Cromwell (Panzer)

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Cromwell
Cromwell-latrun-2.jpg
Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 5
Länge 6,42 m
Breite 2,91 m
Höhe 2,51 m
Masse 24 bis 28 Tonnen
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung 8 - 76 mm (Mk VII 8 - 102 mm)
Hauptbewaffnung 1 × 75-mm-Schnellfeuerkanone L/36,5 (Mk IV)
Sekundärbewaffnung 2 × 7,92-mm-Besa-Maschinengewehr (eines in der Wanne, eines koaxial)
Beweglichkeit
Antrieb V12-Benzinmotor Rolls-Royce Meteor
600 PS (447 kW)
Federung Christie-Federung
Höchstgeschwindigkeit 64 km/h
Leistung/Gewicht 17,2 kW/t (23,4 PS/t)
Reichweite 280 km

Der Cruiser Tank Mk VIII A 27M Cromwell (Cromwell Cruiser Tank) wurde ab 1941 nach einer Anforderung des britischen Generalstabs gebaut. Man nutzte bei ihm die Erfahrungen, die man mit dem Crusader gemacht hatte und erweiterte die Panzerung (bis 76 mm). Der Cromwell war daher deutlich schwerer als der Crusader, machte das zusätzliche Gewicht aber durch einen starken Rolls-Royce Meteor-Motor wett (der V-12-Meteor war der erste zuverlässige Motor in einem britischen Panzer). Er wurde dadurch zum schnellsten britischen Panzer der Kriegsjahre. Aufgrund des unproportional starken Verschleißes an der Radaufhängung wurde die Höchstgeschwindigkeit letztlich zugunsten der Instandhaltung auf 52 km/h herabgesetzt. Die Serienfertigung begann im Januar 1943 (bei Leyland Motors).

Die Cromwell Mk I bis III hatten eine 6-Pfünder-Kanone (57 mm). Der Cromwell Mk IV wurde im Oktober 1943 eingeführt und besaß eine 75-mm-Kanone, die munitionskompatibel zu der des amerikanischen M4 Sherman war. Auch die Versionen Mk V und Mk VII besaßen diese Kanone. Die Versionen unterschieden sich außerdem darin, ob die Wannen geschweißt oder genietet waren. Zudem variierten Details wie die Kettenbreite und Anbringung der Luken und Staukästen. Die Versionen Mk VI und Mk VIII waren mit einer 95-mm-Haubitze ausgestattet und eigneten sich somit hervorragend für die Nahkampfunterstützung. Weitere Varianten waren unter anderem der Cromwell ARV (gepanzertes Bergefahrzeug), Cromwell OP (mobiles Führungsfahrzeug und Artilleriebeobachtungsposten). Der Cromwell bewährte sich aufgrund seiner herausragenden Mobilität, war den meisten deutschen Panzern jedoch in Bewaffnung und Panzerung unterlegen. Eine Ausnahme bildete die Version Mk VII, dessen Frontpanzerung auf 102 mm verstärkt wurde.

Der Cromwell-Panzer nahm in der 7. britischen Panzerdivision an einigen wichtigen Kämpfen teil. Er stellte keinen großen Schritt nach vorn dar, da er keine schräge Panzerung aufwies. Die Durchschlagsleistung der 75-mm-Kanone blieb unbefriedigend, so dass in nachfolgenden Modellen mit der 17-Pfünder wieder eine spezialisierte Panzerabwehrkanone als Hauptbewaffnung verwendet wurde (u.a. Sherman Firefly und Challenger). Der Cromwell stellte die Grundlage für den Comet dar.

Siehe auch: Britische Militärfahrzeuge des Zweiten Weltkrieges

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]