lisbon 0-1 Man Utd“ (BBC Sport), 19. September 2007
  35. „Kaká’s year capped by Ballon d’Or“ (UEFA.com), 2. Dezember 2007
  36. „Brasilianer Kaka Weltfußballer 2007“ (focus.de), 17. Dezember 2007,
  37. „Man Utd 6-0 Newcastle“ (BBC Sport), 12. Januar 2008
  38. „Reading 0-2 Man Utd“ (BBC Sport), 19. Januar 2008
  39. „ManUnited zum Dritten“ (kicker.de), 21. Mai 2008
  40. „Cristiano Ronaldo operiert“ (kicker.de), 7. Juli 2008
  41. „Ronaldo scores 100th goal for Manchester United“ (Telegraph.co.uk), 15. November 2008
  42. „Ballon d’Or crowns Ronaldo’s golden year“ (UEFA.com), 3. Dezember 2008
  43. „Ronaldo and Marta top the world “ (FIFA.com), 12. Januar 2009
  44. „Ronaldo erlegt Porto“ (kicker.de), 15. April 2009
  45. „ManUnited löst das Ticket nach Rom“ (kicker.de), 5. Mai 2009
  46. „Europa sucht den Superstar“ (kicker.de), 27. Mai 2009
  47. „Messi ist der Beste“ (kicker.de), 28. Mai 2009
  48. „Look into my eyes … I’m off“ (TheSun.co.uk), 29. Mai 2009
  49. „Ronaldo bid accepted“ (manutd.com), 11. Juni 2009
  50. „Kein Spieler ist 94 Millionen Euro wert“ (sueddeutsche.de), 11. Juni 2009
  51. „Ronaldo is footie’s Picasso“ (TheSun.co.uk), 12. Juni 2009
  52. „Blatter backs Real Madrid’s 'Picasso’ deal“ (DailyMail.co.uk), 13. Juni 2009
  53. „Ronaldo: I’m worth £80 m“ (FIFA.com), 4. Juli 2009
  54. „La cláusula de Cristiano es de 1.000 kilos“ (Marca.com), 23. Juni 2009
  55. „Cristiano: cláusula récord de 200 millones“ (as.com), 22. Juni 2009
  56. „Real Madrid and Manchester United seal the transfer of Cristiano Ronaldo“ (realmadrid.com), 26. Juni 2009
  57. „Cristiano Ronaldo welcomed by 80,000 fans“ (TheGuardian.co.uk), 6. Juli 2009
  58. „Ronaldo-Mania in Madrid“ (kicker.de), 6. Juli 2009
  59. „Cristiano to wear the number 9“ (realmadrid.com), 6. Juli 2009
  60. „Cristiano makes Real Madrid history“ (realmadrid.com), 23. September 2009
  61. „Ronaldo strikes twice as Real Madrid beat Marseille“ (TheGuardian.co.uk), 30. September 2009
  62. „Zwangspause für Fußball-Star“ (n-tv.de), 12. Oktober 2009
  63. „Real verliert erstmals“ (kicker.de), 4. Oktober 2009
  64. „Ohne Ronaldo geht es nicht“ (n-tv.de), 25. Oktober 2009
  65. „Madrid und Montpellier für späte Treffer belohnt“ (UEFA.com), 7. März 2010
  66. „Pjanic trifft Real mitten ins Herz“ (kicker.de), 10. März 2010
  67. „Mit Betäubungsmitteln gegen die Feigheit“ (Welt.de), 12. März 2010
  68. „New entry in record book“ (realmadrid.com), 6. Mai 2010
  69. „Ronaldo schenkt Santander vier Treffer ein“ (kicker.de), 25. Oktober 2010
  70. „Ronaldo is all-time top scorer in first leg of La Liga“ (realmadrid.com), 25. Januar 2012
  71. „Ronaldo makes Real Madrid history“ (realmadrid.com), 6. Februar 2011
  72. „Ronaldo köpft die Königlichen zum Königspokal“ (kicker.de), 20. April 2011
  73. „CR39, Pichichi y Bota de Oro“ (Marca.com), 16. Mai 2011
  74. „Rekord: Ronaldo erzielt 39. Saisontor“ (Focus.de), 15. Mai 2011
  75. „Another Real record falls for Cristiano“ (realmadrid.com), 19. Mai 2011
  76. „Madrid 102, Cristiano Ronaldo 41“ (realmadrid.de), 21. Mai 2011
  77. „Ronaldo wins Golden Boot 2011“ (realmadrid.com), 23. Mai 2011
  78. „Real’s single season top scorer“ (realmadrid.com), 11. Mai 2011
