Dübendorf

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Dübendorf
Wappen von Dübendorf
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Usterw
BFS-Nr.: 0191i1f3f4
Postleitzahl: 8600
UN/LOCODE: CH DRF
Koordinaten: 689139 / 25039447.3983328.619445440Koordinaten: 47° 23′ 54″ N, 8° 37′ 10″ O; CH1903: 689139 / 250394
Höhe: 440 m ü. M.
Fläche: 13.61 km²
Einwohner: i25'341 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 1703 Einw. pro km²
Website: www.duebendorf.ch
Karte
Zürichsee Greifensee Pfäffikersee Bezirk Bülach Bezirk Dielsdorf Bezirk Hinwil Bezirk Horgen Bezirk Meilen Bezirk Pfäffikon Bezirk Zürich Dübendorf Egg ZH Fällanden Greifensee ZH Maur Mönchaltorf Mönchaltorf Schwerzenbach Uster Volketswil Wangen-BrüttisellenKarte von Dübendorf
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Dübendorf ist eine politische Gemeinde im Bezirk Uster des Kantons Zürich in der Schweiz.

Die Gemeinde wurde mit dem Wachstum der Metropolregion Zürich zu einer städtischen Siedlung und nennt sich heute Stadt. Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Dübendorf, Gfenn, Hermikon und Stettbach im oberen Glattal sowie Gockhausen, Geeren und Dübelstein am Nordhang des Adlisberges.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

Geteilt von Blau mit einem wachsenden goldenen Einhorn und fünfmal gespalten von Silber und Rot

Das Wappen, am 7. Juni 1926 vom Gemeinderat genehmigt, entspricht dem der ehemaligen Obervogtei Dübendorf. Es geht jedoch nicht auf das Wappen der ritterlichen Herren von Dübelstein zurück, sondern auf das Geschlecht von Dübendorf, das vielleicht mit den Meiern von Dübendorf in Verbindung steht. Auf ihrem Siegel von 1292 ist das Wappen geteilt und zeigt oben ein halbes Einhorn und unten zwei Pfähle. In späteren Wappendarstellungen erscheint das Einhorn golden auf silbernem oder, was richtiger ist, blauem Grund. Die silbernen Pfähle der unteren Schildhälfte liegen auf rotem Grund. Statt der Belegung mit Pfählen ist in den späteren Wappen die untere Hälfte dreimal, in den Obervogteiwappen sogar fünf- bis sechsmal gespalten von Silber und Rot. Das Wappenbild weist auf die Lehnsherren der Dübendorfer hin: das Einhorn auf die Freiherren von Tengen, die untere Wappenhälfte auf die Freiherren von Regensberg.

Geographie[Bearbeiten]

Dübendorf auf einer Luftbildfotografie von Walter Mittelholzer um 1935

Die Industriestadt Dübendorf befindet sich auf einer Höhe von 440 m ü. M. und ist Teil der Metropolregion Zürich. Sie liegt an der Glatt, acht Kilometer östlich vom Stadtzentrum der Stadt Zürich, welche durch den Adlisberg vom Glatttal abgetrennt wird. Der direkte Übergang liegt auf 606 m ü. M..

Dübendorf grenzt im Westen an die Stadt Zürich, im Norden an Wallisellen und Dietlikon, im Nordosten an Wangen-Brüttisellen und im Südosten an Volketswil und Fällanden.

  • Fläche in ha: 1.361
    • davon Landwirtschaft: 38 %
    • davon Wald: 19 %
    • davon Verkehr: 12 %
    • davon Siedlungen: 30 %
  • Bauzonen: Total 550.1 ha
    • davon überbaut: 460.3 ha
    • davon nicht überbaut: 89.8 ha

Bevölkerung[Bearbeiten]

Älteste Darstellung der Waldmannsburg in Gerold Edlibachs Wappenbuch von 1489
Die im 13. Jahrhundert erbaute Lazariterkirche im Ortsteil Gfenn
Glockengeläut (1870-1968) im Stadtzentrum
Bahnhofstrasse, Sicht vom Bahnhof auf das Stadtzentrum
Sportzentrum im Chreis
Das Schwimmbad an der Glatt
Die Glatt im Zentrum von Dübendorf
Verwaltungssitz der Helsana in Stettbach
Ehemaliges Aufnahmegebäude des Flugplatzes Dübendorf
REGA-Helikopter des Typs EC 145 vom Stützpunkt Dübendorf
Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1467 225
1634 553
1710 1031
1850 2018
1900 2544
1950 6750
1970 19'639
1980 20'683
1990 21'106
2000 22'216
2002 22'541
2007 23'176
2009 24'068
2010 24'882
2011 25'124
2012 25'299

