D-A-D

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D-A-D
D-A-D beim Wacken Open Air 2009.
D-A-D beim Wacken Open Air 2009.
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rock, Hard Rock, Melodic Rock
Gründung 1982 als Disneyland After Dark
Website www.d-a-d.dk
Gründungsmitglieder
Jesper Binzer
Stig Pedersen
Peter Lundholm Jensen
Lene Glumer
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Jesper Binzer
Bass, Gesang
Stig Pedersen
Jacob Binzer (seit 1984)
Schlagzeug, Hintergrundgesang
Laust Sonne (seit 1999)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Peter Lundholm Jensen (1982-1999)
Gesang
Lene Glumer (1982)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Helpyourselfish
  DE 46 03.04.1995 (8 Wo.)
Scare Yourself
  DK 1 23.05.2005 (28 Wo.)
Monster Philosophy
  DK 1 10.11.2008 (21 Wo.)
The Overmuch Box
  DK 14 16.11.2009 (7 Wo.)
No Fuel Left For The Pilgrims
  FI 38 xx.xx.2011 (1 Wo.)
Dic.nii.lan.daft.erd.ark
  DK 2 21.11.2011 (… Wo.)
  DE 97 28.11.2011 (1 Wo.)
Disn30land Af30r D30k
  DK 2 07.02.2014 (… Wo.)
Singles[1]
Scare Yourself
  DK 1 29.03.2005 (10 Wo.)
Hey Now
  DK 10 12.10.2005 (11 Wo.)
Monsters Philosophy
  DK 34 06.10.2008 (2 Wo.)
I Want What She's Got
  DK 36 xx.xx.2011 (1 Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

D-A-D, früher bekannt als Disneyland After Dark (der Name musste aufgrund einer drohenden Klage der Walt Disney Company geändert werden), ist eine dänische Rockband aus Kopenhagen. Ihr Musikstil wird oft als Melodic Heavy Rock beschrieben. Die Band hat auch die Namen D.A.D., D•A•D und D:A:D benutzt, jeder Name repräsentiert einen Abschnitt in der Geschichte der Band.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die Band startete ihre Karriere zu Beginn der 1980er Jahre in Kopenhagen, damals noch unter dem Namen Disneyland After Dark. Der Name entsprang einer Idee Stig Petersens, dass wenn in Disneyland die Lichter ausgehen alles passieren kann. Dies spiegelte seiner Ansicht nach die Musik seiner Band wider. Zum ersten Line-up gehörten Jesper Binzer (Gitarre), Stig Pedersen (Bass), Peter Lundholm Jensen (Schlagzeug) sowie Stigs Freundin Lene Glumer (Gesang). Diese wurde aber nach nur einem Konzert aus der Band gedrängt, da sie nach Meinung der restlichen Mitglieder nicht zu ihnen passe. Den Gesang übernahmen Stig und Jesper, der schließlich zum Leadsänger der Band werden sollte. Als zweiter Gitarrist stieß im März 1984 sein jüngerer Bruder Jacob Binzer dazu.

Den internationalen Durchbruch erzielte die Band mit ihrer im Jahre 1989 veröffentlichten LP No Fuel Left For The Pilgrims. Im Anschluss an eine erfolgreiche Welttournee, die auch in den USA stattfand, wurde die Walt Disney Company auf die Band aufmerksam und setzte gerichtlich durch, dass der Begriff Disneyland nicht länger verwendet werden durfte. Von nun an firmierte die Band unter dem Namen D.A.D bzw. D:A:D, mittlerweile umgeschrieben in das internetfreundliche D-A-D.

D-A-D haben in Skandinavien eine große Fangemeinde und spielen Club-Tourneen mit mehreren tausend Zuschauern, sind auch alljährlich einer der Headliner des Roskilde-Festivals vor den Toren Kopenhagens und haben dort bis zu 50.000 Zuschauer und Zuhörer.

