Curt Bois

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Curt Bois (links) mit Fritz Kortner im Berliner Schiller-Theater (1959)

Curt Bois [bwa] (* 5. April 1901 in Berlin; † 25. Dezember 1991 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler und einer der ersten Stars als Kinderdarsteller der Filmgeschichte.

Leben[Bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten]

Das Leben von Curt Bois war geprägt durch drei Phasen. Die erste Phase umfasst die Vorkriegsjahre der Kindheit, seine Zeit als Kinderstar bis hin zu seiner Arbeit als Salonhumorist zwischen den Kriegen und die Flucht 1933. In den 1920er erlangte er als Interpret von Chansons wie „Ich mache alles mit den Beinen“ oder des von Friedrich Hollaender geschriebenen Liedes „Guck doch nicht immer nach dem Tangogeiger hin“ einen noch größeren Bekanntheitsgrad. Bis 1933 spielte er in zahlreichen Filmen mit und tingelte als Komiker durch verschiedene Varietés. Heinz Hilpert holte ihn 1925 zurück ans Theater, wo er ebenfalls vor allem in komischen Rollen zu sehen war. 1932 versuchte er sich erstmals auch als Filmregisseur.

Die zweite Phase umfasst sein Leben im Exil, in Amerika seine vorwiegende Tätigkeit beim Film sowie danach seine Arbeit wieder in Deutschland bis hin zu seinen Engagements am Theater des Westens und am Schillertheater in Berlin. Im Oktober 1978 konnte Bois sein 70-jähriges Bühnenjubiläum feiern. Auch der Film und das Fernsehen in Deutschland boten ihm wieder ein Betätigungsfeld. Ein später Höhepunkt seines Schaffens war 1987 der Film Der Himmel über Berlin von Wim Wenders.

Die Anfänge[Bearbeiten]

Nach einer letzten Begegnung mit dem Vater, einem Spieler und herumreisenden Vertreter für Lederwaren, im Treppenhaus blieb die Mutter Martha mit ihren vier Kindern in der Ansbacher Straße 28 in Berlin zurück. Ilse, die große Schwester von Curt, spielte kleine Kinderrollen in Theater und Film und half so mit, die Familie zu ernähren. 1907 wurde der Bühnenautor Albert Bernstein-Sawersky sein Stiefvater.[1]

Zu seinem sechsten Geburtstag bekam Curt ein Puppentheater geschenkt, mit dem er sein Stück „Robinson Krause, ein Schiffbrüchiger aus Berlin“ aufführte. Trotz eines gelangweilten Publikums gab er nicht auf und gründete sein eigenes Theater, in dem er Direktor und Ensemble zugleich war, und spielte auch sein eigenes Publikum.

Nach diesen schauspielerischen Darbietungen im Kinderzimmer begleitete Curt Bois mit sieben Jahren seine Schwester eher zufällig in das Theater des Westens zum Vorsprechen bei Direktor Monti. Hier wurde er dann anstelle seiner älteren Schwester Ilse, als Heinerle in Leo Falls Operette Der fidele Bauer, engagiert. Die Premiere fand am 23. Oktober 1908 im Theater des Westens statt und das Heinerle-Duett mit Grete Dierkes konnte bereits fünf Tage nach der Premiere auf Schallplatte als Fotoserie und filmisch aufgezeichnet käuflich erworben werden.

Im selben Jahr folgten auch schon die ersten Stummfilme wie Mutterliebe, Der kleine Detektiv und Streichhölzer, kauft Streichhölzer. Seine Kollegen waren unter anderem Henny Porten in Des Pfarrers Töchterlein oder Georg Kaiser in BZ-Maxe& Co.

Seit 1914 entstanden viele Revuen mit leichter Unterhaltung in Berlin, in denen auch Curt Bois von 1914 bis 1919 mit seinen Auftritten als „Salonhumorist“ vertreten war, sowie in Kabaretts, Varietés und Kurbädern in Deutschland, Schweiz, Österreich und Ungarn. Je länger der Krieg dauerte, desto mehr suchten die Menschen nach Zerstreuungen, und Bois arbeitete im „Cabaret Kurfürst“ im „Brunnenpalast“, wo er mit seinen Parodien auf andere Kabarettgrößen wie Jean Moreau und Paul Steinitz sehr beliebt war.

