Curling

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US-amerikanische Curlingspieler in Aktion bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin
Curlingspielfelder
Curling bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2012 in Innsbruck

Curling [ˈkʰɜːlɪŋ] ist eine auf dem Eis gespielte Wintersportart, die dem Eisstockschießen ähnelt und Parallelen zu den Kugelsportarten Boule-Spiel und Boccia aufweist. Zwei Mannschaften zu je vier Spielern versuchen, ihre Curlingsteine näher an den Mittelpunkt eines Zielkreises auf einer Eisbahn zu spielen als die gegnerische Mannschaft. Curling ist besonders in Kanada, Schottland, Skandinavien und der Schweiz sehr populär und wird wegen der vielen taktischen Raffinessen auch als Schach auf dem Eis bezeichnet. Es gehört zu den Präzisionssportarten.

Geschichte[Bearbeiten]

Colf und Klootschieten, Ausschnitt aus Die Jäger im Schnee

Das Wort Curling stammt vom altenglischen Verb to curl = drehen ab und beschreibt die Bewegung der Steine, während sie über das Eis gleiten.[1]

Der älteste erhaltene Curlingstein stammt aus dem Jahr 1511. Dieser trug die Inschrift St. Js B Stirling, weshalb der Stein auch Stirlingstein genannt wird. Das Spiel entstand wahrscheinlich im späten Mittelalter. Die erste schriftliche Erwähnung eines Spiels mit Steinen auf dem Eis erfolgte im Februar 1541 auf einem Dokument, das im Kloster von Paisley in der Grafschaft Renfrewshire geschrieben wurde. Eine Art von Curling wurde im 16. Jahrhundert auch in den Niederlanden gespielt, wie das Gemälde Die Jäger im Schnee von Pieter Bruegel dem Älteren (1565) belegt.[2] Henry Adamson verwendete das Wort curling erstmals 1620 in einem Gedicht.

Die Gründung des ersten Curlingclubs erfolgte 1716 in Kilsyth. Die Steine waren damals allerdings nicht genormt, sodass es einen regelrechten Wettbewerb unter den Clans um den größten Curlingstein gab. Die Steine waren meist unbehandelte, flache Steine, die man in Flüssen fand. Der Werfer hatte nur wenig Kontrolle über den Stein und verließ sich mehr auf Glück statt auf sein Können; Taktik war im Gegensatz zu heute nur Nebensache.

Im Jahr 1795 wurde in Edinburgh die Duddingston Curling Society gegründet. 1838 entstand der Grand Caledonian Curling Club (heute Royal Caledonian Curling Club genannt). Dieser stellte Regeln auf „zur Regulierung des alten schottischen Spiels Curling durch die allgemeine Gesetzgebung.“

Curlingpartie 1898

Die größte Verbreitung besitzt Curling heute in Kanada, wo die Mitglieder der besten Teams die Sportart professionell betreiben. Der Royal Montreal Curling Club, der älteste noch bestehende Sportverein Nordamerikas, wurde 1807 gegründet. Der erste Curlingclub in den USA folgte 1832 und Ende des 19. Jahrhunderts erreichte der Curlingsport Schweden und die Schweiz. Heute wird Curling auch in anderen europäischen Ländern gespielt und erfreut sich ebenso in Japan, Australien und Neuseeland wachsender Beliebtheit.

1959 fand die erste Weltmeisterschaft (Scotch Cup) der Männer in Falkirk und Edinburgh statt. Die Gründung des Weltverbandes International Curling Federation (ICF) erfolgte 1966 in Vancouver. 1991 wurde die ICF in World Curling Federation (WCF) umbenannt. Erst 1979 wurde die Weltmeisterschaft auch für Frauen geöffnet, während die Europameisterschaften seit der Erstausrichtung 1975 für beide Geschlechter offenstehen. Zwischen 1989 und 2004 wurden die Wettbewerbe der Männer und Frauen gleichzeitig ausgetragen, seit 2005 jedoch aus kommerziellen und terminlichen Gründen wieder getrennt. Jeweils eine der beiden jährlich ausgetragenen Weltmeisterschaften findet in Kanada statt.

Curling ist seit den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano eine olympische Sportart. Bereits 1924 in Chamonix war ein Curlingturnier ausgetragen worden. Dieses galt aber lange Zeit als Vorführwettbewerb, obwohl man damals keine Differenzierung in Demonstrations- und originäre Wettbewerbe vornahm. Im Februar 2006 entschied das Internationale Olympische Komitee, dass Curling 1924 ein offizieller Wettbewerb gewesen war und erklärte Großbritannien nachträglich zum Olympiasieger. 1932, 1988 und 1992 war Curling ein Demonstrationswettbewerb ohne offiziellen Status.

Dass Curling eine olympische Sportart wurde, ist nicht zuletzt dem damaligen Präsidenten des World Curling Federation (WCF), Günther Hummelt zu verdanken, unter dessen Amtszeit (1990–2000) Curling als offizielle Olympische Wintersportart anerkannt wurde und bei den Olympischen Winterspielen 1998 erstmals als 7. Olympische Wintersportart dabei war.

Seit 1998 wird Curling auch für Rollstuhlfahrer angeboten. 2002 fand die erste Rollstuhlcurling-Weltmeisterschaft statt und 2004 wurde es in die Reihen der paralympischen Sportarten aufgenommen. Rollstuhlcurling wird mittlerweile von ca. 25 Nationen gespielt und ist von der World Curling Federation (WCF) anerkannt.

Spielfeld[Bearbeiten]

CL: Centreline • HOL: Hogline • TL: Teeline • BL: Backline • HA: Hackline mit Hacks • FGZ: Free Guard Zone

Das Curling-Spielfeld (genannt sheet, engl. ice sheet = „Eisdecke“) ist eine Eisfläche, welche sorgfältig präpariert wird, sodass sie möglichst eben ist. Dadurch sollen sich die Steine mit so wenig Reibung wie möglich fortbewegen. Der Eismeister besprüht die Fläche mit feinen Wassertropfen (genannt pebble, engl. „Geröll“). Aufgrund der Reibung zwischen dem Stein und den Wassertropfen dreht sich der Stein nach innen oder außen, d. h. er „curlt“. Die Drehbewegung verändert sich im Verlaufe des Spiels, da die Wassertropfen durch das Gleiten der Steine allmählich abgehobelt werden. Das Spielfeld ist sowohl in Längs- als auch Querachse symmetrisch aufgebaut und hat folgendes Aussehen:[3]

  1. Das Feld hat standardmäßig eine Länge von 150 Fuß (′) (45,72 m) und eine Breite von maximal 16′ 5  (5,00 m), meistens 16′. Steht nicht ausreichend Platz zur Verfügung, so kann die Länge auf ein Minimum von 146′ (44,50 m) und die Breite auf ein Minimum von 14 Fuß 6″ (4,42 m) reduziert werden.
  2. Auf jeder Hälfte des Spielfelds befinden sich im Eis klar sichtbare Linien, von einer Seitenlinie bis zur anderen:
    1. Die „Teeline“, Strichbreite maximal 1/2 Inch (″) (1,27 cm), 57′ (17,38 m) von der Mitte des Spielfelds entfernt.
    2. Die „Hogline“, Strichbreite 4″ (10,16 cm), so platziert, dass der innere Linienrand 21′ (6,40 m) von der Strichmitte der Teeline entfernt ist.
    3. Die „Backline“, Strichbreite maximal 1/2″, so platziert, dass der äußere Linienrand 6′ (1,83 m) von der Strichmitte der Teeline entfernt ist.
  3. Eine „Centreline“, Strichbreite maximal 1/2″, welche die Mitten der Teelines verbindet und diese um jeweils 12′ (3,66 m) in Richtung der Bahnenden überragt.
  4. Eine „Hackline“,Strichbreite maximal 1/2″, 1′ 6″ lang, parallel zur Teeline, an jedem Ende der Centreline.
  5. Eine „Courtesyline“,Strichbreite maximal 1/2″, 6″ (15,24 cm) lang, platziert 4′ (1,22 m) außerhalb und parallel zu den Hoglines, auf jeder Seite des Felds.
  6. Für Austragungen mit Rollstühlen gibt es an jedem Ende des Spielfelds zwei „Wheelchairlines“, eine auf jeder Seite und parallel zur Centreline, von der „Hogline“ zum äußersten Rand des innersten Kreises, mit einem Abstand von 18″ zwischen Centreline und der Außenkante der Strichlinie.
  7. An jedem Schnittpunkt von Teeline und Centreline befindet sich ein Mittelloch (Tee). Mit diesem Loch als Mittelpunkt, werden an jedem Ende des Spielfelds vier konzentrische Kreise gezogen. Diese haben mit dem Außenrand des äußersten Kreises einen Radius von 6′ (1,83 m), der nächste Kreis eine Radius von 4′ (1,22 m), der nächste Kreis einen Radius von 2′ (0,61 m) und der innerste Kreis hat einen Radius von 6″ (15,24 cm).
  8. Auf jeder Hackline werden zwei sogenannte „Hacks“ angebracht, zu beiden Seiten der Centreline, mit dem inneren Rand 3″ (7,62 cm) von der Mitte der Centreline entfernt. Die Breite der Hacks soll 6″ (15,24 cm) nicht überschreiten. Der Hack soll aus passendem Material gefertigt sein und der innere Rand dieses Materials soll auf dem inneren Rand der Hackline platziert werden, so dass der Hack nicht mehr als 8″ (20,32 cm) nach vorne über die Hackline hinausragt. Wird der Hack ins Eis eingelassen, so darf die Tiefe nicht mehr als 1,5″ (3,81 cm) betragen.

