Döbris

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51.11055555555612.164444444444160Koordinaten: 51° 6′ 38″ N, 12° 9′ 52″ O

Döbris
Stadt Zeitz
Höhe: 160 m ü. NN
Fläche: 8,24 km²
Einwohner: 66 (31. Dez. 2007)
Eingemeindung: 1. Juli 2009
Postleitzahl: 06727
Vorwahl: 03441
Döbris Geußnitz Kayna Luckenau Nonnewitz Theißen Würchwitz Zeitz BurgenlandkreisKarte
Über dieses Bild

Lage von Döbris in Zeitz

Döbris war bis zum 30. Juni 2009 eine Gemeinde im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt und bestand nur noch aus dem von 1948 bis 1950 neu entstandenen Ortsteil Neu-Pirkau. Der Ort Döbris musste einem Braunkohletagebau weichen.

Geschichte[Bearbeiten]

Während des Zweiten Weltkrieges mussten mehrere hundert Kriegsgefangene sowie Frauen und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern im Riebeck-Konzern Zwangsarbeit verrichten. Zur Erinnerung an 79 Opfer der Zwangsarbeit wurde 1966 im Tagebau Pirkau eine Gedenkstätte errichtet.

Das der Gemeinde namengebende Dorf Döbris, Kreis Hohenmölsen, wurde 1967 aufgelöst und dessen Ortslage durch den fortschreitenden Tagebau Pirkau des einstigen Braunkohlenkombinates „Erich Weinert“ Deuben abgebaggert.

Zusammen mit Geußnitz, Kayna, Nonnewitz und Würchwitz wurde Döbris am 1. Juli 2009 in die Stadt Zeitz eingemeindet.[1] Letzter Bürgermeister von Döbris war Roland Meuche.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2009, 2. Liste

Literatur[Bearbeiten]

  •  Gerhard Albrecht (Hrsg.): Döbris - Menschen und Zeiten. 1972.

Weblinks[Bearbeiten]