  79. „Ronaldo joins Madrid’s 20 all time top scorers“ (realmadrid.com), 17. Juni 2011
  80. „Ronaldo scores 14 goals in five games“ (realmadrid.com), 31. August 2011
  81. „Ronaldo scores 100th goal with Real Madrid“ (realmadrid.com), 2. November 2011
  82. „Ronaldo is fastest La Liga player to 100 goals“ (BBC Sport), 24. März 2012
  83. „Cristiano Ronaldo marcó su gol número 101 en la Liga“ (as.com), 24. März 2012
  84. „Ronaldo scores 101 goals in La Liga“ (realmadrid.com), 24. März 2012
  85. „Nadie se le resiste a CR7“ (Marca.com), 13. Mai 2012
  86. „La Plantilla Uno a Uno“ (Marca.com), Mai 2012
  87. „La Liga de Cristiano“ (Marca.com), 3. Mai 2012
  88. „Cristiano, el indiscutible mejor jugador del Madrid“ (as.com), 6. Mai 2012
  89. „FCB nach Krima im Bernabéu im Finale“ (kicker.de), 25. April 2012
  90. „CR7 becomes top scoring Madridista in one season“ (realmadrid.com), 23. April 2012
  91. „Third anniversary of Cristiano Ronaldo’s arrival at Real Madrid“ (realmadrid.com), 6. Juli 2012
  92. „Real Madrid wins its ninth Supercup“ (realmadrid.com), 30. August 2012
  93. „Cristiano Ronaldo is the first player to score in six consecutive Clasicos“ (realmadrid.com), 8. Oktober 2012
  94. „Doctor Cristiano“ (Marca.com), 11. Januar 2013
  95. „Cristiano sostiene al Madrid“ (Marca.com), 16. April 2013
  96. „Ronaldo is the first Real player to surpass 30 goals in three Liga seasons“ (realmadrid.com), 16. April 2013
  97. „Ronaldo scored his 200th goal for Real Madrid“ (realmadrid.com), 8. Mai 2013
  98. „Ronaldo is the first player in Real Madrid history to score 11 goals in a single Champions League season“ (realmadrid.com), 10. April 2013
  99. „Ronaldo beendet Messis Siegesserie“ (uefa.com), 25. Mai 2013
  100. „Matchwinner Ronaldo: Ausgerechnet er!“ (spiegel.de), 6. März 2013
  101. „Ronaldo’s bittersweet return to Manchester United“ (BBC Sport), 6. März 2013
  102. „Real-Superstar Ronaldo schreibt an seiner Legende“ (Welt.de), 27. Februar 2013
  103. „Atlético schlägt Real und holt Pokal“ (uefa.com), 18. Mai 2013
  104. „Ronaldo scored his 55th goal this season“ (realmadrid.com), 18. Mai 2013
  105. „Ronaldo: 201 goals in 199 matches“ (realmadrid.com), 19. Juli 2013
  106. „Cristiano Ronaldo signed a new contract with Real Madrid“ (realmadrid.com), 15. September 2013
  107. „Cristiano Ronaldo broke the Champions League group stage goal-scoring record“ (realmadrid.com), 10. Dezember 2013
  108. „Cristiano Ronaldo wins Ballon d’Or 2013“ (realmadrid.com), 13. Januar 2014
  109. „Cristiano Ronaldo ends La Liga as Pichichi and takes the Golden Shoe“ (realmadrid.com), 17. Mai 2014
  110. „Ronaldo first to score for two different European Cup winners“ (reuters.com), 25. Mai 2014
  111. „Rekordhalter Ronaldo wird Torschützenkönig“ (uefa.com), 24. Mai 2014
  112. „Match Report: Portugal vs Iran“ (FIFA.com), 17. Juni 2006
  113. „Match Report: Portugal vs Netherlands“ (FIFA.com), 25. Juni 2006
  114. „Match Report: England vs Portugal“ (FIFA.com), 1. Juli 2006
  115. „Rooney’s dismissal stuns England“ (BBC Sport), 1. Juli 2006
  116. „Give Ron one in the eye“ (TheSun.co.uk), 3. Juli 2006
  117. „Podolski beats Ronaldo to award“ (BBC Sport), 7. Juli 2006
  118. „WM-Aus von Cristiano Ronaldo: Eine Enttäuschung auf und neben dem Platz“ (Stern.de), 30. Juni 2010
