Düppenweiler

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49.4136116.766667232Koordinaten: 49° 24′ 49″ N, 6° 46′ 0″ O

Düppenweiler
Gemeinde Beckingen
Wappen der ehemaligen Gemeinde Düppenweiler
Höhe: 232 m
Fläche: 12,54 km²
Einwohner: 3231 (2011)
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 66701
Vorwahl: 06832
Düppenweiler (Saarland)
Düppenweiler

Lage von Düppenweiler in Saarland

Pfarrkirche St. Leodegar in Düppenweiler

Pfarrkirche St. Leodegar in Düppenweiler

Düppenweiler ist ein Ortsteil (Gemeindebezirk) der Gemeinde Beckingen im Landkreis Merzig-Wadern (Saarland). Bis Ende 1973 war Düppenweiler eine eigenständige Gemeinde. Düppenweiler ist der flächenmäßig größte Gemeindebezirk von Beckingen.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Der Ort liegt abseits des Haustadter Tals am Kondeler Bach. Der Hauptteil des Ortes liegt an diesem Bach, nur ein kleiner Teil befindet sich in 1,6 km Entfernung vom Ortskern auf dem Litermont.[1]

Klima[Bearbeiten]

Der Jahresniederschlag beträgt 832 mm und liegt damit im oberen Drittel der von den Messstellen des Deutschen Wetterdienstes erfassten Werte. 69 % zeigen niedrigere Werte an. Der trockenste Monat ist der April; am meisten regnet es im Dezember. Im niederschlagreichsten Monat fällt ca. 1,5mal mehr Regen, als im trockensten Monat. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im unteren Drittel. In nur 16 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf 1153 unter dem Namen Villari. Der Name Düppenweiler erscheint 1335 erstmals als Duppinwillre. Grabungen bestätigen, dass der Wortteil Düppen auf eine ehemalige Töpferei zurückzuführen ist, weshalb sich die Einwohner teilweise etwas scherzhaft auch als „Topfstädter“ bezeichnen. Nach der französischen Revolution kam die Gemeinde Düppenweiler zur französischen Mairie Hüttersdorf im Kanton Lebach und 1816 schließlich zur preußischen Bürgermeisterei Haustadt.

Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde am 1. Januar 1974 die bis dahin eigenständige Gemeinde Düppenweiler der damals neu gebildeten Gemeinde Beckingen zugeordnet[2] und ist seitdem ein Ortsteil und ein Gemeindebezirk.

Von 1985 bis 1993 wurde die Ortsmitte neu gestaltet.

Politik[Bearbeiten]

Partnerschaften[Bearbeiten]

Düppenweiler pflegt eine partnerschaftliche Beziehung mit dem französischen Ort Étain.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen
Kirchen
Naturdenkmäler
  • Der „Dasselter Stein“: Der westliche Teil des Düppenweiler Bann besteht aus Buntsandstein. Der Dasselter Stein ist einer der wenigen Stellen, an denen der Buntsandstein aufgeschlossen und als Felsformation zutage tritt und nicht von Kies und Lehmschichten überdeckt ist.
  • Der Steinbruch „Im Loch“
  • Der „Graue Stein“, ein vulkanischer Monolith.
Wanderwege

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Geboren in Düppenweiler

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Düppenweiler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wohngebiet Litermont
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 804.