Cumari (Goiás)

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Cumari
Wappen Flagge
Wappen von Cumari unbekannt
Flagge von Cumari unbekannt
Karten
Gemeindegebiet von Cumari im Bundesstaat Goiás
Basisdaten
Staat: BrasilienBrasilien Brasilien (BRA)
Verwaltungsgliederung: Mittelwesten
Bundesstaat: GoiásGoiás Goiás (GO)
Mesoregion: Süd-Goiás
Mikroregion: Catalão
Angrenzende Gemeinden: Goiandira, Catalão, Araguari (MG), Anhanguera, Corumbaíba, Nova Aurora
Distanz zu Goiânia: 304 km [1]
Geografische Lage: 18° 16′ S, 48° 9′ W-18.262777777778-48.150833333333630Koordinaten: 18° 16′ S, 48° 9′ W
Zeitzone: UTC-3
Sommer: UTC-2
Fläche: 579,877 km² [2]
Einwohner: 2.961 [3]
Bevölkerungsdichte: 5,1 Einwohner / km²
Höhe: 630 m
Postleitzahl (CEP): 75760-000 [4]
Telefonvorwahl: +55 64 [4]
Adresse der Stadtverwaltung: Praça São João Batista, 01
Setor Centro [4]
Offizielle Webseite: keine [4]
Jahrestag: 10. Dezember [5]
Gemeindegründung: 1947 [5]
Politik [4]
Bürgermeister: Marco Antônio dos Santos (PTB), 2009–2012
Vize-Bürgermeister: José Abraão Tavares (PMDB), 2009 – 2012

Cumari ist eine politische brasilianische Gemeinde im Bundesstaat Goías in der Mikroregion Catalão.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Cumari grenzt

Geschichte[Bearbeiten]

Die heutige Region der Gemeinde wurde zur Kolonialzeit Sesmaria das Rosas genannt und befand sich auf der Reiseroute von Expeditionen mit Maultieren von Itapemirim in die Umgebung von Catalão und in Richtung Goyaz, der damaligen Hauptstadt von Goiás.
Ab 1904 ist das Vorhandensein eines Dorfkerns mit einer Grundschule nachgewiesen. Die Siedlung, damals Samambaia genannt, nach dem gleichnamigen nahegelegenen Bach, wurde 1908 umbenannt in Cumari, nach der indigenen Bezeichnung einer dort vorkommenden Pflanze: Dem Cumari-Pfeffer. Im gleichen Jahr entstand eine Unterkunft für Reisende und ein Handelsunternehmen.
Ab 1910, mit dem Bau der Eisenbahntrasse der Eisenbahngesellschaft Estrada de Ferro de Goiás, machte die Siedlung große Fortschritte. Der Bahnbau hatte großen Einfluss auf die Einwohner und den Holzhandel. Die Station mit dem Bahnhofgebäude wurde 1913 eröffnet.[5][6]

Administrative Entstehung[Bearbeiten]

Im Jahr 1927 wurde Cumari zum Distrikt von Catalão erhoben und 1931 von diesem abgetrennt und der neuen Gemeinde Goiandira zugeordnet. 1943 erwarb der Distrikt Cumari Teile der Distrikte Catalão und Goiandira. Am 10. Dezember 1947 wurde Cumari zur Gemeinde erhoben und von Goiandira per 1. Januar 1949 abgetrennt.

Am 11. November 1948 wurde per Gesetz der Distrikt Anhanguera kreiert und der Gemeinde Cumari zugeordnet. Der Distrikt Anhanguera wurde 1953 durch Abtrennung von Cumari zur eigenständigen Gemeinde erhoben. [5]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. SEPLAN: Straßenkilometer nach Goiânia (port.); abgerufen 22. Oktober 2011
  2. IBGE: Área Territorial Oficial por Município Cumari, (port.); abgerufen 22. Oktober 2011
  3. Erste Ergebnisse der Volkszählung von 2010 in Goiás (PDF; 30 kB), durchgeführt vom IBGE. (port.); abgerufen am 22. Oktober 2011
  4. a b c d e Fereação Goiana de Municipios: Dados Políticos - Cumari (port.); abgerufen 22. Oktober 2011
  5. a b c d IBGE: Geschichte von Cumari, pdf-Datei (9,75 KB), (port.); abgerufen 22. Oktober 2011
  6. Estacõe Ferroviária de Cumari, (port.); abgerufen 22. Oktober 2011