Am Nelson Theater lernte Curt Bois seine spätere Frau Hedi Ury kennen. Hedi gab dann aus Rücksicht auf die Karriere ihres Mannes ihre Berufstätigkeit auf und unterstützte ihn bis zu ihrem Tod 1962. Curt Bois arbeitete danach abwechselnd für die „Wilde Bühne“ und das „Nelson Theater“. An Trude Hesterbergs Kabarett „Wilde Bühne“ im Theater des Westens präsentierte Curt Bois Parodien und Lieder und traf auch hier den Nerv der Zeit. Auch hier arbeitete er mit vielen jüdischen Kollegen zusammen. Das Programm der „Wilden Bühne“ war eher zeitkritisch und satirisch geprägt.

Im Programm des Kabarett der Komiker (KadeKo) vereinigten sich die Kunstformen Kabarett und Varieté. Das „KadeKo“ wurde am 1. Dezember 1924 mit der Operettenparodie „Quo Vadis?“ eröffnet. In diesem Stück wirkten auch Margo Lion und Kurt Gerron mit. Curt Bois spielte den Römer Gojus, an dessen Brust ein großes Hakenkreuz baumelte. „Quo Vadis“ war eine frühe Satire auf den Nazismus, die später den Nazis als Anlass diente, die daran Beteiligten zu verfolgen und zu ermorden.

Im „KadeKo“ wurde auch Ilse Bois zum Star, bis sie 1933 zunächst nach Österreich und später nach Großbritannien emigrierte.

Curt wirkte seit seiner Kindheit immer wieder in Stummfilmen mit, unter anderen in Sie und die Drei, Wehe, wenn sie losgelassen, Der Jüngling aus der Konfektion und Der Fürst von Pappenheim. In dem letztgenannten Film hatte er einen komischen Auftritt in Damenkleidern, der 1937 in dem antisemitischen Pamphlet Film-Kunst Film-Kohn Film-Korruption von Neumann-Belling-Betz unter der Überschrift „'Deutsche' Weltstars“ zur Diffamierung des Schauspielers diente. Ebendiese Szene in Frauenkleidern wurde 1940 auch in den antisemitischen Propagandafilm „Der ewige Jude“ montiert, welcher im Berliner Ufa-Palast Premiere hatte und als angeblicher Beweis für die Dekadenz der Weimarer Republik dienen sollte.

Im deutschen Tonfilm konnte man Curt Bois nur selten bewundern. Sein erster Tonfilm Der Schlemihl wurde 1931, unter der Regie von Max Nosseck, zum Überraschungserfolg. Danach trat er nur noch in den Filmen Ein steinreicher Mann und Scherben bringen Glück, einem Kurzspielfilm, bei dem er auch Regie führt, auf. Der Film Der Schlemihl gilt als verschollen.

Auf das Kabarett folgte die Operettenbühne, und Curt Bois spielte unter Victor Barnowsky am Deutschen Künstlertheater Berlin. In der Operette Olly-Polly wurde Curt Bois von Max Reinhardt entdeckt und durfte in Maughams Victoria, einer Komödie aus dem Jahre 1926, die von Max Reinhardt extra für ihn erfundene Rolle des Tanzlehrers spielen.

Am 31. Dezember 1928 hatte einer seiner größten Bühnenerfolge Premiere. Curt Bois ist am Wiener Theater in der Josefstadt unter der Regie von Hugo Thimig als Lord Babberley in seiner eigenen Bearbeitung von Brandon Thomas' Stück Charleys Tante zu sehen. Er wiederholte die Inszenierung in Berlin in der eigenen Regie gemeinsam mit Felix Weissberger am Komödienhaus Berlin 1929, aber eine geplante Verfilmung kommt 1933 nicht mehr zustande. Auch das Anknüpfen an die Erfolge dieses Stückes in Amerika wurde durch die Erben von Brandon Thomas verhindert.

