D’Urville Island (Neuseeland)

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D’Urville Island
Luftaufnahme
Luftaufnahme
Gewässer Marlborough Sounds (Südpazifik)
Geographische Lage 40° 50′ S, 173° 52′ O-40.833333333333173.86666666667729Koordinaten: 40° 50′ S, 173° 52′ O
D’Urville Island (Neuseeland)
D’Urville Island
Länge 32,2 km
Breite 10,6 km
Fläche 150 km²
Höchste Erhebung Attempt Hill
(Maunga Wetekia)
729 m
Einwohner 52
<1 Einw./km²
Hauptort Owhata

D’Urville Island ist eine Insel in den Marlborough Sounds an der Nordküste der Südinsel Neuseelands. Sie ist nach dem französischen Entdecker Jules Dumont d’Urville benannt und mit einer Fläche von etwa 150 km² die achtgrößte Insel Neuseelands. Sie hat eine permanente Bevölkerung von rund 52.[1] Der Hauptort ist Owhata im Südwesten. Die Insel erreicht im Attempt Hill ihre größte Höhe von 729 Metern.[2]

Der Name der Insel in der Sprache der Māori ist Rangitoto Ki Te Tonga, die ortsansässigen Māori-Stämme sind die Ngāti Koata und Ngāti Kuia.

Nördlich der Insel verläuft die Cookstraße, die die beiden neuseeländischen Hauptinseln trennt. Die Insel wird durch den gefährlichen French Pass (Māori: Te Aumiti) vom Festland getrennt. Das Wasser durchfließt die Passage beim Gezeitenwechsel mit bis zu 8 Knoten (14 km/h), dann entstehen mehrere Strudel. D’Urville untersuchte die Passage 1827 mehrere Tage und beschädigte dabei sein Schiff. An der Passage wurde 1864 die Leuchtturmanlage French Pass Lighthouse errichtet. Der Hauptturm steht auf dem Festland, ein weiterer auf einem von der Insel auslaufenden Riff.

Die Māori nutzten die Insel bereits vor Ankunft der Europäer zum Abbau von Mineralien, besonders des feinkörnigen Sedimentgesteines Adzit, einem besonders harten Argillit, das sie zum Anfertigen von Keulen und Werkzeugen benutzten.

Große Teile der Insel sind bewaldet.

Kleinere Inseln um D’Urville Island sind:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gerard Hindmarsh: Discovering D'Urville. Heritage New Zealand. 2006. Abgerufen am 13. Januar 2011.
  2. Topographische Karte
Die im Osten vorgelagerten Inseln Wakaterapapanui, Tinui und Puangiangi