Croque

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Ein Croque (von franz. croquer = knacken, krachen, beißen) ist die französische Variante des Sandwich.

Croque in Frankreich[Bearbeiten]

Französischer Croque Monsieur
Französischer Croque Madame

Beim Croque Madame und dem Croque Monsieur werden zwischen zwei Toastbrotscheiben Käse und Kochschinken gelegt, das zusammengeklappte Sandwich dann mit Käse (häufig Emmentaler oder Greyerzer) bestreut und gebacken. Auf die „Madame“-Variante kommt nach dem Backen noch ein Spiegelei. Eine beliebte Variation ist das Eintauchen der Brotscheiben in gequirltes Ei vor dem Backen. Oft wird auch noch Bechamelsoße auf den Schinken und den Käse aufgetragen.

Croque in Deutschland[Bearbeiten]

Croque wie er in Deutschland serviert wird, hier noch ohne Remoulade

In Deutschland werden als Croque mit Kochschinken und Käse belegte Baguettes bezeichnet, die sich jedoch deutlich von den klassischen, französischen Croques unterscheiden. Die Erfindung dieser Croques wird dem in Hamburg lebenden österreichischen Gastronomen Rudolf Scheichl zugeschrieben, der sie 1976 als günstiges Gericht für seinen Imbiss kreierte und unter dem Namen Croque verkaufte. Wesentlicher Unterschied in der Zubereitung ist das Überbacken der unteren Baguettehälfte mitsamt den Zutaten.[1] Inzwischen haben sich neben Kochschinken auch andere Zutaten durchgesetzt, wie Salami, Schweinebraten, Thunfisch oder Putenfleisch, daneben gibt es auch vegetarische Varianten mit Camembert oder Banane. Nach dem Backen werden wahlweise frischer Eisbergsalat oder Krautsalat und weitere Zutaten wie frische Zwiebeln oder Röstzwiebeln ergänzt. Als würzende Komponente wird, bevor die obere Baguettehälfte aufgelegt wird, eine meist auf Mayonnaise basierende Sauce wie Remoulade, Kräuter- oder Knoblauchsauce dazu gereicht.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Thomas Röbke: Boque auf Croque: Vor zwanzig Jahren wurde der Croque erfunden - nicht etwa in Frankreich, sondern in Hamburg. In: Szene Hamburg. Hamburger Stadtillustrierten-Verl.-Ges., Oktober 1996, S. 38.