Der Revisor von Gogol war das letzte Stück, mit dem Curt Bois 1932 in Berlin Premiere hatte, bevor er ins Exil ging. Das Stück, mit dem er zuletzt in Berlin auf der Bühne stand, war „Frankensteins unheimliche Geschichten“. Aus dieser Revue, in der Curt Bois von Mischa Spoliansky und Friedrich Hollaender komponierte Schlager sang, stammen so bekannte Lieder wie „Ich mache alles mit den Beinen“, „Kuck doch nicht immer nach dem Tangogeiger hin“ und „Komm, laß uns einen kleinen Rumba tanzen“. Diese Lieder wie auch das „Heinerle-Lied“ waren nicht nur durch die Bühne, sondern auch durch Schallplatten bekannt.

Das Exil[Bearbeiten]

Am 7. Februar 1933, eine Woche nach Hitlers Machtergreifung, verließ Curt Bois Deutschland. Er sah für seine Zukunft drei Möglichkeiten: Sich selbst umbringen, umgebracht zu werden oder in einem anderen Land sein Leben zu fristen.

In Wien angekommen, fand Bois Arbeit in der Operette Die Dame mit dem Regenbogen, welche auch in Prag als Gastspiel zu sehen war. In Prag blieb er 1933 für zwei weitere Inszenierungen. Bis 1934 blieb er in Österreich, doch auch dort konnte er längerfristig nicht bleiben, da auch in Wien aufgrund wirtschaftlicher Probleme Theater geschlossen wurden. Als Emigrant war es für ihn schwer, eine Arbeitserlaubnis zu erhalten. Bois und seine Frau hielten es nicht länger in Österreich aus und gingen nach London. Hier bestand die Hoffnung, durch einen Freund aus Deutschland in der Filmbranche Fuß zu fassen, aber die hergestellten Kontakte blieben ohne Erfolg.

Im Herbst 1934 trat er aber noch im Zürcher Kabarett Corso mit einem Kabarettprogramm von und mit Trude Hesterberg sowie mit Aufführungen von seinem Erfolg Charleys Tante auf. Die nächste Station war Paris, wo er seine Schwester Ilse besuchte. Hier reifte der Entschluss, nach Amerika zu gehen. In der Zeit in New York traf Bois auch Max Nosseck wieder, der bei „Der Schlemihl“ Regie geführt hatte. Dieser hatte die Idee, nach Hollywood zu gehen, da man sich dort bessere Arbeitsmöglichkeiten erhoffte. In einem gebrauchten Auto fuhren Nosseck und Bois zusammen nach Kalifornien.

Curt Bois schlug sich hier weiter mit zahlreichen kleinen und kleinsten Rollen durch, manchmal auch in größere Nebenrollen, wie in Richard Oswalds The Lovable Cheat mit Buster Keaton oder in Max Ophüls Caught. In Michael Curtiz Emigranten-Melodram Casablanca war er der fingerfertige Taschendieb, ebenfalls eine kleinere Rolle.

Die Rückkehr[Bearbeiten]

Am 25. Juli 1950 kehrten Curt Bois und seine Frau dann nach Deutschland zurück. Am 27. September 1950 stand er erstmals in Deutschland wieder auf der Bühne und spielte den Chlestakow in Gogols Der Revisor unter der Regie von Wolfgang Langhoff. Die Presse warf Langhoff und vor allem Bois daraufhin vor, den russischen Klassiker amerikanisiert zu haben.

Im August 1951 begegnete er wieder Brecht, und man entschloss sich zur gemeinsamen Arbeit an dem Stück Herr Puntila und sein Knecht Matti. Da danach interessante Rollen ausblieben und der Aufstand von 1953 ihn nachdenklich machte, ging Curt Bois 1954 nach West-Berlin, wo er zunächst boykottiert wurde, da man ihm seinen „Ausflug“ in die DDR nicht verzieh.

Curt Bois erhielt wieder Rollen durch den 1947 aus dem Exil zurückgekehrten Fritz Kortner, welcher Curt Bois in mehreren Klassikerinszenierungen einsetzte. Kortner führte Bois an Klassikerrollen wie 1957 den Malvolio in Shakespeares Was ihr wollt.

Ab 1958 wendete er sich auch Filmangeboten zu. Er spielte unter anderem in den Filmen Das Spukschloß im Spessart, Ganovenehre und Der Zauberberg. Ab dem Jahr 1959 war Bois Mitglied des Ensembles am Schiller-Theater und spielte mehrfach am Schlosspark-Theater. Unter der Intendanz von Boleslaw Barlog am Schiller Theater wurde Curt Bois dann 1972 aus fadenscheinigen Gründen entlassen. Möglich, dass Dispute eine Rolle spielten, wie mit Carl Raddatz, der verklärende Anekdoten über die UFA-Zeiten und Feste bei der Naziprominenz erzählte, so dass Curt Bois als zu unbequem im Ensemble angesehen wurde.