Kirchen[Bearbeiten]

Am 31. Dezember 2011 gehörten 28,7 % der Bevölkerung zur evangelisch-reformierten Kirche und 31,2 % zur römisch-katholischen Kirche.[2] Die reformierte Kirche liegt im Ortsteil Wil, das reformierte Kirchgemeindehaus mit dem Glockenstuhl der alten Kirche befindet sich im Stadtzentrum. Ebenfalls im Zentrum von Dübendorf liegt die katholische Kirche Maria Frieden, deren markanter Turm bereits von weitem sichtbar ist.

Zur lokalen Sektion der Evangelischen Allianz gehören die Evangelisch-reformierte Kirche, die Evangelisch-methodistische Kirche, die Chrischona-Gemeinde und die Pfingstgemeinde.[3]

Wirtschaft und Forschung[Bearbeiten]

Dübendorf beheimatet die beiden nationalen Forschungsanstalten EMPA und Eawag. Es ist auch Standort des Militärflugplatzes Dübendorf, der gleichzeitig eine Einsatzbasis der REGA und der Heimatflughafen der Ju-Air ist und seit 2008 Standort des Skyguide Air Navigation Centers.

Zu den in Dübendorf ansässigen bedeutenden Unternehmen zählen unter anderem die Krankenversicherung Helsana, der Uhrenhersteller Mobatime, die Minimax AG, die SV Group und das Hilfswerk World Vision Schweiz.

Verkehr[Bearbeiten]

Von der nordwestlichen Gemeindegrenze, der S-Bahn Haltestelle Stettbach, erreicht man das Stadtzentrum von Zürich in rund 8 Minuten. Vom Bahnhof Dübendorf sind es 10 Minuten oder 14 Minuten bei der Fahrt via Oerlikon, dem nördlichen Subzentrum der Stadt Zürich.

Erschliessungsgrad durch den öffentlichen Verkehr (Prozentualer Anteil Bevölkerung):

  • S-Bahn Zürich: 37 %
  • Bus (VBZ): 96 %
  • S-Bahn und Bus: 96 %
  • Durchschnittliche Distanz zur nächsten Haltestelle: 153 Meter

Eine ursprüngliche Strassenplanung sah einen geschlossenen Autobahnring um Dübendorf vor. Beim Arkadenweg wurde bei der Erstellung der Siedlung eine Persiflage auf diese Strassen-Planungen der Autobahneuphorie realisiert, indem ein Stück "Park" erstellt wurde, das eine abgebrochene Strasse darstellt. Die jetzige Nationalstrasse N1 verläuft wenige Meter nördlich der Gemeindegrenze, die davon südlich abzweigende Kantonale Autobahn A53 verläuft weniger als 500 Meter von der Grenze auf Gemeindegebiet von Wangen-Brüttisellen.

Geschichte[Bearbeiten]

Frühgeschichte[Bearbeiten]

Die ältesten Funde aus der Gemeinde Dübendorf stammen noch aus prähistorischer Zeit. Neben Einzelfunden aus der Stein- und Bronzezeit sind auch Grabstätten bekannt. Alle stammen aus zerstörten Gräbern, von denen heute nur noch die Beigaben zeugen. Sie stammen aus der Zeit um 1400 und 700 v. Chr.

Die frühesten Siedlungsbefunde aus Dübendorf liegen aus dem Bereich der reformierten Kirche vor. Archäologische Grabungen haben gezeigt, dass an dieser Stelle eine römische Ansiedlung, vermutlich ein Landgut bestand. Eine durchgehende Besiedlung der Ortschaft lässt sich jedoch erst ab dem 6. Jahrhundert nachweisen, dies jedoch abermals anhand von Grabfunden. Die Bezeichnung Dübendorf bezieht sich vermutlich auf das lateinische Wort «curtis» (Hofstatt, befestigter Wirtschaftshof) und weist darauf hin, dass hier eine Siedlung vorliegt, die von einer sozial hochgestellten Sippschaft bewohnt wurde.

