Dänemarks Kulturkanon 2006

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Dänemarks Kulturkanon 2006 (dänisch Kulturkanonen) ist der auf einer Anregung des dänischen Kulturministers Brian Mikkelsen aus dem Jahr 2004 beruhende Versuch, das Kulturerbe Dänemarks zu erfassen. Die Veröffentlichung der umstrittenen Expertenauswahl erfolgte im Frühjahr 2006. In neun „Kulturdisziplinen“ wurden von fachkompetenten Gremien jeweils die für Dänemark wichtigsten zwölf Kulturleistungen ermittelt, die – wie die Oper Sydney von Jørn Utzon zeigt – nicht unbedingt im Königreich selbst liegen müssen. Der Brüggemann-Altar im Schleswiger Dom zeigt außerdem, dass auch nicht unbedingt nur Dänen Urheber dänischen Kulturguts sind.

Der gesammelte Kulturkanon ist in Dänemark 2006 als Buch erschienen. Darin werden alle ausgewählten Werke anhand von Bildern und Texten kurz vorgestellt. Die Auswahl der Werke wird jeweils begründet.[1]

Das Grundkonzept beruht auf Kanonansätzen, wie sie in den 1990er Jahren auch in Deutschland für den Bereich der Literatur kontrovers diskutierten worden sind.

Kategorien[Bearbeiten]

In Dänemark wurde die Kultur für den Zweck der Erstellung dieses Kanon in mehrere Kategorien untergliedert. Zum Teil wurden dann unter Einzelpunkten, bei der Literatur zum Beispiel beim Unterpunkt Lyrik, ganze Anthologien zusammengefasst. Im Einzelnen wurden folgende Gruppen mit insgesamt 108 Werken oder Anthologien gebildet:

Weblink[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Kulturkanon. Herausgegeben vom dänischen Kulturministeriet. ISBN 8756780508. Politikens Verlag, 2. Auflage, Kopenhagen 2006. (dänisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kulturkanon. Herausgegeben vom dänischen Kulturministeriet. ISBN 8756780508. Politikens Verlag, 2. Auflage, Kopenhagen 2006. (dänisch)