Die vom Kreis mit dem Radius von 6′ umschlossene Fläche wird „Haus“ genannt. Die Fläche zwischen zielseitiger Hogline und der Teeline, bildet, soweit sie nicht zum Haus gehört, die Free Guard Zone (FGZ).

Ausrüstung[Bearbeiten]

Steine[Bearbeiten]

Curling-Steine im Haus

Die Steine (engl. rocks) haben eine runde geschliffene Form, bestehen meistens aus Granit und besitzen einen Griff. Durch eine konkave Form ist die eigentliche Lauffläche nur ein Ring mit circa 6 bis 12 mm Breite. Während des Gleitens über dem Eis sammelt sich eine dünne Wasserschicht an diesem Ring an. Diese ist aufgrund der Rotation des Steines um die eigene Achse und des durch das Abbremsen des Steines hervorgerufenen höheren Drucks an der Vorderseite des Steines größer. Dadurch wird die Reibung vorne verringert, was zu einer Krümmung der Laufbahn führt.

Der Stein wird bei der Abgabe in eine langsame Drehbewegung versetzt, den curl, wodurch er nicht gerade läuft, sondern eine parabelförmige Kurve beschreibt. Dadurch ist es möglich, einen gegnerischen Stein zu umspielen. Der Radius der Kurve kann durch Wischen mit einem Curlingbesen beeinflusst werden. Wird vor einem Stein gewischt, während er in Bewegung ist, vergrößert sich der Kurvenradius und der Stein läuft gerader. Das Wischen beeinflusst auch die Laufzeit eines Steins. Ein gewischter Stein verliert weniger schnell an Tempo und legt dadurch eine größere Strecke zurück.

Moderne Steine werden aus zwei Einzelteilen gefertigt, wobei jener Teil, der auf dem Eis gleitet, aus höherwertigem Material hergestellt ist. Besonders die Schotten sind davon überzeugt, dass die Curlingsteine mit der besten Qualität aus einem bestimmten Granittyp mit der Bezeichnung „Ailsite“ bestehen. Dieser Stein wird auf Ailsa Craig abgebaut, einer kleinen Insel vor der Küste von Ayrshire. Wegen der Seltenheit von Ailsite können derartige Curlingsteine bis zu 1300 Euro kosten. Viele Curlingclubs verwenden Steine geringerer Qualität, die ab ca. 450 Euro erhältlich sind. Die Steine, die bei den Olympischen Winterspielen 2006 zum Einsatz kamen, stammten aus dem Steinbruch Garn For auf der Lleyn-Halbinsel im Nordwesten von Wales.

Curlingbesen

Die Steine und deren Abgabe unterliegen den folgenden Regeln[3]:

  1. Kreisrunde Form, Umfang maximal 36″ (91,44 cm), Höhe mindestens 4,5″ (11,43 cm) und ein Gesamtgewicht zwischen 38 Pfund (US) (17,24 kg) und 44 US-Pfund (19,96 kg).
  2. Jedes Team benutzt ein Set von acht Steinen mit gleicher Grifffarbe und einer individuellen Markierung. Wird ein Stein unbrauchbar, so kann ein Ersatzstein genommen werden, steht keiner zur Verfügung, so darf ein bereits aus dem Spiel genommener Stein erneut verwendet werden.
  3. Bricht ein Stein während er gespielt wird, so wird der Ersatzstein an der Stelle im Spiel platziert, an der das größte Bruchstück zu liegen kam.
  4. Wenn ein in Bewegung befindlicher Stein sich überschlägt oder auf dem Kopf liegen bleibt, so muss er aus dem Spiel genommen werden.
  5. Löst sich beim Spielen eines Steins der Griff, so kann der Abgebende entscheiden, ob der Stein gültig ist oder ob er einen Ersatzstein spielen will, sobald bewegte Steine zurückplatziert wurden.
  6. Ein abgegebener Stein wird aus dem Spiel genommen, wenn er
    1. bei Stillstand nicht komplett den entfernten Rand der Hogline der Zielseite überquert hat, es sei denn, er touchiert einen anderen (also knapp hinter der Hogline stehenden) Stein. In diesem Fall bleibt er im Spiel.
    2. den hinteren Rand der Backline komplett kreuzt.
    3. die Seitenbande berührt.
    4. bei der Abgabe erst losgelassen wird, nachdem er bereits die Hogline der Abgabeseite zu queren begonnen hat. Damit man diesen Regelverstoß zweifelsfrei feststellen kann, befinden sich zwei LED-Lämpchen auf jedem Stein. Bei einer korrekten Abgabe leuchten beide grün. Sollte der Stein erst nach der Hogline losgelassen worden sein, leuchten beide rot.
  7. Messungen dürfen an Steinen bis zum Stillstand des letzten Steins nur per Augenschein vorgenommen werden. Davon ausgenommen sind Messungen, um festzustellen, ob ein Stein im Spiel bleibt oder (vor dem zweiten, dritten oder vierten Stein) ob er in der Free Guard Zone steht.

