Dänikon

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Dänikon
Wappen von Dänikon
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Dielsdorfw
BFS-Nr.: 0085i1f3f4
Postleitzahl: 8114
Koordinaten: 673052 / 25561047.4472228.407219437Koordinaten: 47° 26′ 50″ N, 8° 24′ 26″ O; CH1903: 673052 / 255610
Höhe: 437 m ü. M.
Fläche: 2.77 km²
Einwohner: 1955 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 646 Einw. pro km²
Website: www.daenikon.ch
Dänikon, im Hintergrund der Altberg und im Vordergrund der Golfpark Otelfingen

Dänikon, im Hintergrund der Altberg und im Vordergrund der Golfpark Otelfingen

Karte
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Dänikon ist eine politische Gemeinde im Bezirk Dielsdorf des Kantons Zürich in der Schweiz.

Sie ist nicht zu verwechseln mit der homophonen solothurnischen Gemeinde Däniken und dem thurgauischen Tänikon.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

In Silber eine aufrechte schwarze Pflugschar

Geographie[Bearbeiten]

Dänikon liegt im Furttal, südlich der Lägern, nordwestlich der Stadt Zürich und westlich des Flughafens Zürich-Kloten. Westlich liegt die Gemeinde Hüttikon, nördlich Otelfingen, nordöstlich Buchs ZH, östlich Dällikon. Im Süden bildet die Altbergkette die Grenze zur Gemeinde Oetwil an der Limmat.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1634 88
1799 173
1850 238
1900 192
1950 175
1970 373
2000 1749

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Landwirtschaft bildet heute nicht mehr die Erwerbsgrundlage wie noch vor 100 Jahren. Heute sind Gemüsebaubetriebe in der Gemeinde tätig. Im weiteren sind etliche Gewerbebetriebe zu verzeichnen.

Verkehr[Bearbeiten]

Das Furttal ist gut erschlossen mit der S-Bahnlinie S6 (Station Otelfingen) nach Baden und Zürich, Feinverteilung durch die Verkehrsbetriebe Glattal (Transportbeauftragter: VBRF E. Meier) sowie Autobahnanschlüsse in Regensdorf (A1/A4 Nordumfahrung Zürich) und in Wettingen (A1 Zürich–Bern).

Geschichte[Bearbeiten]

Die älteste erhaltene Nennung des Ortsnamens datiert auf 1130 als Täninchoven, 1262 wird es Tenikon geschrieben.

Im Jahre 1821 erbaute die Zivilgemeinde ein neues Schul- und Gemeindehaus und brachte daran ein vorher noch nicht geführtes Wappen an: eine schwarze Pflugschar auf weissem Grund, was das Selbstbewusstsein der Ackerbauern der Gemeinde unterstreicht. In jener Zeit lebten die Däniker denn auch hauptsächlich von der Landwirtschaft, ein kleinerer Teil fand sein Auskommen in gewerblichen Betrieben für den lokalen und regionalen Bedarf.

Vor 1843 bildete Dänikon als Zivilgemeinde mit dem Nachbardorf Dällikon eine Politische Gemeinde. Seit der Trennung ist sie eine eigene politische Gemeinde. Die gemeinsame Schule wurde erst 1876 aufgeteilt. Die reformierte Kirchgemeinde Dällikon-Dänikon hat sich hingegen bis in die Gegenwart halten können.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindepräsident ist Daniel Zumbach (Stand 2009).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dänikon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)