Cuenca (Spanien)
| Cuenca | ||
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| Wappen | Karte von Spanien | |
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| Basisdaten | ||
| Autonome Gemeinschaft: | Kastilien-La Mancha | |
| Provinz: | Cuenca | |
| Koordinaten | 40° 4′ N, 2° 8′ W40.071758333333-2.1352527777778946Koordinaten: 40° 4′ N, 2° 8′ W | |
| Höhe: | 946 msnm | |
| Fläche: | 911,06 km² | |
| Einwohner: | 56.472 (1. Nov. 2011)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 61,98 Einw./km² | |
| Postleitzahl: | 16000 | |
| Gemeindenummer (INE): | 16078 | |
| Verwaltung | ||
| Bürgermeister: | Juan Manuel Ávila Francés (PSOE) | |
| Offizielle Webpräsenz | ||
Cuenca (ˈkweŋka) ist eine Stadt in der spanischen Autonomen Region Kastilien-La Mancha und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Cuenca. Der Ort ist mit einem Standort der Universität Kastilien-La Mancha eine Universitätsstadt.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Die Stadt liegt zwischen Madrid (Entfernung: ca. 180 km) und Valencia (Entfernung: ca. 206 km) in der autonomen Region Castilla-La Mancha. Cuenca ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sie ist neben Albacete, Ciudad Real, Guadalajara und Toledo einer der fünf Teile der autonomen Region Kastilien-La Mancha.
Geographisch gesehen liegt Cuenca auf dem Übergang zwischen der Cuenca-Gebirgsregion und der La-Mancha-Ebene. Das historische Zentrum der Stadt besitzt eine außerordentlich pittoreske Lage auf einem Felsplateau zwischen den Schluchten der beiden Flüsse Júcar und Huécar.
Das Klima ist aufgrund der zentralen Lage auf der iberischen Halbinsel kontinental geprägt.
Kulturelle Veranstaltungen [Bearbeiten]
In Cuenca findet jedes Jahr zu Ostern ein „Festival der religiösen Musik“ (spanisch: Festival Semana de Música Religiosa) statt, im Jahr 2012 fand das 51. Festival statt. Für das Festival werden auch Werke in Auftrag gegeben, ein „Artist in Residence“ wird eingeladen.[2][3]
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Die Region Cuenca war während der Römerzeit kaum besiedelt, erst als die Mauren Anfang des 8. Jahrhunderts die Region eroberten, erkannten diese sofort die strategisch günstige Lage und erbauten dort die Festung unter dem Namen „Kunka“. Noch heute ist der arabische Einfluss in der Stadt sichtbar. Die berühmten „hängenden Häuser“ (las casas colgadas) sind die faszinierendste Sehenswürdigkeit der Stadt. Insgesamt ist das Bild der Altstadt durch die Jahrhunderte geprägt worden von der durch die zwei Schluchten bedingten Knappheit an Wohnraum. Dementsprechend finden sich in der Altstadt vor allem enge, steile und kurvige Gässchen.
Der Ort ist aufgeteilt in Altstadt und Neustadt. Die Letztere besteht vor allem aus modernen Wohngebäuden. Sie liegt weiter unten im Tal des Júcar. Die Altstadt ist mit ihrer malerischen Lage auf dem Felsplateau wohl eine der interessantesten Städte Spaniens mit vielen spektakulären Aussichtspunkten. 1996 wurde die Innenstadt von Cuenca von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
König Alfons VIII. nahm im Zuge der Rückeroberung (reconquista) die Stadt im Jahr 1177 den Mauren ab, die Spanien seit 711 beherrscht hatten. Kurz danach war Baubeginn für die gotische Kathedrale der Stadt. Weitere wichtige Bauwerke sind die Stadtverwaltung aus dem 18. Jahrhundert, der Bischofspalast und die Burg, die als Erweiterung einer arabischen Festung aus dem 10. Jahrhundert entstanden ist.
Cuenca beherbergt seit 1966 das bedeutende Museum für Abstrakte Spanische Kunst (Museo de Arte Abstracto Español), eine spektakuläre Sammlung abstrakter Kunst. Dieses bedeutende Museum verfügt über eine ständige Ausstellung mit Hunderten von Gemälden und Skulpturen bedeutender Vertreter der abstrakten spanischen Kunst.
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Luis de Molina, Jesuit und Theologe
- Alonso de Ojeda, spanischer Seefahrer und Entdecker
- Juan Díaz, Gelehrter und Protestant
- Leonardo de Figueroa, Architekt
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Censos de Población y Viviendas 2011. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Volkszählungsergebnisse).
- ↑ siehe Homepage http://www.smrcuenca.es/DesktopDefault.aspx?tabID=8514
- ↑ Paul Ingendaay: Hier pocht Leidenschaft : Entstauber: Das Festival der religiösen Musik in Cuenca, in: Frankfurter Allgemein Zeitung, 11. April 2012, Seite 27
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Website (spanisch)
- www.pueblos-espana.org geografische Lage
- Museo de Arte Abstracto Español Cuenca
Kulturlandschaften
Coto de Doñana | Palmenhain von Elche | Nationalpark Garajonay | Ibiza | Jakobsweg | Monte Perdido
Historische Stadtzentren
Albaicín | Alcalá de Henares | Kulturelle Landschaft von Aranjuez | Ávila | Cáceres | Córdoba | Cuenca | Salamanca | San Cristóbal de La Laguna | Santiago de Compostela | Segovia | Toledo
Archäologische Stätten
Höhle von Altamira und Paläolithische Höhlenmalerei im Norden Spaniens | Atapuerca | Emerita Augusta | Las Médulas | Vorgeschichtliche Felsmalereien im östlichen Spanien | Prähistorische Felszeichnungen in Siega Verde
Einzelbauten oder Gebäudeensembles
Alcázar (Sevilla) | Alhambra | Archivo General de Indias | Architektur der Mudéjares | Monumente von Oviedo und des Königreiches Asturien | Kathedrale von Burgos | El Escorial | Arbeiten von Antoni Gaudí | Generalife | Hospital de la Santa Creu i Sant Pau | Die Seidenbörse in Valencia | Römische Mauern von Lugo | Palau de la Música Catalana | Zisterzienserkloster von Poblet | Puente de Vizcaya | Renaissance-Bauten von Úbeda und Baeza | Die Sagrada Família in Barcelona | Kloster San Millán de la Cogolla | Real Monasterio de Nuestra Señora de Guadalupe | Kathedrale von Sevilla | Das archäologische Ensemble von Tarraco (Tarragona) | Katalanische romanische Kirchen des Vall de Boí