Cristina Scabbia

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Cristina Scabbia (2010)

Cristina Adriana Chiara Scabbia (* 6. Juni 1972 in Mailand) ist eine italienische Metal-Sängerin. Scabbia ist seit 1996 Sängerin der italienischen Gothic-Metal-/Alternative-Metal-Band Lacuna Coil. Seit 2004 ist Scabbia mit James Root, einem der beiden Gitarristen von Slipknot, liiert.

Sängerin der Band Lacuna Coil[Bearbeiten]

1991 begann Scabbia ihre professionelle Karriere, indem sie in verschiedenen Bands als Sängerin auftrat. 1994 traf sie auf den Sänger Andrea Ferro und den Bassisten Marco Coti Zelati im Mitternachtsclub von Mailand[1], die Mitglieder der Band Sleep of Right waren. Scabbia wurde zunächst nur für einmalige Aufnahmen zum Hintergrundgesang eines Demotapes der Band engagiert. Allerdings mochten die Bandmitglieder die Art und Weise, wie der männliche Gesang Ferros mit dem weiblichen Gesang Scabbias harmonierte, so dass sie danach gefragt wurde, permanentes Bandmitglied zu werden.[2] Nach der Aufnahme Scabbias änderte die Band ihren Namen zunächst in Ethereal. Später schließlich, mit der Zusammensetzung aus Cristina Scabbia, Andrea Ferro, Marco Coti-Zelati, Claudio Leo, Raffaele Zagaria und Leonardo Forti, benannte sich die Band in Lacuna Coil um.[3]

Nebenprojekte[Bearbeiten]

Auftritt Cristina Scabbias mit ihrer Band Lacuna Coil
  • 2004 Duett mit dem italienischen Sänger Franco Battiato I’m That
  • 2007 Gesang für Megadeth A Tout le Monde (Set Me Free) auf dem Album United Abominations
  • 2007 Gesang für Apocalyptica S.O.S. (Anything but Love) auf dem Album Worlds Collide
  • 2008 Gesang mit Myles Kennedy von Alter Bridge für die Neuauflage der Alter-Bridge-Single Watch Over You
  • 2013 Gesang für Ayreon auf dem Album The Theory of Everything

Trivia[Bearbeiten]

  • Zusammen mit Marta Peterson von Bleeding Through war Scabbia auf dem Hottest-Chicks-in-Metal-Cover der Musikzeitschrift Revolver.[4]
  • 2007 erhielt Scabbia den Metal Icon der jährlichen Metal Hammer Awards.[5]
  • 2007 wurde Scabbia zum fünften Mal in Folge von den Lesern der britischen Musikzeitschrift Terrorizer der Titel „Most Shaggable Female“ verliehen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Garry Sharpe-Young: MusicMight Biography. MusicMight.com. Abgerufen am 9. November 2007.
  2. Interview mit Cristina Scabbia und Review des Albums Karmacode (englisch)
  3. Biografie der Band Lacuna Coil
  4. metalinjection.net: Hottest Chicks in Metal
  5. theconcordian.com: Metal Hammer Award

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Cristina Scabbia – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien