Dürrwangen

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Dieser Artikel behandelt den mittelfränkischen Markt; zu dem Ortsteil von Balingen im Zollernalbkreis siehe Dürrwangen (Balingen).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Dürrwangen
Dürrwangen
Deutschlandkarte, Position des Marktes Dürrwangen hervorgehoben
49.10861111111110.386666666667439Koordinaten: 49° 7′ N, 10° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Höhe: 439 m ü. NHN
Fläche: 23,03 km²
Einwohner: 2554 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 111 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91602
Vorwahl: 09856
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 139
Marktgliederung: 14 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Sulzacher Str. 14
91602 Dürrwangen
Webpräsenz: www.duerrwangen.de
Bürgermeister: Franz Winter (CSU / Bürgerblock)
Lage des Marktes Dürrwangen im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-Ries Ansbach Fürth Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Fürth Landkreis Roth Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Unterer Wald Lehrberg Adelshofen (Mittelfranken) Bechhofen (Mittelfranken) Bruckberg (Mittelfranken) Buch am Wald Burk Colmberg Dentlein am Forst Diebach Dietenhofen Dinkelsbühl Dombühl Ehingen (Mittelfranken) Feuchtwangen Flachslanden Gebsattel Gerolfingen Geslau Heilsbronn Insingen Langfurth Leutershausen Lichtenau (Mittelfranken) Merkendorf (Mittelfranken) Mönchsroth Neuendettelsau Neusitz Oberdachstetten Ohrenbach Petersaurach Röckingen Rothenburg ob der Tauber Rügland Sachsen bei Ansbach Schillingsfürst Schnelldorf Schopfloch (Mittelfranken) Steinsfeld Unterschwaningen Wassertrüdingen Weidenbach (Mittelfranken) Weihenzell Weiltingen Wettringen (Mittelfranken) Wieseth Windelsbach Windsbach Wittelshofen Wörnitz (Gemeinde) Wolframs-Eschenbach Wilburgstetten Ornbau Mitteleschenbach Herrieden Dürrwangen Burgoberbach Aurach (Landkreis Ansbach) Arberg Baden-WürttembergKarte
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Dürrwangen (fränkisch: Dirrwang) ist ein Markt im Landkreis Ansbach in Mittelfranken (Bayern).

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Der Markt Dürrwangen liegt im südwestlichen Landkreis Ansbach nahe der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl und der Stadt Feuchtwangen (jeweils 8 km entfernt). Das Gemeindegebiet befindet sich größtenteils auf dem Höhenzug zwischen den Tälern der Flüsse Wörnitz und Sulzach sowie im Sulzachtal westlich des Flusses. Nur in Höhe des Hauptortes Dürrwangen erstreckt sich das Gemeindegebiet auch kleinflächig (Sportplatz-Siedlung) auf Gebiete östlich der Sulzach; ansonsten bildet die Sulzach die nordöstliche Gemeindegrenze zur Stadt Feuchtwangen. Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Feuchtwangen, Dentlein am Forst, Langfurth, Dinkelsbühl und Schopfloch.

Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 2.302,62 Hektar und teilt sich u. a. wie folgt auf:

  • Waldfläche: 1.004,58 ha
  • Landwirtschaftsfläche: 978,31 ha
  • Wasserfläche: 56,54 ha
  • Straßen, Wege, Plätze: 125,21 ha
  • Wohnbebauung: 52,41 ha
  • sonstige Gebäude- und Freiflächen: 51,91 ha

Geologie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet wird zur südwestlichen fränkischen Keuperabdachung gezählt und liegt im Vorland der Frankenalb südlich der letzten Ausläufer der Frankenhöhe. Bei Dürrwangen bildet der Sandsteinkeuper mit Oberem Burgsandstein das geologische Ausgangsmaterial für die Bodenbildung. Die Höhenlage der Gemeinde beträgt zwischen 433 m ü. NN an der Sulzach an der Gemeindegrenze südöstlich des Ortsteils Witzmannsmühle und 533 m ü. NN im Waldstück „Herrenschlag“ an der Gemeindegrenze westlich des Ortsteils Halsbach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Nachbargemeinden des Marktes Dürrwangen sind (im Uhrzeigersinn): Stadt Feuchtwangen, Markt Dentlein am Forst, Gemeinde Langfurth, Große Kreisstadt Dinkelsbühl, Markt Schopfloch.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Dürrwangen hat 14 Ortsteile[2]:

Keine offiziellen Ortsteile sind

  • Pumpwerk (5 Einwohner)
  • Goschenhof (2 Einwohner)

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist in Dürrwangen auf der südwestlichen Keuperabdachung schwach subatlantisch geprägt. Im langjährigen Durchschnitt (1951–1980) beträgt die Jahresmitteltemperatur der Luft 7,5 °C, der Jahresniederschlag 650 mm. Die Vegetationszeit dauert 155–170 Tage. Die mittlere Jahresschwankung der Lufttemperatur umfasst 19 °C. Der Niederschlag hat im Sommer ein leichtes Maximum. Die klimatischen Verhältnisse sind für das Pflanzenwachstum günstig.