  119. „Portugal-Coach Queiroz gefeuert“ (Welt.de), 9. September 2010
  120. „Ronaldo glänzt für Portugal“ (sueddeutsche.de), 16. November 2011
  121. „Portugals Chancentod Ronaldo“ (Spiegel.de), 14. Juni 2012
  122. „Warum Cristiano Ronaldo besser ist als Lionel Messi“ (Welt.de), 22. Juni 2012
  123. „Ronaldos Supershow“ (faz.net), 17. Juni 2012
  124. „Ronaldo köpft Portugal ins Halbfinale“ (zeit.de), 21. Juni 2012
  125. „Ronaldo to become third youngest footballer in Europe to reach 100 caps“ (Telegraph.co.uk), 16. Oktober 2012
  126. „Portugal bleibt Erster“ (fifa.com), 6. September 2013
  127. „Ronaldo-Show gegen Schweden: Der Welt-Fußballer“ (Spiegel.de), 20. November 2013
  128. „Diagnose: Sehnenentzündung und Muskelverletzung“ (sueddeutsche.de), 4. Juni 2014
  129. „Das ewige Reizthema Ronaldo“ (zdfsport.de), 22. Juni 2014
  130. „Ronaldo stellt Klinsmann-Rekord ein“ (sport1.de), 26. Juni 2014
  131. „This is United’s season“ (TheGuardian.co.uk), 26. November 2006
  132. „Spielerprofil: Cristiano Ronaldo“ (ESPN Soccernet)
  133. „How did Cristiano Ronaldo score his incredible header against Manchester United?“ (telegraph.co.uk), 14. Februar 2013
  134. „Ronaldo has headed in the most goals in the last two Ligas“ (realmadrid.com), 17. April 2013
  135. Der Spiegel, Ausgabe 2, 2010: „Ronaldos Schusskunst“, S. 129 (Onlineversion)
  136. „Fergie tackles Ronaldo burn-out fears“ (DailyMail.co.uk), 23. April 2007
  137. „Ronaldo antics enrage Southgate“ (BBC Sport), 3. Dezember 2006
  138. „Diving row reopens FA debate“ (TheGuardian.co.uk), 6. Februar 2007
  139. „Ronaldo ban after finger gesture“ (BBC Sport), 3. Februar 2006
  140. „Cristiano Ronaldo droht Sperre“ (tagesspiegel.de), 3. Februar 2014
  141. „Moments: Cristiano Ronaldo“ (ESPN Soccernet), 13. November 2007
  142. „Ronaldo is the new face for FIFA Street 2“ (ea.com), 23. Februar 2006
  143. „Cristiano Ronaldo ist der neue David Beckham“. (Welt.de), 15. Januar 2010
  144. „Ronaldo offered $9 million Nike deal“ (smh.com.au), 26. Februar 2010
  145. „Cristiano Ronaldo signs new deal“ (castrol.com), 17. April 2009
  146. „Is Cristiano Ronaldo The World's Most Marketable Athlete?“ (forbes.com), 7. November 2012
  147. „Herbalife is New Official Nutrition Sponsor of Cristiano Ronaldo“ (herbalife.com), 4. Juni 2013
  148. „Cristiano Ronaldo and KFC show how branding has changed“ (gulfnews.com), 18. August 2013
  149. „Samsung komplettiert Weltauswahl mit Cristiano Ronaldo“ (samsung.com), 18. Dezember 2013
  150. „BES’ partnership with Cristiano Ronaldo“ (bes.pt)
  151. „Bimbo ‘ficha’ a Cristiano Ronaldo“ (cnn.com), 25. September 2013
  152. „Cristiano Ronaldo donates €1.5mn to children in Gaza“ (RT.com), 21. November 2012
  153. „Cristiano Ronaldo - Save the Children’s new Global Ambassador“ (savethechildren.org.uk), 3. Januar 2013
  154. „The CR7 Museum in Funchal“ (realmadrid.com), 15. Dezember 2013
Vorgänger Amt Nachfolger

Maxi Rodríguez
Pablo Infante
Torschützenkönig der Copa del Rey
(mit Lionel Messi)2010/11 (mit Lionel Messi)
(mit Diego Costa)2012/13 (mit Diego Costa)
00
Pablo Infante
Lionel Messi

Luis Suárez
Erfolgreichster Torjäger Europas
2010/11

0Lionel Messi0