Bereits im Frühmittelalter bestanden auch Ansiedlungen an der Glatt. So wird Hermikon im Jahre 858 als erste Siedlung in schriftlichen Quellen genannt, 946 ist Dübendorf als «Tuobilindorf» erstmals urkundlich bezeugt. Dorf und Kirche waren vermutlich schon im 8. Jahrhundert Eigentum des Klosters Reichenau am Bodensee, das während langer Zeit wichtigster Grundbesitzer in Dübendorf war und auch die Gerichtsherrschaft ausübte. Auf Dübendorfer Gemeindegebiet liegt eine heute vergessene Burgstelle, die vermutlich im 10./11. Jahrhundert errichtete «Schyterburg», die den wichtigen Weg vom «Klösterli» beim Zoo Zürich ins Glattal kontrollierte.

Lazariterkirche[Bearbeiten]

Ein Wahrzeichen von nationaler Bedeutung steht im Gfenn, die «Lazariterkirche», ein Gotteshaus aus dem 13. Jahrhundert. Die Lazariterkirche gehörte einst zu einem Kloster des Lazarus-Ordens, dessen Laienbrüder ein Aussätzigenspital führten. Die Stadt liess sie sorgfältig restaurieren, und seit 1967 dient sie als paritätische Kirche. Gerne benützt wird sie auch für Hochzeiten und Konzerte. Neben der Kirche befindet sich eine Häusergruppe, die 1828 auf den Grundmauern des abgebrannten Konventhauses des Klosters entstand. Zwei dieser Hausteile wurden 1988 von der Stadt restauriert. Die «Klosterstube» und der wiederentdeckte romanische Keller dienen heute als schmucke öffentliche Räume.

Ehem. Kirche St. Maria in Wil[Bearbeiten]

Bei der Erwähnung Dübendorfs im Jahr 946 bestand wohl bereits die Kirche St. Maria in Wil.[4], bezeugt wurde sie erst im Jahr 1272. Kollatur und Zehnten gehörten der Abtei Reichenau. Als Lehen besass Johann von Tengen, sesshaft in Eglisau, Hof und Kirchensatz, verpfändete sie 1371 dem Ritter Gottfried Mülner, Vogt in Zürich, und nochmals 1379. Mülners Tochter Anna, Witwe des Rüdiger Manesse, vergabte 1395 das ihr und ihrer Schwester Verena von Schellenberg zugefallene Erbe dem Johanniterhaus Küsnacht und wurde 1414 diesem inkorporiert. 1478 vertauschten Komtur und Konvent von Küsnacht Pfarrkirche, Widum und Kollatur in Dübendorf gegen die Pfarrkirche Egg mit dem Augustiner Chorherrenstift St. Martin auf dem Zürichberg. Dieses verkaufte schon 1487 seine sämtlichen Rechte in Dübendorf an Hans Waldmann auf Dübelstein, von dem es mit seinem gesamten Vermögen bei der Entmachtung an die Stadt Zürich kam.

Ein erster Kirchenbau ist frühmittelalterlich, in karolingischer Zeit anzusetzen, laut Grabungen um 700. Der zweite, hochmittelalterliche Bau dürfte um 1000 im romanischen Stil erbaut worden sein. Nach dem Brand von 1443 durch die Eidgenossen wird der dritte, gotische Kirchbau erstellt worden sein. In den Jahren 1833/1834 wurde die Kirche vergrössert, 1968 abgebrochen und durch die heutige reformierte Kirche Wil ersetzt.

Burg Dübelstein[Bearbeiten]

Um die Mitte des 13. Jahrhunderts wurde am Abhang des Adlisbergs die Burg Dübelstein erbaut. Ritter Conrad von Dübelstein war der erste Burgherr, und fortan nannten sich die in Zürich verbürgerten Herren auch nach dieser Burg. 1487 erwarb der berühmte Zürcher Bürgermeister Hans Waldmann Burg und Vogtei zu Eigentum, nachdem er bereits das Patronatsrecht über Kirche und Zehnten aufgekauft hatte. Nach der Hinrichtung Waldmanns im Jahre 1489 fielen alle seine Besitzungen an die Stadt Zürich. 1615 ging die Burg Dübelstein in Flammen auf. Der unter Denkmalschutz stehende, der Öffentlichkeit zugängliche Ruinenhügel mit seinen 1942/43 ausgegrabenen und restaurierten Fundamentresten wurde 1998 zum symbolischen Preis von einem Franken an den Verein Pro Waldmannsburg verkauft.[5]