Geschichte[Bearbeiten]

Chronologische Daten[Bearbeiten]

Etwa für das vierte bzw. fünfte Jahrhundert wird eine Besiedlung des Sulzachtales angenommen. Die Gründung einer ersten Peterskirche in Halsbach war vermutlich im 6. bis 7. Jahrhundert. Die Entstehung des ältesten Gebäudeteils (Turm) am Dürrwanger Wasserschloss wird in das neunte Jahrhundert geschätzt.

Für den 31. Dezember 1258 ist die erste urkundliche Erwähnung des Namens "Durnewanc" belegt. Dabei übereignete Ulrich von Wahrberg dem Grafen Ludwig III. von Oettingen seine Güter mit Ausnahme Dürrwangens. Im Jahre 1293 wurde Walther von Dürrwangens als Bruder von Heinrich von Nortenberg kaiserlicher Landvogt zu Nürnberg und Rothenburg erwähnt. In der Zeit von 1321 bis 1352 war Heinrich von Dürrwangen Landvogt, ein eigenes Adelsgeschlecht mit dem Ortsnamen Dürrwangen existierte. Die erste urkundliche Erwähnung des Namens "Halspach" erfolgte am 15. Februar 1323: Halsbach wird als Pfarrdorf erwähnt, an dem ab diesem Zeitpunkt der „Deutsche Orden“ ansässig ist. 1343 wurde eine Kapelle in Dürrwangen gebaut, die wahrscheinlich noch heute den gotischen Chor der Pfarrkirche „Maria Immaculata“ darstellt. In der Zeit von 1433 bis 1796 war Dürrwangen im Besitz der Grafen von Oettingen.

Am 3. April 1630 schenkte Gustav II. Adolf von Schweden nach seinem Sieg über die Kaiserlichen unter Tilly die Besitzungen des „Deutschen Ordens“ und damit die Pfarrei Halsbach dem Rat der freien Reichsstadt Nürnberg. In Dürrwangen wurde durch die evangelische Linie des gräflichen Hauses Oettingen-Oettingen ein evangelischer Pfarrer eingesetzt, der auch für die Pfarrei Halsbach zuständig war – Dürrwangen und Halsbach waren somit evangelisch. Vermutlich wurde am 6. Mai 1525 das Schloss Dürrwangen im Bauernkrieg durch den „Ellwanger Haufen“ beschossen und geplündert. Nach der Schlacht von Nördlingen wurden am 27. August 1634 mit dem Sieg der Kaiserlichen Dürrwangen, Halsbach und alle zugehörigen Orte wieder katholisch. Die selbständige Pfarrei Halsbach konnte 1656 wieder mit einem eigenen Pfarrer besetzt werden. Im Jahre 1686 erhielt Dürrwangen auf Betreiben von Gräfin Rosalia von Oettingen einen Benefiziaten. Die Erhöhung des Kirchturms fand in den Jahren 1724 bis 1733 auf die jetzige Form und die Installation dreier neuer Kirchenglocken unter Graf Franz Albrecht von Oettingen-Spielberg statt. Im Jahr 1796 fiel Dürrwangen im Rahmen des Territorial-Austausches zwischen Oettingen und Preußen an die Krone von Preußen – Fürstentum Ansbach. Das Kaplanei-Benefizium wurde dem fürstlichem Hause Oettingen-Spielberg reserviert und steht diesem noch heute zu. Mit der Genehmigung von König Ludwig I. von Bayern wurde am 15. März 1833 Dürrwangen eine selbständige Pfarrei und trennte sich von der Pfarrei Halsbach. Das Kirchenschiff für etwa 500 Gäubige wurde im Jahre 1853 erweitert. Die Ortsteile Sulzach, Labertswend und Rappenhof kamen im Jahre 1884 von der Pfarrei Halsbach zur Pfarrei Dürrwangen. Im Jahre 1936/1937 wurde das Kirchenschiff erweitert und es folgte ein Langhausneubau sowie eine Modernisierung.