Aus dieser Regelung und den Spielfeldmaßen ergibt sich, dass jeder abgegebene Stein mindestens eine Strecke von ca. 73 Fuß frei gleiten muss, um gültig zu sein.

Besen[Bearbeiten]

Der Besen wird dazu verwendet, die Eisoberfläche vor dem Stein zu wischen. Heftiges Wischen erwärmt das Eis und taut es kurzfristig an. Auf dem dadurch entstehenden Wasserfilm rutscht der Stein schneller und weiter. Auch wird dessen Lauf begradigt. Der Besen kann auch dazu verwendet werden, das Eis von Schmutz zu befreien. Darüber hinaus zeigt der Skip mit dem Besen an, wohin seine Mitspieler mit dem Stein zielen sollen.

Der Besen diente einst dazu, das Eis frei von Schnee, Ästen oder Laub zu halten, da Curling ursprünglich im Freien gespielt wurde. Die früher üblichen kanadischen Strohbesen wurden zunächst durch Rosshaarbesen und später zunehmend durch so genannte Kissenbesen ersetzt. Diese besitzen Stoff- oder Kunststoffkissen anstelle von Haaren und haben eine höhere Wischeffizienz. Außerdem können hier auch keine Haare verloren gehen, die den Lauf der Steine ungewollt beeinflussen. Des Weiteren wird der Besen als Balancierhilfe bei der Sliding Delivery (Steinabgabe) benutzt.

Schuhe[Bearbeiten]

Gripper (links), Slider (Mitte) und Schuh mit aufgerauhter Sohle (rechts)

Während des Spiels tragen die Curler speziell angefertigte Schuhe. Die Sohle eines dieser Schuhe besitzt eine dünne Schicht aus Teflon oder einem anderen Material mit glatter Oberfläche. Dieser slider (Gleiter) wird verwendet, wenn der Spieler sich vom Hack abstößt, um den Stein abzuspielen. Linkshänder tragen diesen Schuh an ihrem rechten Fuß, Rechtshänder am linken Fuß. Manche Spieler befestigen während des Wischens eine Gummisohle unter der glatten Schuhsohle, um nicht auszurutschen (anti-slider). Preisgünstige Slider können mit einem elastischen Band an ganz gewöhnlichen Schuhen befestigt werden.

Der andere Schuh besitzt an der Sohle eine dünne Schicht aus aufgerautem Gummi, um die Haftung auf dem Eis zu maximieren.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Olympische Winterspiele 2006, Steinabgabe des kanadischen Teams
Das Schwedische Team versucht, bei den Olympischen Winterspielen 2010, durch das Wischen den Weg des Steins zu verlängern.

Es spielen zwei Teams zu je vier Spielern gegeneinander. Während eines Spielabschnitts, genannt End, lässt jeder Spieler zwei Steine über das Eis in Richtung des Hauses (house) gleiten. Die beiden Mannschaften wechseln sich mit ihren Spielzügen ab. Derjenige Spieler, der den Stein abspielt, muss die richtige Dosierung aus Geschwindigkeit, Drehimpuls des Steins und genauem Zielen finden. Sobald alle Steine in einem End gespielt worden sind, wird das Resultat festgehalten. Anschließend wird in Richtung des entgegengesetzten Hauses weitergespielt.

Das primäre Spielziel ist es, möglichst viele der acht eigenen Steine näher beim Zentrum (tee) des Hauses zu platzieren als der am besten platzierte gegnerische Stein. Für jeden solchen Stein gibt es einen Punkt. Wer am Ende des Spieles die meisten Punkte erreicht hat, gewinnt das Spiel.

Recht des letzten Steins[Bearbeiten]

Fundamental wichtig ist das Recht des letzten Steins; dieses ermöglicht es einem Team, am Schluss wenigstens noch einen Stein (einen Punkt) oder (besser) einen zusätzlichen Stein zu schreiben. Vor dem Spiel wird dieses Recht für das erste End ausgelost (bei großen Turnieren jedoch festgelegt). Im weiteren Spielverlauf hat immer diejenige Mannschaft das Recht des letzten Steins, die das vorherige End verloren hat. Bei einem Nuller-End, also wenn keine Mannschaft Punkte gemacht hat und das Haus leer geblieben ist, wird das Recht des letzten Steins nicht gewechselt. Macht ein Team einen Punkt, obwohl es nicht den letzten Stein hatte, spricht man von einem gestohlenen Stein.