Nach seiner Kündigung kam er 1973 als Gast an das Berliner Ensemble in Ost-Berlin und spielte dort die Rolle des Kaisers von China in Brechts Stück „Turandot oder Der Kongress der Weißwäscher“. Vorbild für den „Kongreß der Weißwäscher“ war eine Tagung des Berliner Parteiaktivs der SED im Friedrichstadtpalast am Abend des 16. Juni 1953. Von 1972 bis 1978 wurde er dann wieder von Boleslav Barlogs Nachfolger, Hans Lietzau, an das Schillertheater geholt, weil Regisseure nach Bois verlangten. Bois wurde noch in kleinen Nebenrollen eingesetzt und 1978 unspektakulär nach einem 70-jährigen Bühnenleben in die Rente entlassen.

Das Ostberliner Theater „Theater im Palast“ erinnerte sich an dieses sehr seltene Bühnenjubiläum und organisierte eine Feier, bei der Bois aus seinen Erinnerungen „Zu wahr um schön zu sein“ las. Danach zog er sich von der Bühne zurück und gastierte nur noch gelegentlich mit Lesungen aus seinen Erinnerungen, die er in anekdotischer Form 1967 mit Wolfgang Deichsel, 1980 mit Gerold Ducke in Buchform und auf Schallplatte veröffentlichte.

Er konzentrierte sich außerdem vermehrt auf Fernsehfilme, wo er unter anderen die Hauptrolle in der Serie „Die feine englische Art“ verkörperte, aber auch in kleineren Auftritten zu sehen war, so in „Das Rentenspiel“ von 1977 und in „Die Alten kommen“ von 1979.

1980 engagierte ihn der Schweizer Regisseur Markus Imhoof für den Spielfilm Das Boot ist voll als alten Juden auf der Flucht vor den Nazis. Der Film entstand im Rahmen einer Trilogie zum Thema Emigranten. Der Film behandelt kritisch die Aufnahmepolitik der Schweiz während des Zweiten Weltkrieges und wurde 1981 zur Berlinale uraufgeführt.

Das Fernsehen der DDR zeigte 1981 das erste Film-Porträt über den Schauspieler, Curt Bois oder Mit Heinerle fing alles an. Zwei Jahre später drehten die Schauspieler Bruno Ganz und Otto Sander den Dokumentarfilm Gedächtnis, ein Doppelporträt über ihre Kollegen Curt Bois und Bernhard Minetti. In seiner Berlin-Hommage Der Himmel über Berlin setzte Wim Wenders Bois neben Bruno Ganz und Otto Sander ein. Bois wurde für diese Rolle in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ mit dem Europäischen Filmpreis geehrt und bedankte sich im Theater des Westens mit einem Auftritt, in dem er sich an seine ersten Schritte vor 80 Jahren auf dieser Bühne erinnerte, vor dem Publikum auf die Knie fiel und rief: „Ich bin’s, das Heinerle!“

Im Sommer 1991 begannen die Dreharbeiten zu In weiter Ferne so nah, dem Nachfolgeprojekt von Der Himmel über Berlin. Als Curt Bois am 25. Dezember 1991 in Berlin starb, wurde die Rolle durch Heinz Rühmann ersetzt. Bois hatte schon einmal Rühmann zu einem Erfolg verholfen, nachdem er die Rolle für Die Drei von der Tankstelle aufgrund persönlicher Vorbehalte gegen die Ufa abgelehnt hatte.