Religionen[Bearbeiten]

Dürrwangen befand sich lange Zeit im Besitz des Fürstentums Oettingen-Spielberg, das sich nach Reformation und Augsburger Religionsfrieden für den katholischen Glauben entschied. Die Einwohner Dürrwangens sind daher traditionell katholisch geprägt. Erst im Lauf der Nachkriegszeit zogen vermehrt Protestanten zu. Heute bekennen sich 58 % zum römisch-katholischen und 33 % zum evangelischen Glauben. Der Rest ist konfessionslos oder muslimisch.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Ehemalige
Gemeinde
Einwohner
(1970)
Datum
Halsbach 267 1. Juli 1971[3]
Haslach 308 1. Mai 1978[4]
Neuses 100 1. Januar 1971[3]
Sulzach 1. Oktober 1969[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,59 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  CSU/Bürgerblock     9 Sitze  (67,68 %)
  SPD/Freie Wählerschaft 5 Sitze (32,32 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • Franz Winter, Dürrwangen (hauptamtlicher 1. Bürgermeister)
  • Jürgen Konsolke, Dürrwangen (ehrenamtlicher 2. Bürgermeister)
  • Georg Kolb, Halsbach (ehrenamtlicher 3. Bürgermeister)

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Geviert; 1: in Silber drei gespitzte, gekürzte schwarze Balken; 2 und 3: in Rot ein silbernes Andreaskreuz; 4 in Silber drei gespitzte, gekürzte schwarze Pfähle.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Der Markt Dürrwangen unterhält keine Partnerschaften zu anderen Gemeinden.

Wirtschaftliche Situation[Bearbeiten]

Der Markt Dürrwangen befindet sich in einer soliden Finanzsituation. Die Pro-Kopf-Verschuldung betrug Ende 2004 lediglich ca. 20 Euro.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Aus der bewegten Geschichte des Marktes konnten zahlreiche Bauwerke erhalten werden:

  • Schloss Dürrwangen: Das ehemalige Wasserschloss ist das älteste Bauwerk Dürrwangens. Der Bergfried stammt aus dem frühen Mittelalter (vermutlich 9. Jahrhundert). Leider ist der Graben um das einstige Wasserschloss heute verlandet. Wehrmauer und die dreibogige Sandsteinquaderbrücke aus dem 18. Jahrhundert sind jedoch gut erhalten. Der dreigeschossige Hauptbau im Barock-Stil mit Putzgliederungen (Pilaster) wurde in den Jahren 1720–1724 nach mehreren Bränden in der jetzigen Form erbaut. Im Rahmen einer Generalrenovierung in den Jahren 1999 bis 2002 wurde ein weiterer Flügel angebaut und die alten Räume mit ihren Parkettböden und Stuckdecken im ursprünglichen Zustand wiederhergestellt. Heute ist das Schloss Dürrwangen Sitz verschiedener Dienstleistungsunternehmen.
  • Katholische Pfarrkirche „Maria Immaculata“ in Dürrwangen: Die ehemalige Marienkirche in Dürrwangen wurde im Jahre 1884 zur Pfarrkirche „Maria Immaculata“ erhoben – 51 Jahre nach der Umwandlung Dürrwangens in eine selbständige Pfarrei. Der gotische Chor der Saalkirche stammt wahrscheinlich aus dem 14. Jahrhundert, die Turmuntergeschosse aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Der Kirchturm wurde 1724 auf seine endgültige Höhe mit Zwiebelkuppel erhöht. Das Langhaus aus dem Jahr 1853 wurde durch Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten ständig verändert und stammt in seiner aktuellen Gestaltung aus den Jahren 1936/37. Besonders sehenswert sind der Choraltar mit seinen Schnitzfiguren, das große Gemälde an der Stirnwand des Kirchenschiffes, die Bilder an der Orgelempore sowie die Glasmalereien. Zuständig für die gesamte Ausgestaltung der Pfarrkirche war der spätere Professor an der Akademie der bildenden Künste München, Franz Nagel. Von ihm stammen auch die modernen Glasmalereien der 1972 entstandenen Beichtkapelle.
  • Torturm Dürrwangen: Der Torturm der ehemaligen Ortsbefestigung stammt aus dem späten Mittelalter. Der Putzbau mit Fachwerkgiebel trägt das Gemeindewappen und das Wappen des Fürstenhauses Oettingen.
Dürrwanger Rathaus
  • Rathaus Dürrwangen: Erbaut wurde das zweigeschossige Walmdachhaus mit Putzgliederung im späten 18. Jahrhundert als erstes Schulhaus am Ort. Seit 1962 ist es Sitz der Marktverwaltung von Dürrwangen. 1981 erfolgte eine Renovierung.
  • Kriegergedächtniskapelle Dürrwangen: Die ehemalige „Schmerzhafte Kapelle“ stammt wohl aus dem Jahr 1777 und wurde als Walmdachbau mit offener Vorhalle und Holzstützen erbaut.
  • Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul in Halsbach: Die dreischiffige, basilikale Anlage mit drei Apsiden stammt wohl aus dem 12. Jahrhundert und wurde 1751 barockisiert. Der Friedhof mit seiner hohen Befestigungsmauer stammt wohl aus dem Jahr 1754, besitzt einen mittelalterlicher Kern mit zwei Eingangstoren und Freitreppe sowie historische Grabsteine. In der Friedhofsmauer befindet sich ein Ölberg mit Holzfiguren aus dem 17. Jahrhundert.
  • zahlreiche Kapellen, Feldkapellen, Feldaltäre, Bildstöcke, Feldkreuze und Steinkreuze im gesamten Gemeindegebiet
  • historische Mühlenanwesen, z. B. Trendelmühle, Lohmühle und Witzmannsmühle (namengebend war hier die ehemalige, heute unter Denkmalschutz stehende Mühle aus dem 17. Jahrhundert)
  • mehrere Bodendenkmäler, z. B. Grabhügel, neolithische Siedlungsfunde