Wenn das Haus am Schluss eines Ends leer ist, spricht man von einem Nuller-End. Das ist viel häufiger Strategie als bloß Zufall. Da das Minimum, um das Recht des letzten Steins zu verlieren, ein Punkt ist, will das Team mit dem letzten Stein möglichst zwei oder mehr Punkte schreiben. So verzichtet dieses Team lieber auf einen einzigen noch möglichen Punkt und versucht, das Haus ganz leer zu machen, um das Recht des letzten Steins zu behalten. Im Erfolgsfalle endet das End dann mit 0:0.

Wischen[Bearbeiten]

Durch das Wischen des Eises vor einem Stein mit einem Besen werden die Krümmung seiner Bahn und das Bremsen des Steines verringert. Das Wischen ist die einzige Möglichkeit, den Lauf des Steines zu beeinflussen. Sobald der Stein abgespielt worden ist, darf er nicht mehr berührt werden, auch nicht vom Besen. Wird ein Stein berührt, verbrennt er, und der Skip der gegnerischen Mannschaft darf verlangen, dass er entfernt wird.

Spieldauer[Bearbeiten]

Ein Spiel (match) dauert bei großen Turnieren in der Regel zehn Ends. Bei kleineren Wettbewerben sind auch acht Ends üblich. Steht das Spiel am Ende unentschieden, werden solange Zusatzends gespielt, bis eine Entscheidung herbeigeführt werden konnte. Sieht ein Team keine Möglichkeit mehr, das Spiel zu gewinnen, so kann es dieses aufgeben, falls mindestens sechs Ends absolviert worden sind. Um zehn Ends zu spielen, erhält jede Mannschaft 75 Minuten Zeit (73 Minuten für das eigentliche Spielen und zweimal eine Minute für Time-outs). Für ein Zusatzend stehen jedem Team 10 min zur Verfügung. Überschreitet eine Mannschaft diese Zeit, verliert sie automatisch – selbst wenn sie in Führung liegt.

Spieler[Bearbeiten]

Ein Team besteht aus vier Spielern. Jeder Spieler spielt, abwechselnd mit einem Gegenspieler, zwei Steine in durchgehender Reihenfolge. Ein Team legt vor Beginn eines Spiels die Reihenfolge fest, in der die Spieler die Steine spielen. Die vier Spieler eines Teams werden demgemäß als Lead (Erster), Second (Zweiter), Third (Dritter) und Fourth (Vierter) genannt. Außerdem muss der sogenannte Skip (Kapitän) und ein Vizeskip benannt werden. Diese Reihenfolge muss während des ganzen Spiels beibehalten werden.

Lead[Bearbeiten]

Der Lead spielt die beiden ersten Steine in einem End. Die Aufgabe des Lead ist es, die Steine zu Beginn eines Ends möglichst gut zu platzieren. Häufig spielt der Lead seine Steine vor das Haus und errichtet so ein Hindernis für den Gegner. Liegt das Hindernis nahe der Centre Line, spricht man von einem center guard. Liegt der Stein seitlich vor dem Haus, ist von einem corner guard die Rede. Auch wischt der Lead, nachdem er seine Steine abgespielt hat, die Steine seiner Mitspieler.

Second[Bearbeiten]

Der Second spielt den dritten und vierten Stein des Teams. Seine Hauptaufgabe ist das Wegspielen (take-out) gegnerischer Steine. Zusätzlich wischt er die Steine seiner Mitspieler.

Third[Bearbeiten]

Der Third spielt die fünften und sechsten Steine des Teams. Nach jedem End müssen die beiden Thirds eine Einigung darüber erzielen, welches Team wie viele Punkte erzielt hat. Bei Meinungsverschiedenheiten oder Unklarheiten können die Thirds den Abstand der Steine zum Zentrum mit Hilfe eines Messgerätes messen, um den näher liegenden Stein zu ermitteln. Bei großen Turnieren übernimmt diese Aufgabe ein Schiedsrichter. Bei wichtigen Turnieren wird das Festhalten des Spielstandes auf der Punktetafel einem Offiziellen überlassen, ansonsten übernimmt der Third diese Aufgabe.

Fourth[Bearbeiten]

Der Fourth spielt die beiden letzten Steine. Diese Aufgabe ist besonders anspruchsvoll und wird meist vom Skip wahrgenommen.

Skip[Bearbeiten]

Der Skip ist der Kapitän der Mannschaft und legt die Spieltaktik fest. Er zeigt mit dem Besen auf jenen Punkt, wohin die übrigen Spieler zielen sollen (calling). Der Skip selbst wischt nur selten, es sei denn, der Stein bewegt sich im Haus oder hinter der Tee Line. Der Skip ist verpflichtet, außerhalb der unmittelbaren Spielzone zu stehen, wenn die anderen Teammitglieder ihre Steine abspielen. Doch er kann deren Steine hinter der Teeline wegwischen, falls dies erforderlich sein sollte. Gemäß internationaler Spielregeln ist es nur dem Skip erlaubt, hinter der Teeline auch die Steine des Gegners wegzuwischen, wenn er oder sie nicht mit dem Abspielen an der Reihe ist.

