Cueva de Menga
Die Cueva de Menga ist ein um 2500 v. Chr. entstandenes Galeriegrab am nordöstlichen Stadtrand von Antequera in Spanien, das zu den größten Megalithbauten in Europa gehört.
Der Hügel der De Menga hat einen Durchmesser von 25 m und ist vier Meter hoch. Die im Hügel liegende Anlage wurde aus 31 Megalithen mit einem Gesamtgewicht von rund 1600 Tonnen aufgebaut, von denen die größte Deckenplatte rund 180 Tonnen wiegt und in der Mitte durch eine Reihe von Säulen gestützt wird. Bei dieser vor Ort als Dolmen ausgeschilderten Anlage handelt es sich vom Typ her um ein rechteckiges Galeriegrab oder Passage tomb. Der Hügel ist bis heute gut erhalten.
Auf den Balearen bezeichnet der Begriff Cueva (der spanische Name für Höhle wird für eine Anzahl Megalithanlagen benutzt) zugleich eine Gattung von artifiziellen Felsengräbern.
[Bearbeiten] Literatur
- Reynaldo González: Arte prehistórico (Las claves del arte; Bd. 6). Editorial Planeta, Barcelona 1995, ISBN 84-08-01416-1.
- Reynaldo González: Las claves del arte prehistórico (Las claves del arte/Estilos; 1). Editorial Ariel, Barcelona 1989, ISBN 84-344-0464-8.
- Jürgen E. Walkowitz: Das Megalithsyndrom. Europäische Kultplätze der Steinzeit. Beier und Beran, Langenweißbach 2003, ISBN 3-930036-70-3.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Historia de la arquitectura en España: Dolmen de Menga, Antequera, Málaga
37.024585-4.546293Koordinaten: 37° 1′ 29″ N, 4° 32′ 47″ W