Crosslauf

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Crosslauf im Rahmen des Modernen Fünfkampfes bei den Olympischen Spielen 2004

Crosslauf bzw. Querfeldeinlauf ist eine Variante des Laufsports, bei der das schnelle Durchlaufen von profiliertem Gelände abseits befestigter Wege im Vordergrund steht. Crosslauf ist gegenüber dem Straßenlauf oder dem Laufen auf der Bahn koordinativ anspruchsvoller.

Crosslauf wird seit einiger Zeit nach Abschluss der Leichtathletiksaison in den Wintermonaten ausgetragen. Jahrzehntelang war der Crosslauf als Vorbereitung auf die kommende Laufsaison beliebt und willkommen. Die Meisterschaften begannen im Februar auf Landesebene, steigerten sich weiter bis in den März auf Bundesebene, den Europameisterschaften, schließlich der Weltmeistercross. Seit einigen Jahren allerdings ist die Reihenfolge umgekehrt. Im November, eigentlich dem klassische Erholungsmonat in der Leichtathletik, finden die Meisterschaften statt.

Die Strecke muss in einem offenen oder waldreichen Gebiet liegen, möglichst mit Gras bedeckt und mit natürlichen Hindernissen versehen sein, die allerdings den Läufer nicht gefährden sollen (keine tiefen Gräben, steile Auf- und Abstiege oder hohe Mauern). Die Läufe finden in der Regel auf einem Rundkurs von 1750 m bis 2000 m Länge statt.

Crosslauf war von 1912 bis 1924 olympische Disziplin und ist es als Teildisziplin des Modernen Fünfkampfs bis heute noch.

Meisterschaften im Crosslauf[Bearbeiten]

Neben den Crosslauf-Weltmeisterschaften gibt es nationale und kontinentale (für Europa seit 1994, siehe Crosslauf-Europameisterschaften) Meisterschaften.

Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften müssen derzeit folgende Streckenlängen bewältigt werden:

  • Männer: ca. 12 Kilometer
  • Frauen: ca. 8 Kilometer
  • Junioren: ca. 8 Kilometer
  • Juniorinnen: ca. 6 Kilometer

Anmerkungen[Bearbeiten]

Der Geländelauf ist auch eine Untersportart beim Turnierhundsport mit einer Strecke von 2 km und 5 km.

Weblinks[Bearbeiten]