Liste der Baudenkmäler in Dürrwangen

Natur und Landschaft[Bearbeiten]

Dürrwangen liegt in einer ruhigen, hügeligen und von Wäldern durchzogenen Landschaft mit zahlreichen Weiher-Ketten. Das Gemeindegebiet wird vom Tal des stark mäandrierenden Flusses Sulzach geprägt.

Sport[Bearbeiten]

Im Markt Dürrwangen sind zahlreiche Sportvereine aktiv:

  • TSV 08 Dürrwangen (Tennis, Fußball, Volleyball)
  • SV HFN (Hopfengarten-Flinsberg-Neuses)
  • Schützenverein „Edelweiß“ Haslach
  • Schützengesellschaft Halsbach
  • Radfahrerverein Dürrwangen
  • Mochumer ESC (Eiskegler)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Dürrwangen ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken und der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg.

Verkehr[Bearbeiten]

Westlich des Gemeindegebietes besteht Anschluss an die Bundesstraße 25 bei Schopfloch. Ebenfalls westlich des Gemeindegebietes verläuft die Bundesautobahn 7 (Ulm–Würzburg) von Süd nach Nord, die nächstgelegenen Anschlussstellen sind Dinkelsbühl-Fichtenau oder Feuchtwangen-West. Nördlich des Gemeindegebietes verläuft die Bundesautobahn 6 (Heilbronn–Nürnberg) von West nach Ost, die nächstgelegenen Anschlussstellen sind Feuchtwangen-Nord, Aurach, Herrieden oder Ansbach. Bahnanbindung besteht an den Fernstrecken Stuttgart-Nürnberg bzw. Würzburg-Ingolstadt am Bahnhof Ansbach. Der nächstgelegene Verkehrsflughafen liegt in Nürnberg, ein Kleinflughafen in Dinkelsbühl-Sinbronn.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Der Markt Dürrwangen ist kein Standort bekannter Großunternehmen. Jedoch sind vor allem im Hauptort Dürrwangen und in den Gemeindeteilen Halsbach und Haslach mittelständische Gewerbebetriebe (vor allem Handwerk und Dienstleistungen) ansässig. Dennoch pendelt ein Großteil der Bevölkerung an Arbeitsplätze außerhalb des Marktes, denn im Gemeindegebiet waren (Stand 31. Dezember 2004) nur 234 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse registriert. Vor allem die kleineren Ortsteile des Marktes sind landwirtschaftlich geprägt. Im Gemeindegebiet gibt es (Stand 2005) 26 landwirtschaftliche Betriebe, davon bewirtschaften 2 Betriebe mehr als 50 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche. In Haslach ist das Winterquartier des Circus Carl Busch.

Bildung[Bearbeiten]

In Dürrwangen besteht eine Volksschule (Grundschule).

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Martin Achter (1905–1995), 1934–1944 Pfarrer in Dürrwangen, später Bischofsvikar in Augsburg
  • Hans Beißer (1923–2013[5]), Altbürgermeister, ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde von 1966 bis 1996
  • Jürgen Dressel, Allgemeinarzt i.R. und ehem. Gemeinderat

Berühmte Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1334&attr=590&modus=automat&tempus=20110504/113342&hodie=20110802/183850
  3. a b c  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 448.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 707.
  5. Fränkische Landeszeitung vom 19. Juni 2013: Nachruf

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dürrwangen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien