Cupertino-Effekt
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Als Cupertino-Effekt (nach Cupertino, einer Stadt in Kalifornien) wird bezeichnet, wenn die softwaregestützte Rechtschreibprüfung aufgrund einer zufälligen Ähnlichkeit der Zeichen ein völlig zusammenhangloses Ersatzwort vorschlägt und dieses dann vom Benutzer aus Unachtsamkeit in das Dokument übernommen wird. Der Begriff wurde von den Sekretären und Übersetzern der Europäischen Union erfunden. Er beruht auf dem in der Praxis aufgetretenen Fall, dass eine Rechtschreibprüfung co-operation in cupertino ersetzen wollte. So zum Beispiel in diesem Titel: Within the GEIT BG the Cupertino with our Italian comrades proved to be very fruitful. (NATO Stabilisation Force, "Atlas raises the world," 14 May 2003)
Wie lange das Problem schon in den softwaregestützten Rechtschreibprüfungen vorhanden ist, ist unbekannt, aber es gibt Berichte über die Ersetzung in Word 4 für den Apple Macintosh von 1989. Im Computerbereich werden solche Fehler oft als Layer-8-Problem bezeichnet, denn er wird erst zum Fehler wenn der Mensch an der Maschine das Ersetzen bestätigt. Dass die hier aufgeführten Beispiele in Englisch sind, bedeutet nur, dass die deutsch- und anderssprachigen Fehler weniger bekannt sind. Insgesamt muss man feststellen, dass heute Rechtschreibprüfungen wesentlich verbessert wurden und dass solche Fehler dadurch weniger häufig sind.
Zur Reproduzierbarkeit ist wichtig zu wissen, dass diese von der exakten Version des Programms und des Wörterbuchs abhängen. Auch das persönliche Wörterbuch ist wichtig.
[Bearbeiten] Weblinks
- Technikärger Rechtschreibprüfung: Barock Obama und die Stinker-Raketen - Artikel in Spiegel online vom 26. März 2009
- New Scientist #2632 : The word: Cupertino effect
- Screenshots Cupertino Effect
- The Cupertino Effect (eng.)