Üblicherweise spielt der Skip an der vierten Position, also die beiden letzten Steine seines Teams in einem End, er kann seine Position aber auch mit jedem anderen Mitspieler tauschen. Die Mannschaft wird oft nach dem Skip benannt, also z. B. „Team Müller“. Ausnahmen sind internationale Turniere, wo für eine Nation gespielt wird, oder nationale Meisterschaften, bei denen das Team den Namen des Klubs trägt, für den es antritt.

Vizeskip[Bearbeiten]

Der Vizeskip unterstützt den Skip bei dessen Aufgaben. Wenn der Skip die Steine abspielt, übernimmt er das Anzeigen des Ziels. In der Regel spielt er an dritter Position.

Fehlende Spieler[Bearbeiten]

Für den Fall, dass Spieler ganz oder teilweise ausfallen, gibt es folgende Regelung[3]:

  1. Fehlt ein Spieler zu Beginn des Spiels, so kann das Team entweder das Spiel mit drei Spielern beginnen, wobei die ersten beiden Spieler drei Steine spielen, der dritte zwei und ein evtl. später eintreffender vierter Spieler zu Beginn eines Ends an seiner Position einsteigen kann, oder das Spiel kann mit einem qualifizierten Ersatzspieler beginnen.
  2. Kann ein Spieler das Spiel nicht mehr fortsetzen, so kann das Team entweder das Spiel zu dritt fortsetzen, wobei der Spieler einmal wieder an seine Position zurückkehren kann, oder das Spiel zu Beginn eines Ends mit einem qualifizierten Ersatzspieler fortsetzen. In diesem Fall kann die Rotationsfolge der Spieler, der Skip und der Vizeskip geändert werden.
  3. Ein Team darf nicht weniger als drei Spieler haben und alle Spieler müssen in einem End alle ihre Steine abspielen.
  4. Ein Team darf pro Spiel nur einen Ersatzspieler benennen.
  5. Ist ein Spieler nach dem Abspielen seines ersten Steins nicht mehr in der Lage, den zweiten Stein zu spielen, so gilt für die übrigen drei Spieler folgendes Vorgehen: Ist der Spieler der
    1. erste Spieler, so spielt der zweite Spieler den Stein.
    2. zweite Spieler, so spielt der erste Spieler den Stein.
    3. dritte Spieler, so spielt der zweite Spieler den Stein.
    4. vierte Spieler, so spielt der dritte Spieler den Stein.
  6. Ist ein Spieler während eines End gar nicht in der Lage, einen Stein zu spielen, so gilt für die übrigen drei Spieler folgendes Vorgehen: Ist der Spieler der
    1. erste Spieler, so spielt der zweite Spieler drei Steine, dann spielt der dritte Spieler drei Steine und der vierte Spieler spielt die letzten beiden Steine.
    2. zweite Spieler, so spielt der erste Spieler drei Steine, dann spielt der dritte Spieler drei Steine und der vierte Spieler spielt die letzten beiden Steine.
    3. dritte Spieler, so spielt der erste Spieler den ersten Stein des dritten Spielers, dann der zweite Spieler den zweiten Stein des dritten Spielers und der vierte Spieler spielt dann die letzten beiden Steine.
    4. vierte Spieler, so spielt der zweite Spieler den ersten Stein des vierten Spielers, und dann der dritte Spieler den zweiten Stein des vierten Spielers.

Weitere Regeln[Bearbeiten]

Free Guard Zone[Bearbeiten]

Um zu erschweren, dass ein einmal in Führung liegendes Team einfach alle Steine aus dem Spiel befördert, um so die Führung bis zum Abschluss des Ends zu behalten, wurde 1990 die Regel der free guard zone eingeführt:

  • Ein Stein, der mit vollem Umfang innerhalb der FGZ zum Stehen kommt, darf erst aus dem Spiel befördert werden, wenn bereits mindestens vier Steine – also die Steine der Leads – gespielt wurden.
  • Wird diese Regel verletzt, so wird der regelwidrig herausbeförderte Stein zurückplatziert und stattdessen der abgegebene Stein aus dem Spiel genommen.

Diese Regel erleichtert dem zurückliegenden Team, die Zahl der Steine im Haus hoch zu halten und ggf. mehr als einen Punkt zu bekommen.

Berühren oder Verschieben von Steinen[Bearbeiten]

Als Berührungen oder Verschiebungen eines Steins gelten sowohl direkte, meist durch einen Fuß vorgenommene Einflüsse, als auch solche, die durch Kleidung, Besen oder andere Ausrüstungsteile erfolgen.