Stadtentwicklung[Bearbeiten]

Bodenfunde aus der jüngeren Steinzeit und der Bronzezeit, sowie ein römischer Verkehrsweg von Stettbach über Wil und Hermikon nach Uster lassen darauf schliessen, dass Dübendorf schon zu Urzeiten besiedelt war. Trotz dieser früh einsetzenden Wohnkultur ist die Gemeinde während Jahrhunderten ein ärmliches Ackerbauerndorf geblieben. Ihre Einwohner hatten mit der starken Bevölkerungszunahme im 17. und 18. Jahrhundert, der Zersplitterung ihres Grundbesitzes und äusserst prekären Wohnverhältnissen zu kämpfen. Vor allem während den Franzosenkriegen hatten die Bevölkerung schwer unter der Besetzung des damaligen Dorfes durch die Franzosen zu leiden, die Zwangseinquartierungen und Kriegshandlungen mit sich brachte.

Der wirtschaftliche Aufschwung setzte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der Gründung von mehreren Spinnereien an der Glatt ein. Besonders bedeutungsvoll für die wirtschaftliche Entwicklung war die Eröffnung der Eisenbahnstrecke Zürich–Uster 1856 und die Korrektion des Glattlaufs in den Jahren 1850 bis 1895, die im Frühjahr das Hochwasser erfolgreich zurückzuhalten vermochte und ehemaliges Sumpfgebiet in nützliches Landwirtschaftsland und Baugebiet umwandelte.

Gegenwart[Bearbeiten]

Unaufhaltbar wurde der Aufschwung 1910 mit dem Bau des ersten Schweizer Flugplatzes auf dem trockengelegten Ried zwischen Dübendorf und Wangen, der am 8. Oktober 1910 eröffnet wurde. Dübendorf ist seither weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt als eigentliche Geburtsstätte der schweizerischen Zivil- und Militäraviatik, was auch im ortsansässigen Fliegermuseum eindrücklich dokumentiert wird. Bis 1948, als der Flughafen Zürich in Kloten in Betrieb genommen wurde, beherbergte Dübendorf die Swissair. Während dieser Zeit schrieben zahlreiche bekannte Flugpioniere Geschichte. Seither wurde in Dübendorf der grösste und bedeutendste Militärflugplatz der Schweiz betrieben. Die in Dübendorf stationierten F/A-18 Hornets sind heute in Meiringen in Betrieb. Als Waffenplatz beherbergt Dübendorf auch eine Luftwaffen-, Radar-, Nachrichten- und Übermittlungs-Rekrutenschule.

Nach 1950 wurde auch Dübendorf von der stürmischen Bautätigkeit in der Agglomeration Zürich erfasst. 1952 wurde die katholische Pfarrkirche Maria Frieden geweiht. Die Bevölkerungszahl verdoppelte sich von 1957 bis 1970 rasant von 10'000 auf 20'000 Einwohner. Seit 1974 ist die Gemeinde politisch eine Stadt.

Freizeit, Kultur und Sport[Bearbeiten]

Dübendorf liegt beidseits der Glatt, welche auch als Naherholungsraum dient. In der weiteren Umgebung lockt die ebene Greifenseelandschaft, und das Zürcher Oberland lädt zu sportlicheren Wander-, Rad- und Inline-Touren.

In einem an der Glatt gelegenen Mühlengebäude besteht seit 1990 das Kulturzentrum „Obere Mühle“, das sich für kleinere Anlässe mieten lässt, wo aber auch kulturelle Veranstaltungen organisiert werden.

Alt-Stettbach

Die grosszügigen Sportanlagen umfassen die Kunsteisbahn mit Eis- und Curlinghalle, die Minigolfanlage und das geheizte Freibad (mit 10m-Sprungturm). Auch ein Kleinhallenbad, Tennis- und Fussballplätze sowie Leichtathletikanlagen stehen zur Verfügung. Behörden und über 140 Vereine sorgen für ein vielfältiges, eigenständiges kulturelles Leben. Einer dieser Vereine ist Unicorns Sports Club Dübendorf oder der Schützenverein Stadtschützen Dübendorf.

