Curt von Pfuel

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Curt von Pfuel

Curt Wolf von Pfuel (auch Kurt; * 28. September 1849 in Potsdam; † 16. Juli 1936 ebenda)[1][2] war ein preußischer General der Kavallerie, Generalinspekteur des Militärerziehungs- und Bildungswesens, sowie Vorsitzender des Zentralkomitees der deutschen Vereine vom Roten Kreuz.[3]

Leben[Bearbeiten]

Pfuel stammte aus dem alten, in Jahnsfelde in der Märkischen Schweiz ansässigen Adelsgeschlecht von Pfuel. Er besuchte die Gymnasien in Düsseldorf, Berlin und Stettin und studierte Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität in Göttingen, wo er auch promoviert. Er war Mitglied des Corps Saxonia („Göttinger Sachsen“).[4] Bei Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges trat er als Fahnenjunker in das Thüringische Husaren-Regiment Nr. 12 ein und machte mit diesem den letzten Teil des Feldzuges mit. Am 18. Januar 1871 wurde er zum Fähnrich, am 15. April 1871 zum Leutnant befördert. Nach vorübergehendem Kommando zur Preußischen Kriegsakademie (1875-1878) kam er bis 1883 in das Westfälischen Ulanen-Regiment Nr. 5 nach Düsseldorf. Im Mai 1883 wurde er als Hauptmann in den Großen Generalstab versetzt und im Oktober des gleichen Jahres zum Militärattaché in Madrid ernannt. Im Januar 1885 kehrte er nach Deutschland zurück und war dann bis 1889 persönlicher Adjutant des Prinzen Wilhelm bzw. nach dessen Thronbesteigung als Kaiser Wilhelm II. dessen Flügeladjutant. 1889 wurde Pfuel als Major und etatmäßiger Stabsoffizier in das Leib-Kürassier-Regiment „Großer Kurfürst“ (Schlesisches) Nr. 1 eingereiht, war dann Kommandeur des Königs-Ulanen-Regiment (1. Hannoversches) Nr. 13. 1894 wurde er zum Oberstleutnant, 1896 zum Oberst befördert und am 27. Januar 1898 zum Kommandeur der 20. Kavallerie-Brigade in Hannover ernannt. Er wurde 1899 Generalmajor sowie 1903 Generalleutnant und Kommandeur der 28. Division in Karlsruhe. 1906 übernahm er die Funktion des Generalinspekteurs des Militärerziehungs- und –bildungswesens. Gleichzeitig wurde er stellvertretender Präsident des Reichsmilitärgerichts. 1908 wurde Pfuel General der Kavallerie. Im März 1910 wurde er zur Disposition gestellt. Während des Ersten Weltkrieges war Pfuel Vorsitzender des Zentralkomitees der deutschen Vereine vom Roten Kreuz.

Curt Wolf von Pfuel heiratete am 25. Januar 1886 in Montreux Anna Gräfin von der Groeben.

Werke[Bearbeiten]

  • German Red Cross in the World War. In: Current History Magazine, Band 5 (November 1916), S. 278-280

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hans Hupfeld (Hg.): Potsdamer Jahresschau. Havelland-Kalender 1937, Potsdam 1936
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatPfuel vollendet sein 85. Lebensjahr (1934 - 85 = 1849). Abgerufen am 15. Mai 2010.
  3. http://www.gutenberg-e.org/steuer/steuer.ch07.html#.
  4. Handbuch des KSCV, 1985