Berühren eines in Bewegung befindlichen Steins[Bearbeiten]

  1. Wird ein gleitender Stein von einem Mitglied des gerade abspielenden Teams berührt, so wird dieser Stein sofort aus dem Spiel genommen, es sei denn, der gegnerische Skip sieht darin einen Vorteil für das abspielende Team. Das ist häufig dann der Fall, wenn ein angestoßener, gleitender Stein des nicht abspielenden Teams berührt wurde. In diesem Fall kann der gegnerische Skip
    1. den berührten Stein dorthin legen, wo er seiner Meinung nach ohne Berührung zum Stehen gekommen wäre,
    2. andere Steine so platzieren, wo sie seiner Meinung nach durch Abstoßen gelandet wären, wenn der gleitende Stein nicht berührt worden wäre. Diese Regel wird nur angewandt, wenn der gleitende Stein die Hogline der Zielseite bereits gequert hat, da ansonsten kaum abgeschätzt werden kann, was der Stein im Zielbereich bewirkt hätte.
  2. Wird ein gleitender Stein von einem Mitglied des gerade nicht abspielenden Teams berührt, so kann der Skip der abspielenden Mannschaft den Stein dort platzieren, wo er seiner Meinung nach zum Stillstand gekommen wäre.

Allgemein hat also der Skip des Teams, das den Regelverstoß nicht begangen hat, die Wahl zwischen dem Herausnehmen des berührten Steins und Rückplatzierung anderer Steine oder die Folgen der Berührung so belassen, wie sie sind.

Verschieben ruhender Steine[Bearbeiten]

  1. Wird ein ruhender Stein, der Einfluss auf einen gerade gleitenden Stein gehabt hätte, von einem Mitglied des gerade abspielenden Teams verschoben, so kann der gegnerische Skip nach Stillstand aller Steine entscheiden:
    1. Entfernen des gleitenden Steins und zurücklegen beeinflusster Steine
    2. Das Ergebnis der Verschiebung anerkennen und alles belassen, wie es zum Stillstand kam.
  2. Wird ein ruhender Stein, der keinen Einfluss auf einen gerade gleitenden Stein gehabt hätte, von einem Mitglied des gerade abspielenden Teams verschoben, so kann der gegnerische Skip den Stein zurücklegen.
  3. Wird ein ruhender Stein von einem Mitglied des gerade nicht abspielenden Teams verschoben, so gelten diese Möglichkeiten sinngemäß für den Skip der abspielenden Mannschaft.

Sonstige Begriffe und Bezeichnungen[Bearbeiten]

Bezeichnung der Steine[Bearbeiten]

Cornerguards (rot) und Centerguards (gelb)
  • Der dem Teepoint nächstgelegene und noch im Haus liegende Stein „liegt shot“. Nur die Mannschaft mit einem shot liegenden Stein bekommt für ein End Punkt(e).
  • Zu den Taktiken während des Spiels gehören das Schützen von im Haus befindlichen eigenen Steinen durch andere, ggf. auch gegnerische Steine. Einen derartigen Stein nennt man „Guard“. Dabei unterscheidet man zwischen einem in der Nähe der Centreline liegenden Centerguard und einem etwas weiter seitlich, aber noch vor dem Haus liegenden „Cornerguard“.
  • Der gerade gespielte Stein heißt Shooter.

Bezeichnung von Spielzügen[Bearbeiten]

Zwei Möglichkeiten, den letzten Stein mit einem Draw so zu platzieren, dass das End doch noch gewonnen wird.
  • Bump: Das Anstoßen von Steinen, um deren Position auf dem Feld zu verändern.
  • Take-out: Das Anstoßen von Steinen, um diese aus dem Spiel zu nehmen.
  • Draw: Ein Stein, der im Haus liegen bleibt, ohne einen anderen Stein zu berühren.
  • Peel: Wenn sowohl ein anvisierter Stein, als auch der soeben abgespielte Stein das Haus verlassen.
  • Freeze: Ein Stein, der leicht gegen einen anderen Stein anstößt und dadurch direkt davor im Haus liegen bleibt, was es sehr schwer macht, ihn zu entfernen.

Spielkultur[Bearbeiten]

Obwohl zahlreiche kanadische Turniere Siegesprämien anbieten, gibt es keine professionellen Curler, die sich ganz auf den Sport konzentrieren. Selbst auf internationaler Ebene arbeiten sie teilzeitlich oder sind Studenten und Hausfrauen. Weil beim Curling Fähigkeiten wie Genauigkeit, taktisches Geschick, spielerisches Können und Erfahrung weitaus wichtiger sind als die sonst üblichen sportlichen Voraussetzungen wie Geschwindigkeit, Ausdauer und Stärke, sind die meisten international erfolgreichen Curler bedeutend älter als andere Spitzensportler. Dennoch gibt es auch junge erfolgreiche Teams. In Kanada werden auch Finalspiele von Juniorenmeisterschaften im Fernsehen übertragen.