Im Gebiet des ehemaligen «Städtli», dem heutigen Stadtkern, liegt das Einkaufszentrum Dübendorfs. Vielerlei Läden, Spezialgeschäfte und Grossverteiler sind für ein weitgefächertes und gepflegtes Angebot besorgt. Die Marktgasse strahlt urbanes Ambiente aus, was den Platz für die Dübendorfer zu einem beliebten Begegnungsort macht. Zu diesem «alten» Stadtteil bildet das neue Stadthaus Dübendorf einen spannenden Kontrast. Das 1997 fertiggestellte, einladende und übersichtliche Gebäude ist von moderner Architektur geprägt. Vor dem Stadthaus trägt ein weiter Platz mit einem vor allem für Kinder reizvollen Wasserspiel seinen Teil zum Stadtbild bei. Das Stadthaus sollte ein Ort werden, der Verbindungen schafft – zwischen alt und neu, Tradition und Moderne und - vor allem - zwischen den Einwohnern und Einwohnerinnen von Dübendorf, eine Funktion, die bei zahlreichen Veranstaltungen erfüllt wurde und wird.

Die städtische Kinder- & Jugendarbeit Dübendorf (KJAD) bietet mit verschiedenen Angeboten und Projekten Freizeitgestaltung für Kinder bzw. Jugendlichen im Alter von 8 bis 18 Jahren.

Auf dem Gelände des Militärflugplatzes Dübendorf befindet sich das Flieger-Flab-Museum. Die Sammlung wurde im Jahre 1972 vom Amt für Militärflugplätze begründet und widmet sich der Geschichte der Schweizer Militärfliegerei und der Fliegerabwehr.

Politik[Bearbeiten]

Die Legislative ist der Gemeinderat mit 40 Sitzen (Sitzverteilung siehe rechts).

2
6
6
1
3
5
4
1
12
12 
Von 40 Sitzen entfallen auf:


Als Exekutive amtet der Stadtrat und an Stelle der Gemeindeversammlung bildet ein Gemeinderat von 40 Mitgliedern die Legislative. Stadtpräsident (Vorsteher der Exekutive) ist Lothar Ziörjen von der Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP Stand 2009). Die weiteren Mitglieder der Dübendorfer Exekutive sind: Martin Bäumle, Jürgen Besmer, André Ingold, Edith Jöhr, Kurt Spillmann und Hans Zeier.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Martin Bäumle (* 1964), Politiker, Atmosphärenwissenschafter, Finanzvorstand
  • Oskar Bider (* 1891; † 1919), Bauer und Flugpionier.
  • Willy Birgel (* 1891, † 1973), deutscher Schauspieler
  • Jürgen Brodwolf (* 1932), Bildhauer und Objektkünstler
  • Steffi Buchli (* 1978), Fernsehmoderatorin und Sportreportern
  • Alex Eugster (* 1937), Sänger (Trio Eugster), Musikproduzent und Mitbegründer der Eugster Musikproduktionen AG
  • Nina Havel (* 1980), Fernsehmoderatorin und Schauspielerin
  • Anselm Lauber (* 1920; † 1995), Elektroingenieur und Pionier auf dem Gebiet der Akustik und Lärmbekämpfung
  • Peter von Matt (* 1937), Germanist und Schriftsteller, lebt in Dübendorf
  • Enrique Puelma (* 1914; † 1991), deutsch-chilenischer Grafiker und Künstler, mit ehemals Wohnsitz in Gockhausen und Atelier in Dübendorf
  • Martin Wegelin (* um 1948), Bauingenieur (EAWAG)
  • Arnold Ludwig Durrer (* † 2008), Magier - Künstlername Rinoldi

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Martin Gubler: Kunstdenkmäler der Schweiz Band 66 "Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich Band 3: Die Bezirke Pfäffikon und Uster" Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK Bern 1978 ISBN 3-7643-0991-1 S. 542–582.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dübendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. http://www.statistik.zh.ch/internet/justiz_inneres/statistik/de/aktuell/mitteilungen/2012/bev_2011.html (abgerufen am 27. Februar 2012).
  3. http://www.each.ch/ea-d%C3%BCbendorf.html (abgerufen am 27. Februar 2012).
  4. Vgl. zum Folgenden Felix Marbach: Pfarrei zu Unserer Lieben Frau Maria Frieden, in: Bischöfliches Ordinariat Chur (Hg.): Schematismus des Bistums Chur., S. 202
  5. Verein pro Waldmannsburg