Curt Bois konnte auf eine über 80-jährige Schauspielerkarriere zurückblicken und wirkte in mehr als hundert Filmen mit. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof Wilmersdorf in Berlin.[2]

Zitate[Bearbeiten]

„Er ist der Harold Lloyd des Jahrgangs 1901, der zwanzig war, als die Inflation kam. Er hat ihre von der Zeit ererbten Frechheiten und eine Elastizität, die auf jeden Börsenkrach und auf jede Revolution zu jeder Minute gefaßt ist, um Widerstand zu leisten. Er hat ihre Ängstlichkeit, ihre Hast, ihre Unsentimentalität, ihre Geschäftstüchtigkeit.“ (Erich Kästner, um 1920)

„Was wäre die Komödie ohne Curt Bois? Eine Uhr ohne Zeiger, eine Glühbirne ohne elektrischen Strom, ein Auto ohne Motor. “ (Felix Salten; Neue Freie Presse, Wien, 11. Oktober 1930 aus dem Nachlass Bois’ In: Gerold Ducke; „Der Humor kommt aus der Trauer“ Curt Bois. Eine Biografie, Bostelmann und Siebenhaar Verlag, Berlin 2001, S. 80.)

„Vom Leben kolossal verwöhnt, saßen Hedi und ich am 7. Februar 1933 im Wartesaal des Anhalter Bahnhofs. Mein Zug ging nach Wien. In zwanzig Tagen wird der Reichstag brennen, die Republik in Flammen stehen. Ich war der Vernichtung gerade noch entgangen. Wieviele meiner Kollegen nicht. Zurück blieb meine Lustigkeit, meine Gedankenlosigkeit. “ (Bois Curt; „ Zu wahr um schön zu sein“, Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1980, S. 64)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Sofern nicht anders erwähnt: als Darsteller.

Stummfilme in Deutschland[Bearbeiten]

  • 1907: Bauernhaus und Grafenschloss
  • 1908: Der fidele Bauer
  • 1909: Mutterliebe
  • 1909: Klebolin klebt alles
  • 1909: Der kleine Detektiv
  • 1912: Des Pfarrers Töchterlein
  • 1912: Ein neuer Erwerbszweig
  • 1913: Das Geschenk des Inders
  • 1916: Streichhölzer, kauft Streichhölzer!
  • 1916: Tante Röschen will heiraten
  • 1916: Tony als Amor
  • 1916: BZ-Maxe & Co. / Zeitungsmaxe & Co.
  • 1917: Das unruhige Hotel
  • 1917: Ehestiftung mit Hindernissen
  • 1917: Die Spinne
  • 1917: Max und Moritz von heute
  • 1917: Das Klima am Vaucourt
  • 1917: Bobby als Amor
  • 1917: Das große Los
  • 1917: Abenteuer im Warenhaus
  • 1918: Der Dieb
  • 1918: So ’n kleiner Schwerenöter
  • 1918: Der goldene Pol
  • 1918: Der Gast aus der vierten Dimension
  • 1919: Die Austernprinzessin
  • 1922: Sie und die Drei
  • 1926: Wehe wenn sie losgelassen
  • 1926: Der Jüngling aus der Konfektion
  • 1926: Der Goldene Schmetterling
  • 1926: Gräfin Plättmamsell
  • 1927: Der Fürst von Pappenheim
  • 1927: Dr. Bessels Verwandlung
  • 1928: Majestät schneidet Bubiköpfe
  • 1929: Anschluss um Mitternacht

Tonfilme in Deutschland[Bearbeiten]

  • 1931: Der Schlemihl
  • 1932: Ein steinreicher Mann
  • 1932: Scherben bringen Glück

Filme in den USA[Bearbeiten]

  • 1943: Der Pilot und die Prinzessin (Princess O'Rourke)
  • 1943: Paris After Dark
  • 1943: Swing Fever
  • 1943: Liebeslied der Wüste (The Desert Song)
  • 1944: Es tanzt die Göttin (Cover Girl)
  • 1944: Zigeuner-Wildkatze (Gypsy Wildcat)
  • 1944: Blonde Fever
  • 1945: Der Seeteufel von Cartagena (The Spanish Main)
  • 1945: Spiel mit dem Schicksal (Saratoga Trunk)
  • 1947: Jungle Flight
  • 1948: The Woman from Tangier
  • 1948: Triumphbogen (Arch of Triumph)
  • 1948: French Leave
  • 1948: Das Geheimnis der Frau in Weiß (The Woman in White)
  • 1948: Up in Central Park
  • 1948: Let's Live a Little
  • 1949: Gefangen (Caught)
  • 1949: A Kiss in the Dark
  • 1949: The Lovable Cheat
  • 1949: Der Spieler (The Great Sinner)
  • 1949: Der Schlagerkönig (Oh, You Beautiful Doll)
  • 1950: Joe Palooka Meets Humphrey
  • 1950: Liebe unter schwarzen Segeln (Fortunes of Captain Blood)