Das größte Konzert spielte die Band als Vorgruppe für die Böhsen Onkelz auf deren Abschiedsfestival am 17. Juni 2005 vor über 120.000 Zuschauern auf dem EuroSpeedway Lausitz.

2008 veröffentlichte die Band das Album Monster Philosophy. In Deutschland übernahm das Label 3R Entertainment den Vertrieb der Platte, das vom Ex-Böhsen Onkel Stephan Weidner gegründet wurde. Dieser nahm unter seinem Solo-Projekt Der W im Jahr 2009 D-A-D mit auf Support-Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Durch die Auftritte konnte D-A-D ihre Fanbase in Deutschland festigen und spielte neben Wacken Open Air 2009 auch im Jahr 2010 einige kleine Festivals, sowie eine eigene kleine Winter-Tour.

Am 14. November 2011 erschien mit Dic.Nii.Lan.Daft.Erd.Ark das 11. Studioalbum der Band.

Bandmitglieder[Bearbeiten]

Jesper Binzer[Bearbeiten]

Jesper kommt wie Laust Sonne aus Øsby Sogn. Er war einer der Gründer der Band 1982. Jesper spielt Schlagzeug in der Band The Whiteouts, und schrieb ein Lied für den dänischen Film Bleeder. Jesper trägt sein Haar lang seit Schulbeginn, er sagt, er werde es nie schneiden, demgemäß heißt das Stück I Won’t Cut My Hair.

Jacob Binzer[Bearbeiten]

Jesper Binzers jüngerer Bruder mit Spitznamen Cobber stammt aus Frederiksberg. Er begann das Musizieren mit dem Klavier, aber als sein Bruder in Bands zu spielen begann, wechselte er zur Gitarre, da er ebenfalls Gitarrist in Bands sein wollte. Jakob spielt mit D-A-D seit 1984.

Stig Pedersen[Bearbeiten]

  • Geburt: 18. Mai 1965
  • Instrumente: Bassgitarre, Lead- und Hintergrundgesang.

Stig kommt aus Amager. Er spielte in seiner Jugend in einer Punkband, genannt ADS. Er gründete D-A-D nachdem er aus ADS geworfen worden war, um ihnen zu zeigen, dass sie einen Fehler gemacht hatten. Stig spielte ebenfalls in der Band Hellbetty. Seine Bässe haben nur zwei oder drei Saiten und skurrile Formen wie bspw. eine Rakete oder ein umgekehrter Bass.[2] In den späten 1980er Jahren stellte er fest, dass er nur die die E und A Saiten benutzt, wenn er spielt, und machte es zu seinem Markenzeichen, spezielle optisch ansprechende Bässe zu nutzen. Er spielte auch schon Konzerte oder einzelne Stücke mit nur einer Saite. Er designt seine Bässe selbst, basierend auf seinen eigenen Ideen.

Laust Sonne[Bearbeiten]

Laust stammt aus Frederiksberg und spielt in der Band seit 1999. Er spielt zudem in den Bands Dear und Bugpowder.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

  • Call of the Wild (1986)
  • D.A.D Draws a Circle (1987)
  • No Fuel Left for the Pilgrims (1989)
  • Riskin’ It All (1991)
  • Helpyourselfish (1995)
  • Simpatico (1997)
  • Everything Glows (2000)
  • Soft Dogs (2002)
  • Scare Yourself (2005 in Dänemark, 2006)
  • Monster Philosophy (2008)
  • Dic.Nii.Lan.Daft.Erd.Ark (2011)
  • Disn30land Af30r D30k (2014, Jubiläums-Best-of)

Livealben[Bearbeiten]

  • Osaka After Dark (1990)
  • Psychopatico (1998)
  • Scare Yourself Live (2006 in Dänemark)

Compilations[Bearbeiten]

  • D.A.D Special (1989)
  • Good Clean Family Entertainment You Can Trust (1995)
  • The Early Years (2000)
  • The Overmuch Box (2009)
  • Behind the Seen (2009)

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: US-Charts / DE-Charts
  2. http://www.youtube.com/watch?v=tR7hMOQ02sU&feature=related