Mehr noch als bei anderen Mannschaftssportarten ist das sportliche, faire Verhalten ein integraler Bestandteil des Curlings. Sich nach einem Fehler des Gegners zu freuen, was in anderen Sportarten durchaus üblich sein kann, wird beim Curling aufs Schärfste missbilligt. Selbst auf internationaler Ebene wird von einem Spieler erwartet, selbst auf seinen regelwidrig gespielten Stein hinzuweisen und dies dem gegnerischen Skip mitzuteilen. Darüber hinaus ist es Brauch, dass die Siegermannschaft nach dem Spiel den Unterlegenen einen Drink spendiert.

Wettbewerbe[Bearbeiten]

Internationale Wettbewerbe finden seit 1959 statt und werden seitdem jährlich ausgetragen. Das Spielsystem bei internationalen Wettkämpfen besteht aus einem Round-Robin-Verfahren, in der jede Nation gegen alle anderen spielt. Für jeden Sieg gibt es einen Punkt. Anschließend wird eine Gesamtrangliste erstellt, meist kommen die ersten vier Mannschaften in die Finals. Haben zwei oder mehr Mannschaften gleich viele Punkte erreicht, gibt es zwei Möglichkeiten: Handelt es sich um Halbfinal-Qualifikationsplätze, werden zusätzliche Spiele zwischen den punktgleichen Mannschaften ausgetragen (Tie-Breaks), ansonsten zählt der direkte Vergleich.

Bei den Weltmeisterschaften 2005 wurde das so genannte Page-Playoff-System eingeführt, um die Finalteilnehmer zu ermitteln. Dabei spielt der Erste der Rangliste im ersten Halbfinale gegen den Zweiten und der Dritte im zweiten Halbfinale gegen den Vierten. Der Sieger des ersten Halbfinales ist direkt für das Finale qualifiziert, der Verlierer spielt gegen den Sieger aus dem zweiten Halbfinale um den verbleibenden Finalplatz.

1959 fand in Schottland mit dem Scotch Cup zum ersten Mal der Vorläufer der heutigen Curling-Weltmeisterschaft statt. Dabei handelte es sich um einen Länderkampf zwischen Schottland und Kanada, welchen die Kanadier mit 5:0 Siegen klar für sich entschieden. Ab 1961 nahmen immer mehr Länder am Scotch Cup teil, wodurch das Turnier den Charakter einer Weltmeisterschaft erhielt. Deutschland nahm zum ersten Mal 1967 am Scotch Cup teil und wurde Letzter.

1968 erhielt der Scotch Cup den Status einer offiziellen Curling-Weltmeisterschaft. Die ersten Weltmeisterschaften der Damen fanden 1979 statt und wurden bis 1988 getrennt von der Herren-WM ausgetragen. Seit 2005 finden die Wettbewerbe der Herren und Damen wieder getrennt statt. Die ersten Europameisterschaften wurden 1975 ausgetragen.

Wichtige Turniere[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Die Männer wurden bereits sechsmal Europameister und gewannen bereits jeweils fünfmal Silber und Bronze bei Weltmeisterschaften. Die Frauen wurden zweimal durch Andrea Schöpp Weltmeister und siebenmal Europameister, wovon sechs Titel ebenfalls durch Andrea Schöpp als Skip zustande kamen.

Schweiz[Bearbeiten]

Schweizer Curler gehören seit Gründung der World Curling Federation zur Weltspitze. Nach den Erfolgen an verschiedenen Weltmeisterschaften und bei Olympischen Spielen brach in der Schweiz ein wahrer Curling-Boom aus. In der Schweiz gibt es ungefähr 8.000 aktive Curler. Die Schweiz ist somit das Land mit den drittmeisten Curlingspielern. Nur in Schottland (ca. 15.000) und in Kanada (ca. 800.000) ist der Curlingsport weiter verbreitet.

Die Männer wurden einmal Olympiasieger, dreimal Weltmeister und siebenmal Europameister. Die Frauen wurden zweimal Weltmeister und viermal Europameister.

Österreich[Bearbeiten]

Auch Österreich hat schon an Welt- und Europameisterschaften teilgenommen. Die besten Platzierungen waren dreimal ein siebter Platz bei den Frauen sowie der Sieg der B-Europameisterschaft 2004 und 2006 und ein siebenter Platz bei den Männern und ebenfalls ein Sieg in der B-Europameisterschaft.

In Österreich gibt es momentan sieben Vereine, die im Österreichischen Curling Verband zusammengefasst sind. Das österreichische Bundesleistungszentrum für Curling befindet sich in Kitzbühel.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. duden.de – Stichwort „Curling“
  2. Christian Gräf. Die Winterbilder Pieter Bruegels d. Ä. VDM Verlag Dr. Müller; Saarbrücken 2009, ISBN 978-3-639-12775-1, S. 52.
  3. a b c Regelwerk der World Curling Federation (PDF)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Curling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Curling – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel.
Dieser Artikel wurde am 4. März 2006 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.