Nachkriegsfilme in Deutschland[Bearbeiten]

  • 1955: Ein Polterabend (Regie)
  • 1955: Herr Puntila und sein Knecht Matti (Österreich)
  • 1958: Androklus und der Löwe (TV)
  • 1960: Das Spukschloß im Spessart
  • 1964: Flüchtlingsgespräche (TV)
  • 1964: Der eingebildete Kranke / Von Menschen und Figuren (TV)
  • 1966: Ganovenehre
  • 1966: Die hundertste Nacht (TV)
  • 1966: Bert Brecht vor dem McCarthy-Ausschuss (TV)
  • 1968: Der Zauberberg (TV)
  • 1969: Amerika oder der Verschollene (TV)
  • 1970: Der Kommissar (Folge: Der Mord an Frau Klett)
  • 1971: Der Kommissar (Folge: Tod eines Ladenbesitzers)
  • 1971: Der Pott (TV)
  • 1971: Der Trojanische Sessel (TV)
  • 1972: Der Kommissar (Folge: Das Ende eines Humoristen)
  • 1974: Strychnin und saure Drops (TV)
  • 1974: Der Kommissar (Folge: Schwierigkeiten eines Außenseiters)
  • 1977: Das Rentenspiel (TV)
  • 1979: Liebe, Tod und Heringshäppchen (TV)
  • 1979: Das Idol von Mordassow (TV)
  • 1980: Das Boot ist voll
  • 1980: Wochenendgeschichten (TV)
  • 1980: Die Alten kommen (TV)
  • 1980: Bühne frei für Kolowitz (TV)
  • 1981: Der Schützling (TV)
  • 1981: Der Mond scheint auf Kylenamoe (TV)
  • 1981: Flächenbrand (TV)
  • 1982: Gedächtnis
  • 1982: Täglich eine gute Tat (TV)
  • 1982: Die Lady frisst (TV)
  • 1982: Hundeglück (TV)
  • 1982: Blut wird fließen (TV)
  • 1983: Die wilden Fünfziger
  • 1985: Kleine Stadt, ich liebe dich (TV-Serie)
  • 1986: Detektivbüro Roth (TV-Serie)
  • 1986: Kir Royal (TV-Serie)
  • 1987: Der Himmel über Berlin
  • 1988: Das letzte Band (TV)

Hörspiele[Bearbeiten]

  • Jean-Claude Kuner: Auf unbestimmte Zeit ver(g)reist. SFB/DRS 1990.

Schriften[Bearbeiten]

  • Curt Bois: So schlecht war mir noch nie. Aus meinem Tagebuch. Mitarbeit: Wolfgang Deichsel. Friedrich, Velber 1967 (Auch: Athenäum Verlag, Königstein (Taunus) 1984, ISBN 3-7610-8361-0).
  • Curt Bois: Zu wahr, um schön zu sein. Mitarbeit: Gerald Ducke. Henschelverlag Kunst u. Gesellschaft, Berlin 1980 (2., veränderte Auflage. ebenda 1982).

Literatur[Bearbeiten]

  • Sabine Zolchow, Johanna Muschelknautz (Hrsg.): Ich mache alles mit den Beinen ... Der Schauspieler Curt Bois. Verlag Vorwerk 8, Berlin 2001, ISBN 3-930916-40-1.
  • Gerold Ducke: „Der Humor kommt aus der Trauer“. Curt Bois, eine Biografie. Bostelmann und Siebenhaar, Berlin 2001, ISBN 3-934189-61-X.

Film über Curt Bois[Bearbeiten]

  • Curt Bois – Charakterkomiker. Dokumentation 2001, 45 Min., Regie: Christoph Rüter. * Inhaltsangabe bei Christoph Rüter Filmproduktion

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Curt Bois im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
  2. knerger.de: Das Grab von Curt Bois
  3. a b c Sabine Zolchow, Johanna Muschelknautz (Hrsg.): Ich mache alles mit den Beinen ... Der Schauspieler Curt Bois. 2001, S. 167.