Zytoplasma
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Als Zytoplasma (auch Cytoplasma) wird bei Eukaryoten der die Zelle ausfüllende Inhalt bezeichnet, der aus dem Zytosol (Zellmedium) besteht und das Zytoskelett und die Organellen exklusive Zellkern enthält. Es ist außerdem von der Plasmamembran eingeschlossen. Dadurch können die Zellen unabhängig voneinander mehrere Stoffwechsel durchführen.
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[Bearbeiten] Funktion
Innerhalb des Zytoplasma liegen alle Organelle der Zelle. Membranen (sie werden auch als Plasmalemma bezeichnet) dienen innerhalb des Zytoplasmas dazu, Räume zu umschließen und gegeneinander abzugrenzen. Solche membranbegrenzten Räume innerhalb des Zytoplasmas nennt man Kompartimente. Man spricht hier auch von Zellorganellen, da sie gleichsam als "Organe der Zelle" bestimmte Funktionen im Zellstoffwechsel erfüllen. Es sind Reaktionsräume. So können innerhalb des Zytoplasmas zum Beispiel gegenläufige Stoffwechselvorgänge wie Kohlenhydratabbau neben Kohlenhydrataufbau oder Oxidations- neben Reduktionsvorgängen gleichzeitig ablaufen. Die Konsistenz des Zytoplasmas kann zwischen gel und sol wechseln, wodurch eine Bewegung aller im Zytoplasma eingeschlossenen Teilchen möglich ist.
[Bearbeiten] Zusammensetzung des Zytoplasmas
In chemischer Hinsicht besteht das Zytoplasma aus zahlreichen organischen, aber auch aus anorganischen Stoffen. Mit 80 – 85 % Wasseranteil ist der Wassergehalt hoch. Die folgende Auflistung gibt die durchschnittliche Zusammensetzung tierischer Zellen an:
- Wasser 80,5 – 85 %
- Proteine 10 – 15 %
- Lipide 2 – 4 %
- Polysaccharide 0,1 – 1,5 %
- DNA 0,4 %
- RNA 0,7 %
- kleine organische Moleküle 0,4 %
- anorganische Moleküle und Ionen 1,5 %
[Bearbeiten] Literatur
- Buselmaier, Biologie für Mediziner, 10. Auflage, ISBN 3-540-29374-4
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
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Wiktionary: Zytoplasma – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik