Cuenca (Spanien)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Cuenca ist eine Stadt in der spanischen Autonomen Region Kastilien-La Mancha und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Cuenca. Der Ort hat 51.205 Einwohner (2006) und ist mit einem Standort der Universität Kastilien-La Mancha eine Universitätsstadt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Die Stadt liegt zwischen Madrid (Entfernung: ca. 180 km) und Valencia (Entfernung: ca. 206 km) in der autonomen Region Castilla-La Mancha. Cuenca ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sie ist neben Albacete, Ciudad Real, Guadalajara und Toledo einer der fünf Teile der autonomen Region Kastilien-La Mancha.
Geographisch gesehen liegt Cuenca auf dem Übergang zwischen der Cuenca-Gebirgsregion und der La-Mancha-Ebene. Das historische Zentrum der Stadt besitzt eine außerordentlich pittoreske Lage auf einem Felsplateau zwischen den Schluchten der beiden Flüsse Júcar und Huécar.
Das Klima ist aufgrund der zentralen Lage auf der iberischen Halbinsel kontinental geprägt.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Cuenca wurde von den Römern als „Conca“ gegründet. Die berühmten „hängenden Häuser“ (las casas colgadas) sind die faszinierendste Sehenswürdigkeit der Stadt. Insgesamt ist das Bild der Altstadt durch die Jahrhunderte geprägt worden von der durch die zwei Schluchten bedingten Knappheit an Wohnraum. Dementsprechend finden sich in der Altstadt vor allem enge, steile und kurvige Gässchen.
Der Ort ist aufgeteilt in Altstadt und Neustadt. Die letztere besteht vor allem aus modernen Wohngebäuden. Sie liegt weiter unten im Tal des Júcar. Die Altstadt ist mit ihrer malerischen Lage auf dem Felsplateau wohl eine der interessantesten Städte Spaniens mit vielen spektakulären Aussichtspunkten. 1996 wurde die Innenstadt von Cuenca von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
König Alfons VIII. nahm im Zuge der Rückeroberung (reconquista) die Stadt im Jahr 1177 den Mauren ab, welche Spanien seit 711 beherrscht hatten. Kurz danach war Baubeginn für die gotische Kathedrale der Stadt. Weitere wichtige Bauwerke sind die Stadtverwaltung aus dem 18. Jahrhundert, der Bischofspalast und die Burg, die als Erweiterung einer arabischen Festung aus dem 10. Jahrhundert entstanden ist.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Luis de Molina, Jesuit und Theologe
- Alonso de Ojeda, spanischer Seefahrer und Entdecker
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website (spanisch)
- www.pueblos-espana.org geografische Lage
Kulturlandschaften
Coto de Doñana | Palmenhain von Elche | Nationalpark Garajonay | Ibiza | Jakobsweg | Monte Perdido
Historische Stadtzentren
Albaicín | Alcalá de Henares | Kulturelle Landschaft von Aranjuez | Ávila | Cáceres | Córdoba | Cuenca | Salamanca | San Cristóbal de La Laguna | Santiago de Compostela | Segovia | Toledo
Archäologische Stätten
Höhle von Altamira | Atapuerca | Emerita Augusta | Las Médulas
Einzelbauten oder Gebäudeensembles
Alcázar (Sevilla) | Alhambra | Archivo General de Indias | Architektur der Mudéjares | Kirchen des Königreiches Asturien | Kathedrale von Burgos | El Escorial | Arbeiten von Antoni Gaudí | Generalife | Hospital de la Santa Creu i Sant Pau | Die Seidenbörse in Valencia | Römische Mauern von Lugo | Palau de la Música Catalana | Zisterzienserkloster von Poblet | Puente de Vizcaya | Renaissance-Bauten von Úbeda und Baeza | Die Sagrada Família in Barcelona | Kloster San Millán de la Cogolla | Real Monasterio de Nuestra Señora de Guadalupe | Kathedrale von Sevilla | Das archäologische Ensemble von Tarraco (Tarragona) | Katalanische romanische Kirchen des Vall de Boí
Koordinaten: 40° 4′ 18" n. Br., 2° 8′ 6" w. L.

